Donnerstag, 23. April 2015

Blütenspektakel

 Was für ein Wetter! Die Sonne knallt fast täglich von einem blitzblauen Himmel und obwohl es nachts immer noch frisch ist, explodiert der Garten förmlich! Leider fällt aus einem blauen Himmel auch kein Regen und das bedeutet das wir täglich Gießkannen schleppen müssen und dabei haben wir erst April!






Die Felsenbirne im Nachbarsgarten steht in voller Blüte, ebenso die Zierkirsche und beim Flieder sieht man auch schon dass er bald blühen wird.



Zu meinen Gartenanfangszeiten hab ich jede Menge rote und orangefarbene Tulpen gepflanzt und zusammen mit denen die schon von meinen Eltern gesetzt wurden ist das schon fast zu viel des Guten. Aber was soll's, ein wenig Farbe nach all den tristen Monaten kann doch nichts schaden und wenn das weiterhin so warm bliebt, sind sie eh bald wieder verblüht

 Diese hier gehören zu meinen Lieblingstulpen und zum Glück stehen sie auch in einiger Entfernung zu all den Quietschfarben

 Die Frühlingsplatterbse ist eher was für den Beethintergrund, denn später im Jahr würde man sie eh nicht mehr sehen

Zwischen all dem Grün, Gelb und Rot freue ich mich immer wenn ich einen Tupfer Blau entdecke. Sei es nun in Form von Vergissmeinnicht, Lungenkraut oder wie hier von der Brunnera  sie sich hier im panaschierten Ilex ausgesamt hat.
Jetzt hoffe ich dass es bald mal regnet und dann nicht nur drei Tropfen so wie neulich!

Mittwoch, 15. April 2015

Gärtners Freud und Gärtners Leid

Die ersten Tulpen beginnen zu blühen und dieses Jahr stehen sie besonders üppig da. Leider sind auch wieder viele Rote dabei, aber irgendwie gefallen mir die pastellfarbenen Sorten dann doch ein wenig besser. Doch da die Tulpenblüte immer relativ kurz ist, sehe ich halt großzügig darüber hinweg

Trotz der Trockenheit sind schon wieder Schnecken unterwegs, wie man an den zerfressenen Blättern der Brunnera gut erkennen kann. Auch jede Menge Irisblätter mit Fraßlöchern kann ich schon vorweisen, nur die Hostahörnchen schieben sich noch makellos aus dem Boden

Was passieren kann wenn das der eigene Garten an ein verwildertes Grundstück grenzt, kann man hier sehen.  Dort  ist ein wahres Paradies für Quecke, Löwenzahn & Co, denn außer ein paarmal mähen im Laufe des Sommers wird hier nichts gemacht. Vor einigen Jahren dachte ich noch dass ich mit Steinen und Folie gegen diese Invasion ankämpfen könnte, doch die Quecke suchte sich trotzdem ihren Weg und die Folie wurde einfach ignoriert. Gestern nun habe ich sämtliche Steine ausgegraben (ich wusste gar nicht mehr dass das so viele sind)  und dann etwa einen Meter in das andere Grundstück rein alles umgegraben

Als ich das Mäuerchen damals setzte, pflanzte ich auch noch einige Semperviven in die Lücken, doch viel ist davon nicht mehr übrig geblieben

Den Rest hab ich in nun einen meiner neuen (alten) Töpfe gepflanzt die ich kürzlich auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Hinter dem Topf sieht man die rote Paeonie die ich im letzten Beitrag gezeigt hatte. Jetzt wird das Laub schon langsam grün und man kann nur noch erahnen dass der Austrieb einst so rot war wie die Semps im Topf

Fertig! Allerdings werde ich die Erde in den nächsten Wochen (Monaten?) immer wieder mal nach Wurzelresten durchsuchen müssen, nicht dass es nach kürzester Zeit wieder alles zugewuchert ist. Was ich mit den Steinen mache weiß ich noch nicht, vorerst sitzen sie hier mal ganz gut

Noch etwas aus der Rubrik "Gärtners Leid", denn dieses Zeug raubt mir noch den letzten Nerv! Es sieht aus wie Gras, ist aber kein Gras. Denn wenn man es ausgräbt, sind  kleine Zwiebelchen zu sehen die verdächtig nach Lauch riechen. So krieche ich jetzt schon seit gefühlten Ewigkeiten auf dem Boden rum und grabe fast jedes einzelne Fitzelchen raus. Nur abreißen nützt nichts, man muss die Dinger schon komplett ausgraben. Ich hab das leider im ganzen Garten und stehe vor einem Rätsel wie und wo das herkommt.

Da heisst es immer dass Schachbrettblumen feuchten Boden mögen! Bei mir stehen sie trocken und kommen trotzdem zuverlässig jedes Jahr wieder

Nach getaner Arbeit habe mich in den Liegestuhl gelegt und mir den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt. Der Engel ist schlauer als ich, der liegt nämlich im Halbschatten und dorthin werde ich mich heute auch verziehen. 

Mittwoch, 8. April 2015

Bin im Garten!

Endlich lässt sich die Sonne wieder blicken und es wird von Tag zu Tag etwas wärmer! Allerdings ist es nachts immer noch ganz schön frisch und auf laue Abende werden wir wohl noch eine Weile warten müssen. Für eine Tasse Kaffee im Garten reicht die Wärme jedoch schon und für ein Sonnenbad ebenfalls, (jedoch noch ohne Bikini) :-)

Die ersten Hostas strecken  ihre Hörnchen aus dem Boden und den Paeonien kann man fast schon beim wachsen zuschauen




Pünktlich zu Ostern blühten auch die Osterglocken, nur komischerweise werden es anstatt mehr immer weniger. Kürzlich hab ich mir noch ein paar weiße Sorten in Töpfen gekauft, aber die werden wohl erst an Pfingsten blühen!
Dafür vermehrt sich der Zierlauch (Allium Purple Sensation) wie verrückt, ja eigentlich wird er schon richtig zur Plage! In den letzten Tagen hab ich schon jede Menge Zwiebeln ausgegraben und verschenkt, denn die Stauden kämpfen in der Masse von Grünzeug regelrecht ums überleben. Fast hätte ich im Eifer des Gefechts sogar eines meiner neuen Schneeglöckchen rausgerissen, doch ich hab es grad noch rechtzeitig gemerkt


Auch rings um die neue Helleborus musste ich erst mal wieder Platz schaffen, denn hier hat sich ebenfalls der Zierlauch breit gemacht, zu breit wie ich meine......



Bald dürften die roten Zweige des Hartriegels unter dem Laub verschwunden sein, dann sieht er ehrlich gesagt bis zum nächsten Herbst nur noch langweilig aus. Doch wenn man bedenkt wie lange ein Strauch oder ein Baum ohne Blätter dastehen, eigentlich fast so lange wie mit Laub!


In Wirklichkeit ist der Austrieb dieser Paeonie noch viel röter als auf dem Foto, das Laub vergrünt jedoch mit der Zeit

Die Mahonie muss nach den Blüte mal wieder radikal geschnitten werden, überhaupt mag ich dieses stachelige Ding so gar nicht leiden. Aber es ist halt noch ein "Erbstück" von meinen Eltern und von solchen Dingen kann ich mich immer nur schwer trennen

Nach der Blüten wandern die Hyazinthen in den Garten und so werden es von Jahr zu Jahr immer mehr

Den Sommerflieder haben wir dieses Jahr radikal zurückgeschnitten, doch das macht ihm nichts aus. Bis zum Herbst wird er wieder 2m hoch oder gar noch höher sein und hoffentlich auch wieder ein Anziehungspunkt für Schmetterlinge werden


Mitbringsel vom letzten Flohmarkt. Wahrscheinlich werde ich sie mit Dachwurze bepflanzen, Töpfe die ich ständig gießen muss habe ich wahrlich schon genug hier rumstehen

Freitag, 3. April 2015

Was? Schon wieder Ostern?

Kaum hat das Jahr angefangen und die Weihnachtsdeko ist in den Kisten verschwunden, muss man schon wieder an Ostern denken!  Doch ich war dieses Jahr wirklich sehr früh dran, denn schon bei meinem Geburtstagsfrühstück im Januar lagen ein paar kleine Eier in diversen Nestchen.




Dieses Jahr ist meine Deko stark "hasenlastig", aber Ostern ohne Osterhase? Also das geht doch gar nicht! Aber genau so wichtig sind auch Eier, egal ob sie nun zum essen sind oder wie in meinem Fall nur Deko. Vom Straußen- bis zum Wachtelei, ob nun beklebt oder bemalt oder als Kerze, alles ist vorhanden. Dieses Jahr habe ich auch ein wenig herum experimentiert und so sind ein paar Eier im Vintage Stil entstanden.




Das hier sind nun meine neuen Werke! Dazu habe ich Plastikeier zuerst mit Strohseide beklebt und danach noch ganz individuell verziert. Mal mit Notenpapier und Spitze, dann nur mit Spitze und Federn. Auf das obere Werk habe ich erst Bildchen auf Stoff gedruckt und diese dann auf das Ei geklebt. Einmal ist die Vorderseite zu sehen und einmal die Rückseite. Das war eine etwas größere Aktion, aber letztendlich hat es dann doch geklappt



Einige Ideen hab ich mir bei Ruth abgeschaut, die auf ihrem Blog "kleine-kreative-Welt" immer so wunderschöne Deko zeigt. Ich hab sogar deswegen meinen Garten ein wenig "geplündert", auch wenn ich ansonsten sehr sparsam bin und mir ganz selten Blumen für die Vase abschneide. Hier hab ich jedoch eine Ausnahme gemacht und es fällt ehrlich gesagt auch gar nicht auf dass da ein paar Blüten fehlen :-)












Nun wünsche ich euch ein schönes Osterfest, schaun wir mal ob Petrus ein Einsehen hat und die Sonne scheinen lässt

Montag, 30. März 2015

De Brummense Overtuin

Ein fast schon herrschaftliches Anwesen in Holland war eines der Ziele unserer letztjährigen Gartenreise und ich kann immer wieder nur staunen wie viele großzügig angelegte Gärten es in dem  relativ kleinen Land doch gibt. Das Foto zeigt das Haus mit dem Vorgarten, alleine da würde schon unser ganzes Grundstück reinpassen

Leider regnete es  ein wenig, aber nicht so viel dass wir den Garten nicht bis ins letzte Eck erkunden konnten. Den Rasen traute man sich fast nicht zu betreten, geschweige denn darauf Fußball zu spielen. Aber das hat dort glaube ich auch niemand vor, er ist halt einfach nur der grüne Mittelpunkt des Gartens


In große Gärten kann man natürlich auch große Bäume pflanzen und schon kommt stellenweise schon eine waldartige Stimmung zustande

Immer wieder fallen mir in den holländischen Gärten die gewaltigen Hortensienbüsche auf, davon können wir hier in Süddeutschland nur träumen. Liegt es am Boden, oder daran dass es dort keine so strengen Fröste gibt wie bei uns? Ich weiß es nicht!



Genau gegenüber vom Haus liegt dieser Pavillon, nur zum hinsetzen zogen wir dann doch die Veranda am Haus vor





Auch Kunst wird in diesem Garten ganz groß geschrieben, aber nicht so dominant dass sie die Pflanzenvielfalt in den Schatten stellt


Wer sich jetzt für den Garten interessiert, kann sich auf der HP noch mehr Informationen holen: Klick