Mittwoch, 25. März 2015

Österliches aus der Oberlausitz





Als wir vor zwei Jahren unsern Ausflug mit dem Sportverein in die Oberlausitz machten, besuchten wir unter anderem die Schrotholzscheune in Elsterheide. Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr um die Osterzeit davon berichten, leider hab ich es dann vergessen. Doch dieses Jahr kommt der Beitrag rechtzeitig vor Ostern, so kann man eventuell die Ausstellung  in diesem Jahr noch besuchen. Näheres dazu findet man hier: Klick
Leider sind die Fotos nicht besonders gut geworden, aber in der Scheune war es ein wenig dunkel und mit Blitzlicht wollte ich auch nicht fotografieren, denn das hätte sich in den Glasscheiben gespiegelt


Außer den Eiern bemalt die Künstlerin auch noch Glas und Porzellan und man kann dort auch alles käuflich erwerben


Da meine Schneeglöckchenliebe damals noch nicht erwacht war, tut es mir jetzt doppelt leid dass ich keines dieser kleinen Kunstwerke mitgenommen habe. Es gab nämlich auch einmal eine Zeit in der ich Ostereier gesammelt habe, heute schau ich sie mir nur noch an, gekauft wird nur noch ganz selten was!





Ich weiß jetzt nicht ob man alle Eier die dort ausgestellt sind kaufen kann, denn oben ist die Scheune eher ein Museum, als ein Verkaufsraum.


Hier sind  nun die Porzellanwerke zu sehen, natürlich sind sie gut geschützt hinter Glas untergebracht


Freitag, 20. März 2015

Helleborus - die Stars im Märzgarten

Wenn die Schneeglöckchen so langsam verwelken, von den andern Stauden aber noch nicht viel zu sehen ist, dann kommt ihr großer Auftritt: Helleboren, auch Lenzrosen genannt! Nicht zu verwechseln mit den Christrosen, denn die blühen schon um die Weihnachtszeit, die hier haben ihre Hauptblütezeit erst im März

Hier habe ich einfach die Kamera unter die Blüten  gehalten und drauflos geknipst. Ich muss aber ehrlicherweise gestehen, dass erst der fünfte Versuch vorzeigbar geworden ist

Mein Bestand vergrößert sich von Jahr zu Jahr, mal durch Sämlinge die fast schon zur Plage werden und dann bestelle ich halt auch immer wieder ein paar neue Sorten dazu. Manche haben auch Namen, aber eigentlich lege ich da gar keinen so großen Wert darauf. Merken kann ich sie mir eh nicht, aber ich schreibe sie wenigstens auf. So vermeide ich dass ich mir irgendwas doppelt kaufe, das ist mir z. B. bei Hostas am Anfang öfter passiert

Mit den Krokussen hab ich leider nicht so viel Glück, selten einmal dass sie so einen schönen Tuff bilden. Meist stehen sie einzeln in den Beeten rum, keine Ahnung wohin der Rest des Beutels dann immer verschwindet. Wühler können es keine sein, denn sowas haben wir zum Glück nicht.


Rechts oben blüht noch eine Christrose, irgendwie hat die sich aber in der Jahreszeit vertan

Ebenfalls gern im Frühlingsgarten gesehen, die Frühlingsalpenveilchen 'Cyclamen coum' deren Bestand sich von Jahr zu Jahr vergrößert, aber diesmal ohne mein zutun!

Was mir noch so gut an dieser Staude gefällt ist ihr lange Blütezeit und den Hellis selber dürfte unser kalkhaltiger Boden gut gefallen. So sind wir beide zufrieden, überhaupt wenn dann noch die Sonne so schön scheint wie in den letzten Tagen

Diese drei Schönheiten sind diese Woche neu bei mir eingezogen, wobei ich festgestellt habe dass ich so eine dunkelrote, gerüschte Helli schon habe. Man sollte halt beim bestellen ein wenig besser aufpassen, aber jetzt ist sie da und sie bleibt auch da!

Für dieses Jahr hab ich mir nun Kaufverbot erteilt, mal sehen ob ich das beim nächsten Pflanzenmarkt dann noch weiß 

Sonntag, 15. März 2015

Alhambra / Granada

 Eigentlich wollten wir auf unsere letzten Kreuzfahrt gar nicht nach Granada, doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! :-) Wir hatten nämlich einen ganz anderen Ausflug geplant, doch der fand wegen zu wenig Teilnehmern leider nicht statt und so legte uns die Dame vom Ausflugsschalter diese Tour ans Herz. Immerhin waren wir da den ganzen Tag unterwegs, denn wir mussten ja erst mal von Malaga mit dem Bus nach Granada fahren und dann ja auch wieder zurück auf's Schiff. Doch wir haben es nicht bereut, auch wenn wir auf das was uns dort erwartete in keinster Weise vorbereitet waren

 Die Führung dauerte lange, sehr lange, aber um alles ganz genau zu besichtigen würde nicht mal ein ganzer Tag reichen. Und mehr als die Hälfte von dem was uns erzählt wurde, hatte ich am nächsten Tag schon wieder vergessen. Daher kann ich auch keine großen Erklärungen abgeben, aber wozu gibt es schlaue Seiten in denen man alles nachlesen kann: Klick

 Blick auf Granada


Wenn ihr jetzt denkt dass fast keine Besucher dort waren, das täuscht! Aber die Menschenmassen werden gezielt gelenkt und ohne Vorbestellung einer Karte hat man fast keine Chance überhaupt reinzukommen. Die längste Schlange befand sich natürlich vor dem "stillen Örtchen", aber dann ging es doch schneller als wir befürchtet hatten









Der Löwenbrunnen gilt als ein sehr aufwändig gestalteter Brunnen und ist aus Marmor erbaut. Die von zwölf Löwen getragene Brunnenschale wurde im 11. Jh. n.Chr. erbaut. Angeblich sollen die zwölf Löwen die  zwölf Tierkreiszeichen repräsentieren, was aber merkwürdig erscheint angesichts der Tatsache, dass nur eines der Tiere in den Tierkreiszeichen ein Löwe ist.



 Ein Granatapfelbaum, leicht herbstlich angehaucht. Immerhin war es schon November und trotz des blauen Himmels war es auch ganz schön frisch.



Ganz zum Schluss fuhr uns der Busfahrer noch zu einer Stelle von der wir einen tollen Blick auf die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada hatten. Das war wirklich ein schöner Abschluss dieses Tages wie wir fanden und hinterher tat es uns auch nicht mehr im geringsten leid dass unser ursprünglich geplanter Ausflug ausgefallen war und wir uns kurzfristig für die Alhambra entschieden hatten

Dienstag, 10. März 2015

Ross und Reiter

Traditionell findet am zweiten Sonntag im März bei uns im Städtchen ein Pferdemarkt statt, wobei  die Bezeichnung "Pferdemarkt" ein wenig irreführend ist. Früher konnte man allerdings noch Pferde kaufen, doch von dieser Zeit ist nur noch ein Umzug übrig geblieben. Insgesamt waren neben dem "Fußvolk" sage und schreibe 220 Pferde und zahlreiche Kutschen zu sehen. Das schöne Wetter lies zudem die Massen strömen, vor allem weil dann immer die Geschäfte geöffnet sind und auch noch ein Krämermarkt stattfindet.

Den Anfang des Umzugs macht natürlich eine Blaskapelle, denn mit Musik geht alles besser

Viele in edle Gewänder gehüllte Damen begleiten den Zug, entweder hoch zu Ross, oder auch zu Fuß

Schon die Kleinsten sitzen auf dem Rücken der Pferde, natürlich alle der Größe angepasst


Edle Ritter in edlen Gewändern


Kutschen dürfen natürlich nicht fehlen und da saßen dann die ganzen Honoratioren der Stadt und des Kreises drin und bewarfen die Zuschauer mit Bonbons. Ich kam mir fast vor wie an einem Faschingsumzug, nur Fasching ist doch schon lange vorbei......



Wer sagt denn dass Esel keine Kutsche ziehen können? Ich beweise hier das Gegenteil!

Unsere Stadtkapelle  darf bei so einem Aufmarsch natürlich nicht fehlen



Zwei Pferde und zwölf Beine?????? Gibt es sowas? Natürlich nicht! Denn wenn man genau hinschaut ist das dritte Pferd fast verdeckt, aber ich konnte mich für das Foto ja schlecht mitten auf die Straße stellen