Samstag, 6. Februar 2016

Dem Frühling entgegen

 Ja, wir haben es schon wieder getan und haben uns eine Woche Auszeit auf den Kanarischen Inseln und Madeira gegönnt. Auf der AIDA genossen wir die milde Luft, das gute Essen an Bord und auch die andern Annehmlichkeiten die so ein Schiff bietet. Außerdem verbrachte ich meinen Geburtstag dort und unsern Hochzeitstag konnten wir ebenfalls an Bord feiern

 Unser Flug ging von Frankfurt nach Gran Canaria und von dort aus liefen wir unser erstes Ziel an: Madeira!


 In den nächsten Wochen werde ich ausführlich darüber berichten, die paar Fotos die ich jetzt zeige sollen nur ein kleiner Vorgeschmack sein

 Dann ging es weiter nach Lanzarote, einer Vulkaninsel die nur etwa 125 km vor der afrikanischen Küste liegt


Damit haben wir einen kleinen Ausritt in die Lavafelder gemacht, war echt lustig auf so einem schaukelnden Wüstenschiff zu sitzen 

 Hier brodelt es immer noch knapp unter der  Oberfläche und das konnte man an manchen Stellen spüren und auch sehen


 Auf La Palma bewunderten wir diese tollen Balkone, denn wir hatten uns darauf geeinigt einmal keinen Ausflug zu machen, sondern nur ein wenig im Ort zu bummeln. Leider regnete es immer wieder ein wenig, aber der Regen war wenigstens nicht kalt

 Am vorletzten Tag besuchten wir den Loro Park auf Teneriffa den wir bis jetzt nur aus dem Fernsehen kannten. Hier schien dann auch wieder die Sonne und es war wunderbar warm


Dann war unser Urlaub auch schon wieder vorbei und wir mussten leider die Heimreise antreten. Eine Woche ist einfach zu wenig, aber besser als gar nichts!

Montag, 1. Februar 2016

Im Reich der Semperviven

Auf unserer Gartenreise durch Hessen machten wir auch einen Abstecher nach Rheinhessen um uns den Garten von Anne alias Majorahn anzuschauen. Ich war  vor ein paar Jahren schon einmal dort, freute mich aber zu sehen was sich in der Zwischenzeit alles verändert hat

Nach wie vor spielen spielen dort Semeperviven die Hauptrolle, auch Dach- oder Hauswurz genannt

Alles was passend erscheint wird mit diesen Gewächsen bepflanzt und das ist so einiges! Normale Blumentöpfe sind eigentlich schon die Ausnahme, nein es werden Blechdosen, Schachteln, Zinkwannen, Ziegel usw. verwendet, Annes Ideenreichtum ist da unerschöpflich


Natürlich blühen auch hier Rosen, Clematis und viele andere Stauden, denn nur Sempervivum, das wäre dann doch ein wenig zu eintönig





Viele der Blumen die in diesem Garten stehen kannte ich gar nicht, aber da war ich nicht die Einzige der das so ging. Anne zieht viele Wildblumen aus Samen, für sowas fehlt mir die Geduld und leider auch der Platz.In diesem Garten darf auch fast alles wie es will, wenn man es nur hinterher gut in der Küche verarbeiten kann. Dazu hat sie jetzt auch ein Buch veröffentlicht mit der passenden Überschrift: Aus meinem Garten.
 Teilweise sind die Beete mit Buchshecken eingefasst, so stellt man sich einen richtigen Bauerngarten auch vor

 Fast alles dreht sich hier um Sempervivum, sogar die Servietten auf der Kaffeetafel machen da keine Ausnahme

 Der Hühnerstall ist mit Rosen und Clematis berankt, einfach nur schön!


An einer schattigen Stelle des Gartens wachsen Hostas und hier haben sie auch jede Menge Platz um sich so richtig schön ausbreiten zu können

An diesem Tag hielten wir uns gerne im Schatten auf, denn es war brutal heiß und nicht nur wir hatten Durst. Auch die Pflanzen ließen teilweise die Köpfe hängen, aber ich bin mir sicher dass Anne gleich nach unserm verschwinden zur Gießkanne gegriffen hat um dem Elend ein Ende zu bereiten


Clematis viticella 'Purpurea Plena Elegans'. So schön hab ich sie noch nie gesehen, in meinem Garten mickert sie schon seit Jahren nur vor sich hin



Besser spät als nie möchte ich mich hiermit (zusammen mit meinen Gartenreisenden) nochmal für die nette Aufnahme und Bewirtung ganz herzlich bedanken. Wir kommen mit Sicherheit irgendwann mal wieder, aber das bitte jetzt nicht als Drohung auffassen :-)

Dienstag, 26. Januar 2016

War's das schon?

Kaum war der Winter da, ist er auch schon wieder weg! Leider fiel auch nicht so viel Schnee wie ich mir gewünscht hätte, aber besser als gar nichts. Somit bin ich froh dass ich noch rechtzeitig ein paar Fotos gemacht habe, denn in den letzten Jahren wurde Schnee ja immer mehr zur Mangelware. Aber wir haben ja erst Januar, da kann gut und gerne auch noch im März was nachkommen





Bei der Deko achte ich immer mehr darauf dass sie winterfest ist, ich hab nämlich keine Lust jeden Herbst den ganzen Garten leer räumen zu müssen. Außerdem sehen einige Objekte unter einer Schneehaube doch ganz interessant aus
 Lampenputzergras mit Schneehaube. Überhaupt sehen Gräser im Wintergarten ganz zauberhaft aus und ich erfreue mich immer wieder an ihrem Anblick

Die Erika ist ein Überbleibsel der Herbstdeko, ihr scheint der Frost aber nichts auszumachen

Während die vertrockneten Blütenstände der Hortensie Annabell noch an den Herbst erinnern, schauen ein paar Meter weiter schon die ersten Osterglocken aus dem Schnee und man kann sogar schon einen Blütenansatz erkennen. Das Geranium dagegen ist gänzlich von der Bildfläche verschwunden und nur der Stecker lässt ahnen wo es eigentlich steht

Eine Woche vorher standen sämtliche Helleborus noch kerzengerade in die Höhe, doch dann lagen sie platt am Boden und waren ein Bild das Jammers! Ich bin ja gespannt ob sie sich wieder berappeln, wenn nicht hab ich Pech gehabt. Eigentlich wollte ich sie abdecken, aber  für unsere Gegend wurden erst keine so starken Fröste gemeldet und ich dachte noch dass sie es mit etwas Schnee gut aushalten können. Doch tagelanger Dauerfrost haut halt auch die stärkste Helli um



Dem Huhn machen auch die strengsten Temperaturen nichts aus. Es stammt aus der Werkstatt von Rafaela, von deren Garten ich erst kürzlich berichtet habe. Alle ihre Töpferwaren sind frostfest gebrannt und können somit den ganzen Winter gefahrlos draußen verbringen








Obwohl ich den Winter mag, genieße ich trotzdem die gartenlose Zeit. So lange der Schnee noch liegt, brauch ich auch noch nicht nach meinen neuen Schneeglöckchen schauen. Ein paar frühe Sorten blühen schon, bei den allermeisten jedoch schauen gerade mal die Spitzen aus der Erde. Immerhin sind da ein paar Sorten dabei die nicht ganz billig waren, da möchte man sich dann doch an ihrer Blüte erfreuen können.


Die obigen Fotos hab ich alle am 20. Januar gemacht und den Bericht vordatiert, somit sind sie also schon wieder Schnee von gestern  :-)

Mittwoch, 20. Januar 2016

Ein Stadtbummel durch Helsinki

Habt ihr Lust auf einen Bummel in Helsinki? Dann kommt mit, der Shuttle-Bus der uns vom Hafen in die City bringt steht schon parat!

Ankunft ist dann mitten in der Stadt am Marktplatz mit Blick auf den Hafen und dem Riesenrad im Hintergrund. Es ist das Größe überhaupt in Finnland und einige der Gondeln sind sogar mit einem Glasboden ausgestattet

 Die Uspenski Kathedrale ist ist die größte orthodoxe Kirche außerhalb Rußlands in ganz Skandinavien

Sie liegt auf der Halbinsel Katanajokka die mit kleinen Brücken mit dem Marktplatz verbunden ist und zieht mit ihren rötlichen Backsteinen und goldenen Zwiebeltürmen alle Blicke auf sich

Der Dom überragt das gesamte Stadtbild und ist fast von überall aus zu sehen.

Während in St. Petersburg die Tulpen blühten, war es hier der Flieder der mich mit seinem Duft betörte

 Wer jetzt denkt das wäre ein Bahnhof, der irrt sich. Es ist nämlich die alte Markthalle die 1899 eröffnet wurde. Wir haben natürlich auch mal reingeschaut und sind ganz schön erschrocken wie teuer hier alles ist

 Natürlich findet man hier die leckersten Sachen, aber die gibt es auf dem Schiff auch. Von daher haben wir es uns verkniffen hier was zu probieren, zudem hatten wir kurz vorher ja auch erst gefrühstückt



Vor dem Dom auf dem Senatsplatz standen ein paar eigentümlich geschmückte Wagen rum. Wahrscheinlich fand da irgendein Umzug satt, doch hinter das Motto bin ich nicht gekommen






Der Bahnhof von Helsinki, einmal von der Seite und dann am Haupteingang

Ein "Hard Rock Cafe" darf in keiner größeren Stadt fehlen und auch wenn wir nie was kaufen, reinschauen tun wir immer, das gehört einfach dazu

Die Geschäftshäuser in der Innenstadt sind zum Teil reich verziert.



Irgendwann hatten wir genug gesehen und fuhren wieder zurück zum Schiff. Auch wenn uns die Füße ganz schön weh taten,wir haben unsern Ausflug nach Helsinki trotzdem sehr genossen.