Samstag, 18. Mai 2013

Sag's mit Blumen

Auch wenn das Wetter nicht so richtig mitspielt, wünsche ich euch doch allen ein wunderschönes und erholsames Pfingstfest. Und nein, die blühen noch nicht alle bei mir, aber lange wird es nicht mehr dauern :-)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Einladung zum Tulpenkaffee

 Bevor die letzten Tulpen verblüht sind, habe ich gestern ein paar Freundinnen noch schnell zu einem Kaffeeklatsch eingeladen. Da mein Mann gerne bäckt, bat ich ihn doch einen Rhabarberkuchen zu backen. Das hat er dann auch gerne gemacht und den liesen wir uns dann auch schmecken

 Eigentlich wollte ich einen größeren Strauß für die Vase pflücken, aber die meisten sind leider schon verblüht und so langte es nur zu einem Ministräußchen. Doch wozu gibt es Servietten mit Tulpenmotiven, die verwelken zum Glück auch nicht!

 Später sind wir dann in den Garten umgezogen wo wir uns bei herrlichem Sonnenschein das eine oder andere Glas Sekt schmecken liesen. Meine Freundinnen sind immer ganz begeistert wie viele Pflanzen auf nur 300qm Platz  es zu entdecken gibt :-)

Während die Staudenpfingsrosen noch ein wenig auf sich warten lassen, steht die Strauchpaeonie schon in voller Blüte

 So nach und nach verändert sich der Garten, die vielen roten Tulpen habe ich heute abgeschnitten und nun  wird es wieder zusehends pastelliger

 Unsere neuste Errungenschaft: Eine Teichpumpe mit Solarantrieb, bin mal gespannt wie lange das Teil funktioniert

 Immer mehr Iris beginnen nun zu blühen, doch zunächst sind es nur die kleineren Sorten, während die Barbata Hybriden noch auf ihren Auftritt warten. Auf dem großen Stein liegen zwei meiner Betonkuchen die ich mir auf dem Kurparkweihnachtsmarkt gekauft hatte.


Seit gestern ist nun noch eine Schnecke aus Beton dazugekommen, der man aber ansieht dass dass sie noch ganz neu ist. Sie ist mir aber wesentlich lieber als ihre lebenden Artgenossen, bei ihr muss ich wenigstens keine Angst um meine Hostas haben, lach!
Ich möchte auch ganz herzlich meine neuen Leser Petra Rosenberger, Anno neunmalklug und Natalie begrüßen

Freitag, 3. Mai 2013

Im Reich der Elfen

Jetzt im Mai wenn die Stauden noch nicht zu groß sind, kommen die kleinen Kostbarkeiten wie Elfenblumen & Co am besten zur Geltung. Bin jetzt kann ich erst sechs verschiedenen Exemplare mein eigen nennen, aber je schattiger der Garten durch den Zuwachs der Bäume wird, desto häufiger werde ich wohl diese hübsche Staude ansiedeln können.

Die Farne entrollen sich, auch davon hab ich jetzt wesentlich mehr als noch zu Beginn meines Gärtnerinnendaseins

Dieses Jahr blühen die Tulpen besonders üppig, was man von den Narzissen nicht gerade behaupten kann. Aber gerade davon habe ich im Herbst jede Menge Zwiebeln gesteckt, doch nur etwa die Hälfte davon hat sich blicken lassen. Also werde ich vermehrt Tulpen setzen, es gibt ja jede Menge wunderschöne Sorten

Bei einem Besuch der Staudengärtnerei Gaissmayer hat mich die Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus) förmlich angesprungen und da wir einen kalkhaltigen Boden und noch kalkhaltigeres Wasser haben, fühlt sie sich bei mir anscheinend recht wohl

Kann mir mal jemand verraten was das für eine Staude ist? Ich habe keine Ahnung wie und wann die in meinen Garten gekommen ist und mein schlaues Buch hilft mir leider auch nicht weiter.....
P. S. Es ist ein Blauglöckchen (Mertensia pulmonarioides) und gekauft hatte ich es vor zwei Jahren beim Gaissmayer. Ich hatte das Foto meiner damaligen Beute hier im Blog gezeigt, eine aufmerksame Leserin hat sich das gemerkt und somit ist das Rätsel gelöst!

Das Gedenkemein (Omphalodes) in zartem fliederton wächst wesentlich langsamer als die weiße Ausgabe. Von dem hab ich schon unzählige Ableger gemacht und kann ich auch schon wieder machen

Mein erstes Epimedium das in meinen Garten eingezogen ist,  ist schon fast verblüht. Aber die Blätter sind ebenfalls eine Augenweide, wo ich doch eh eine Schwäche für Blattschmuckpflanzen habe

Die kleine Elfe hat sich einen ganz besonderen Sitzplatz ausgewählt. Es ist eine alte Pumpe bei der wir das Loch oben mit einem Blech verschlossen haben. Vor einigen Jahren flogen da nämlich plötzlich Meisen rein um zu brüten, doch die Jungvögel fanden leider den Ausgang nach oben nicht und sind jämmerlich verhungert. Wir haben das leider zu spät gemerkt, erst als es in der Pumpe piepste, dämmerte es uns dass da junge Vögel drin saßen. Jetzt haben wir einige Meisenkästen im Garten hängen, aber bewohnt ist leider keiner davon

Epimedium Orangekönigin, und wenn mir jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte dass ich einmal orange Stauden in meinem Garten haben würde, ich hätte ihn glatt für verrückt erklärt 


Manche Tulpen blühen nur einen Frühling lang um dann im Folgejahr nur noch als Blattmasse zu erscheinen oder gleich ganz zu verschwinden. Aber wenn sie dann so schön sind wie dieses Exemplar, dann freut man sich um so mehr an der Pracht

Ein Geschenk einer Gartenfreundin aus Magdeburg und jedes Jahr die erste Iris die nun so nach und nach zu blühen beginnen

Dienstag, 30. April 2013

Garten Janssen

 Es gibt Gärten in denen könnte man stundenlang verweilen und würde immer wieder etwas Neues entdecken. Der folgende Garten gehört in diese Kategorie und es fiel mir echt schwer ihn wieder zu verlassen
 
 Er ist einfach perfekt, sowohl in der Gestaltung, als auch in der Auswahl der Gehölze und Stauden. Alles ist harmonisch aufeinander abgestimmt und über allem ertönt aus einem in einem Bienenkorb versteckten Lautsprecher dezente Musik


 Dekorative Dinge ergänzen das Ganze ohne sich in den Vordergrund zu drängen und man entdeckt in jeder Ecke wieder etwas Anderes

 Hier würde man am liebsten Platz nehmen, aber ich denke mir dass die Stühle die meiste Zeit unbenutzt bleiben



An vielen Stellen des Gartens übertönt sanftes Geplätscher die Alltagsgeräusche und wirkt ungemein beruhigend




Durch die hohen Bäume gibt es viele Schattenplätze im Garten ohne dass er düster wirkt. Eher ein wenig geheimnisvoll, aber gerade das macht in so spannend und interessant

Ich denke mir dass euch dieser Garten ebenso gefallen hat wie mir, bzw. uns und wer noch mehr Fotos sehen möchte, kann das hier machen: Klick

Mittwoch, 24. April 2013

Teide Nationalpark / Teneriffa

Teneriffa! Da denkt man an Sonne und schönes Wetter, doch was erwartete uns? Nebel und sogar Regen, aber uns wurde gesagt dass das Wetter im Norden der Insel öfter so launisch sei! So war die Aussicht bei unserm ersten Stopp auch nicht gerade prickelnd, doch je höher wir kamen, desto mehr blieb der Dunst im Tal zurück


Diese Felsformation sieht doch fast aus wie eine Blüte, jedenfalls mit ganz viel Phantasie :-)

Und dann sahen wir ihn, den höchsten Berg Spaniens, den 3718 Meter hohen Teide! Darüber spannte sich ein azurblauer Himmel, genau so  wie wir uns das gewünscht hatten. Seit 1954 besteht der Nationalpark "Parque Nacional de las Cañadas del Teide" und er umfaßt eine Fläche von ca. 136 km².

Wenn manche Fotos farblich ein wenig seltsam rüberkommen, dann liegt das daran dass sie vom Bus aus gemacht sind

Im Parque Nacional de Lad Cañadas del Teide erlebt man als Besucher ein vielfältiges Naturspektakel. Erstarrte Magmaflüsse, wild aufgehäufte Aschehalden, scharfkantige Felsbrocken, polierte Schlackefelder und meterhohe Lavazungen versetzen den Besucher in eine scheinbare, virtuelle Welt, die man nur aus Science Fiction Filmen kennt. Hinzu kommen Mondlandschaften, wüstenartige Gegenden, rot und gelb leuchtendes Gestein - ein unbeschreibliches Spektakel an Farben und Formationen. Faszinierend sind aber nicht nur die Natur und die Felsen, sondern alleine schon, dass man kilometerweit in einer über 2000 m hoch gelegenen Ebene fahren kann, und das auf einer Insel. Nur selten sieht man die Kontraste von Meer, Hochgebirge und Hochebene so eng beieinander wie im Teide Nationalpark.



Nach einer gewissen Zeit hieß es wieder: Abfahrt und es ging nun eine etwas andere Strecke zurück zum Schiff.

Immer noch hing eine dicke Wolkendecke unten im Tal und das was dort dunkles daraus hervorragt (Pfeil)  ist die höchste Erhebung von der Nachbarinsel Gran Canaria


Doch oh Wunder, plötzlich waren der Nebel und die Wolken weg und die Sonne schien! Im letzten Licht der Abendsonne liefen wir dann aus in Richtung Lanzarote.

Ich hab jetzt den Bericht so kurz wie möglich gehalten, denn ich kann mir vorstellen dass die meisten von euch das schöne Wetter nutzen und sich lieber draußen aufhalten wollen, anstatt eine ellenlange Reisebeschreibung zu lesen