Montag, 11. Dezember 2017

Winterzauber im Advent

Letzten Samstag hat es wieder mal ein wenig geschneit und bevor alles wegschmilzt, hab ich gleich am Morgen noch ein paar Fotos meiner Deko im Hof gemacht. Am Tag darauf schneite es dann wie verrückt, da wurde alles unter einer weißen Decke begraben. Und heute ist der ganze Schnee schon wieder weg, so schnell kann es gehen.

Durch unsere gefällte Fichte habe ich auch jede Menge Zweige mit denen ich Tische und Bänke ausschmücken kann, doch so ganz fertig bin ich damit noch gar nicht geworden. Der Engel bekommt in den nächsten Tagen auch noch eine grüne Matratze, den hatte ich beim verteilen der Wedel doch glatt übersehen




Aufmerksame Leser meines Blogs werden wissen dass ich ein Rostfan bin und von keiner Gartenmesse ohne was rostiges nach Hause komme. So tummeln sich jetzt Engel, Rentiere und Hirsche im Garten, die vielen Sterne und Schneeflocken ergänzen das winterliche Flair.

Ein paar blühende Alpenveilchen bringen noch ein wenig Farbe in die sonst eher natürliche Deko, mal sehen wie lange sie halten werden



Da ich im Moment kaum in den Garten komme, fiel mir auch gar nicht auf dass immer noch einige Rosen blühen. Hier ist es die Eden Rose, aber auch Elmshorn auf dem Foto darunter sowie die unermüdliche Schneewittchen (was  für ein passender Name) sorgen noch dafür dass der Garten  nicht ganz so trist ist




Am Futterhäuschen herrscht immer reges Treiben, aber leider schaffe ich es nie ein paar Fotos unserer gefiederten Freunde zu machen.


Ich liebe den Schnee und finde es immer schade dass er bei uns nie lange liegen bleibt.Was wäre es doch schön, wenn wir wieder mal weiße Weihnachten hätten.......

Freitag, 8. Dezember 2017

Weihnachtliche Kartengrüße

 Auch wenn ich dieses Jahr nicht so viele Karten gebastelt habe wie die Jahre zuvor, so ist dennoch wieder einiges zusammen gekommen. Die wenigsten benötige ich für mich selber, aber es finden sich im Freundes- und Familienkreis immer dankbare Abnehmer für meine Werke.
 Allerdings fällt es mir von Jahr zu Jahr schwerer mir ständig was Neues einfallen zu lassen, dabei liegt wirklich genug Material hier rum und  deshalb habe ich mir schon Kaufverbot erteilt







 Für dieses Jahr habe ich die Bastelsachen nun weggeräumt und hoffe dass ich mit meinem Vorrat über die Runden komme. Jetzt ist das Bastelzimmer nämlich schön aufgeräumt und dieser Zustand sollte auch noch eine Weile so bleiben......

Freitag, 1. Dezember 2017

Es war einmal.....

......eine serbische Fichte und diese Fichte wollte unbedingt ein Christbaum werden! Quatsch, aber so fangen halt viele Märchen und Geschichten an, so auch diese. 
Vor etwa 18 Jahren (so genau weiß ich das jetzt nicht mehr) hatte ich in einer Gärtnerei ein kleines Bäumchen gekauft, einfach weil ich auch im Winter etwas Grünes vor dem Fenster haben wollte. Leider sagte man mir damals niemand dass aus dem kleinen Bäumchen einmal eine riesige Fichte werden würde! Deren Wurzeln ragten mit der Zeit immer weiter in das Nachbargrundstück hinein und machten sich dort auf dem Dach der Tiefgarage breit.





Was also tun? Doch da kam die Rettung in Form eines Inserates in der Zeitung in der die Kurverwaltung schöne große Fichten oder Tannen für für den Kurpark suchten. Hurra, das war meine Rettung und ich rief dort auch gleich an um mitzuteilen dass wir so einen Baum hier stehen hätten. Der zuständige Gärtnermeister kam dann auch vorbei, sah den Baum, nickte wohlwollend und meinte dass er genau richtig wäre. Allerdings hatte er ein paar Bedenken wegen der Breite des selbigen, denn zum Abtransport war leider nicht sehr viel Platz vorhanden. Auch mein Mann war ein wenig skeptisch, doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg


Und so kam es dass am Montag vor dem 1. Advent ein Trupp starker Männer mit einer Motorsäge, einem Traktor mit Hänger und anderen Gerätschaften anrückte um ihn an seinen neuen Platz zu transportieren. Zuerst wurde ein Seil um den Baum gelegt, dann der Stamm fast durchgesägt und dann zogen ein paar Männer den Baum nach unten und so konnte der Stamm vollends durchgesägt werden. Es ging so schnell, dass ich von der ganzen Umfallaktion nur ein einziges Foto machen konnte.
Da lag er nun und wurde erst mal vermessen wie groß er überhaupt war. Stolze acht Meter maß er, doch damit war er für den Zweck den er erfüllen sollte sogar ein ganzes Stück zu groß

So wurden unten ein paar Äste gekappt und dann der Stamm um einen guten Meter gekürzt.

Hier wird er gefährlich nahe am Haus vorbei an die Straße geschleppt, wo auch schon der Traktor auf ihn wartete

Das war auch das erste mal im Leben dass ich einen Tannenbaum durch die Luft schweben sah!

Und da lag er nun auf dem Hänger, bekam zum Transport ein rotes Tuch an seinen Wipfel gehängt und winkte mir damit beim abfahren noch zu. Na ja, es sah wenigstens so aus......

Hier stand er einmal und seit er weg ist, haben wir viel mehr Licht im Schlafzimmer und im Bad. Am Boden liegt noch das Stück vom Stamm das abgesägt wurde, das werden wir irgendwann im Kachelofen verschüren. Ein paar Wedel liegen auch noch hier, mit denen könnte ich dann noch ein paar Kränze binden so ich denn Lust dazu habe, oder einfach damit machen was ich will

Neugierig wie ich nun mal bin wollte ich natürlich auch wissen wann er aufgestellt wird und es wurde mir gesagt dass das zum Wochenende geschehen würde. Gestern bin ich mit der Digi in den Kurpark um zu sehen ob er schon aufgestellt war. Schon von weitem sah ich ihn in seiner ganzen Pracht stehen und war fast ein wenig stolz auf ihn. Ich kam mir beinahe schon wie seine Mutter vor, aber das ist natürlich Blödsinn. Aber immerhin hatte ich ihn selber gepflanzt und ihn 18 Jahre lang wachsen sehen, quasi bis zur Volljährigkeit! Nun grüßt er bis weit ins neue Jahr hinein die Besucher des Kurparkes und wenn es dunkel wird erstrahlen  seine Lämpchen und erhellen die Nacht. 
Das war die Geschichte unseres Baumes, ich hoffe ich konnte euch damit ein wenig unterhalten

Donnerstag, 23. November 2017

Kerzenschein, das beste Mittel gegen Novemberblues

 So einen trüben November hatten wir schon lange nicht mehr, da täuschen auch die zwei (drei) schönen Tage die wir grad haben nicht darüber hinweg. Zudem wird es schon sehr früh dunkel, da muss man es sich mit Kerzen einfach gemütlich machen. 

Kürzlich sah ich im www eine ähnlich dekorierte Kommode und da in meinem Fundus fast das identische Material vorhanden war, stelle ich die Szene einfach nach. Nur die Kerzen lasse ich nie ohne Aufsicht brennen, das ist mir dann doch zu gefährlich

 Die Wände schmücken Bilder, ein Spiegel und Rahmen ohne Fotos, alles garantiert älter als ich es bin :-) Oben links schauen meine verstorbenen Schwiegereltern auf die Szenerie herab, ich glaube die würden sich wundern wenn sie das hier sehen könnten

 Auch alt und leider nicht mehr funktionstüchtig, aber schreiben würde damit heute eh keiner mehr

 Auf dem kleinen Tischchen im Wohnzimmer  ist die Deko noch herbstlich, aber nächste Woche verschwinden die Pilze wieder in der Versenkung und es wird weihnachtlich. Hier brennt eine LED Kerze die pünktlich um 16 Uhr von alleine angeht und irgendwann am Abend auch wieder von alleine ausgeht. Die Dinger sind irgendwie schon praktisch, gell?

 Im Esszimmer schimmert es silbern und hier hab ich eines meiner Salzgläser mit einem Teelicht bestückt. Das kann ich auch mal brennen lassen ohne daneben stehen zu müssen, ansonsten bin ich mit offenem Feuer sehr vorsichtig.


Ansonsten bin ich abwechselnd am Plätzchen backen und Weihnachtskarten basteln, irgendwie muss man diesen November doch einigermaßen sinnvoll hinter sich bringen...... 

Donnerstag, 16. November 2017

Das Buffet ist eröffnet

Allerdings nur für unsere gefiederten Freunde, denn die haben schließlich auch Hunger. Nachdem es immer weniger Insekten gibt, nimmt leider auch die Anzahl der Vögel immer mehr ab. Sie finden einfach nicht mehr genug Futter  um ihre Jungen aufzuziehen und die vielen Elstern sorgen zusätzlich dafür dass man kaum noch Zaunkönige, Rotkehlchen, Kleiber usw. zu sehen bekommt. Meisen und Amseln gibt es jedoch noch genug und für die habe ich heute den Tisch gedeckt

Eigentlich ist es ganz einfach, man braucht nur einen Kochtopf und die passenden Gefäße um die Mischung darin fest werden zu lassen. Ich habe sogar Bio-Kokosöl verwendet, das war allerdings ein Geschenk von der Freundin meines Sohnes, denn gekauft hätte ich das bestimmt nicht

Am besten eignen sich Silikonförmchen, aber da hatte ich nicht genug in meinem Fundus und so mussten noch Tassen, Ausstecherförmchen, Tannenzapfen und kleine Kuchenförmchen aus Plastik und Blech herhalten. Letzteres war aber total ungeeignet, ich bekam das fertige Teil erst mit viel heißem Wasser aus der Form raus. Die roten Gugelhupfförmchen (oben auf dem Foto) hatte ich erst gekauft als alles schon vorbei war, aber ich denke dass ich sie noch öfter verwenden werde

Keine Bange, mit diesen Förmchen werde ich bestimmt keine Plätzchen mehr backen. Sie hingen die letzten Jahre sowieso nur als Weihnachtsdeko an den Fenstern, darum auch die roten Bänder :-)



Ich hatte ja ein wenig Bedenken ob das Kokosöl auch gut fest wird und zur Vorsicht hab ich die ganze Ladung über Nacht ins kühle Treppenhaus gestellt

Mit den Tannenzapfen bin ich nicht ganz zufrieden, da war das Fett einfach schon zu fest und ich konnte es nur noch mit einem Kaffeelöffel auftragen. Nächstes mal weiß ich dass ich nicht so lange warten darf, aber Versuch macht kluch(g)

Hier hab ich echt geschwitzt bis das ich das Teil heraus hatte, genau wie aus den kleinen Mokkatassen (Foto unten). Porzellan und Glas ist meiner Meinung nach völlig ungeeignet, nur hatte mir vorher leider keiner gesagt!


Nun bin ich gespannt wie meine Werke angenommen werden, doch irgend jemand werden sie schon schmecken. "Unsere" Meisen scheinen da eh nicht so wählerisch zu sein, jedenfalls haben sie mir im Sommer ständig die Kerzen vom Leuchter der im Gartenhäuschen hängt abgeknabbert