Samstag, 25. Juni 2011

Zu Gast in einem Rosenparadies

Kürzlich war es wieder soweit: Unser jährliches Gartentreffen stand an und diesmal folgten wir der Einladung unserer Forumsfreundin Elli die zu sich in ihren wunderschönen Garten auf der schwäbischen Alb eingeladen hatte. Morgens war es noch bewölkt, aber am Nachmittag kam dann die Sonne raus und wir konnten uns somit die ganze Zeit im Freien aufhalten. Ein Teil der Rosenblüte neigte sich jedoch schon dem Ende entgegen, aber es waren dennoch genug zum staunen und schnuppern vorhanden


Ist das nicht ein Traum? Ein alter Apfelbaum der durch die Rose eine zweite Blüte erhält die sogar bis fast zum Boden reicht. Auch der Duft ist unbeschreiblich und ich stand genau wie die anderen mit offenem Mund davor!


Wie schon geschrieben, Rosen sind das Hauptthema in diesem Garten und ich wüsste jetzt nicht welche mir jetzt am besten gefallen hat


Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Schwer zu sagen, denn eigentlich ist jede Rose schön und wenn sie dann noch duftet, ist es natürlich noch besser

Wieviele Kilometer und wohin diese Schuhe wohl ihren schon Besitzer getragen haben?


So einen originellen Brunnen hatte ich bis dahin noch nie gesehen, aber die Besitzerin ist eh eine Meisterin im dekorieren und gestalten

Mit diesem Scherbenberg könnte man gut einen Polterabend bestücken, doch hier dienen sie der Begonie als Blumenkasten

Ist das nicht ein herrlicher Anblick?

Auch Clematis gibt es in Hülle und Fülle

Kleine und größere Hingucker die es aber alle wert sind dass man sie länger betrachtet

Rostige Deko, die ich am liebsten mitgenommen hätte

Der Garten liegt an einem Hang, aber er ist nicht so steil dass man sich wie eine Bergziege vorkommt


Ellis "Alibigemüsebeet" in dem aber hauptsächlich Stauden und natürlich Rosen wachsen

Sinnige Sprüche, einmal als Taschenaufdruck und rechts an die Wand gepinselt

Auch eine tolle Idee: Flaschen mit Hostablätter und Blüten auf der Fensterbank, sowie die Taschen gefüllt mit Eisbegonien

Ton in Ton und einfach wunderschön

Kleine Pause gefällig? Von dieser Sitzgelegenheit hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Garten, oder wenigstens einen Teil davon

Die andere Seite des "Alibibeetes" und auf dem folgenden Foto wird auch das Geheimnis gelüftet was sich hinter dem Zaun unter den Rosenbögen verbirgt!

Es ist das Reich der vier Hühner, die hier eine wahrhaft hochherrschftliche Residenz bezogen haben

Auf dem Foto links unten sind Buchse zu Schafen gezogen worden. Erst werden die vier Beine in den Boden gesteckt und dann wächst der Buchs nach und nach in das Drahtgestell das die Form des Schafes vorgibt

Hier kann man es etwas besser erkennen und als Gag hatten sie auch noch Rehgeweihe als Hörner aufgesetzt bekommen :-)



Ganz zum Schluss möchte ich euch noch zeigen was sich unter dem Baum vom ersten Foto verbirgt: Da steht eine Liege auf der man sich wie im Rosenhimmel vorkommen muss. Das beruhigende Gebrumm der Bienen sorgt sicher dafür dass man bald ganz tief und fest einschlummern wird. Wir haben natürlich nicht geschlafen, denn das wäre ja wirklich viel zu schade gewesen
Liebe Elli, an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft und ich hoffe du bist mit meinem Beitrag zufrieden! :-)

Sonntag, 19. Juni 2011

Oh, wer um alle Rosen wüsste......

....... die rings in stillen Gärten stehen -
Oh, wer um alle wüsste, müsste
wie im Rausch durchs Leben gehen.


Christian Morgenstern

A Shropshire Lad


Fishermans Friend


Robusta

Wife of Bath

Comte de Chambord

Schneewittchen

Ghislaine de Feligonde

Augusta Luise

Honorine de Brabant

Gertrude Jeckyll

Elmshorn

Nachdem der vorherige Beitrag ganz ohne Fotos war, ist der hier nun ohne Text! :-)


Montag, 13. Juni 2011

Gedanken einer bloggenden Hobbygärtnerin

Von der englischen Schriftstellerin und Gartengestalterin Vita Sackville-West habe ich einmal diesen Satz gelesen: Manchmal sitze ich und denke, und manchmal sitze ich bloß! So geht es mir öfter wenn ich auf meinem Abendsonnenbänkchen sitze und bei einem Glas Rotwein die letzten Sonnenstrahlen genieße. Ab und zu fange ich dann an zu überlegen warum ich bei vielen Dingen die ich im Garten tätige gleich daran denke wie ich sie in einem Blogbericht einbauen kann. Und schon stellt sich mir die Frage: Warum habe ich eigentlich einen Blog? Für mich oder für euch? Hm, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn einerseits ist der Blog für mich ein wunderbares Nachschlagewerk und andererseits möchte ich euch an meinen Aktivitäten teilhaben lassen.
In meinem Bekanntenkreis wissen sehr viele Leute dass ich einen Blog habe und versichern mir immer wie oft sie ihn anschauen. Nur da stellt sich mir die Frage: Warum kommen sie nicht selbst vorbei und schauen sich an was sonst nur auf Fotos zu sehen ist? Es ehrt mich ja zu hören: Oh die Lis, die hat einen tollen Blog und einen tollen Garten! Aber wie gerne würde ich die schönen Pflanzenbilder und Düfte mit meinen Besuchern teilen und anschließend einen Kaffe oder ein Glas Wein mit meinen ihnen trinken! Von einer offenen Gartenpforte schrecke ich jedoch zurück, denn ich möchte nicht dass Heerscharen mein Minigärtchen durchpflügen um dann beim Anblick einer Hosta zu sagen: Die hab ich auch! Ja welche denn? Ich habe über 100 verschiedene Hostas, etwa 40 Rosen und ebenso viele Clematis, jede Menge andere Stauden und auch wenn der Garten zwischen Häusern eingekeilt ist, ist er doch mein Seelenfutter und ohne ihn wäre ich aufgeschmissen.
Ich kann von meinen Besuchern bei Gott nicht immer Fachkenntnisse verlangen, aber ich würde mich schon riesig freuen wenn sich der Eine oder Andere Besucher auch mal in meinen Garten verirren würde und das nicht nur virtuell!

Das war jetzt ein Beitrag ganz ohne Fotos, aber er lag mir am Herzen und deswegen hab ich ihn geschrieben

Wer nun Interesse hat meinen „Minigarten“ anzuschauen, kann sich gerne per E-Mail mit mir in Verbindung setzen



Donnerstag, 9. Juni 2011

Jetzt auch noch Hagel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was kommt denn noch alles auf uns zu? Erst war es die wochenlange Trockenheit unter der die Pflanzen zu leiden hatten, dann setzte ihnen der Frost zu, die Rosen und Clematis konnten sich vor Läusen kaum retten und ob das alles noch nicht gereicht hätte, wurden wir am Montag auch noch von einem Unwetter mit Hagel heimgesucht! Gegen Mittag wurde es aus südöstlicher Richtung immer dunkler und wenn aus dieser Ecke was kommt, dann geht es immer heftig zur Sache. Es begann mit Blitz und Donner und dann prasselten auch schon die ersten Hagelkörner an die Fensterscheiben. Ich ahnte nichts Gutes und wie ihr sehen könnt, hab ich auch recht behalten:

Sogar den Klee hat es erwischt, dabei steht er noch einigermaßen geschützt unter dem Dachvorsprung

Und erst die Hostas, oh je! Zwei Drittel von ihnen haben jetzt Loch- oder Zackenmuster, dabei waren sie bis zu diesem Tag ohne Fehl und Tadel


Sogar abgebrochene Blüten sind zu beklagen!





Auch die Brunneras haben seit Montag Löcher, ohne die würden sie mir aber wesentlich besser gefallen


Fazit: Dieses Gartenjahr werde ich so schnell bestimmt nicht vergessen,. Ich fürchte aber, dass wir mit solchen Heimsuchungen in Zukunft wohl leben müssen. Der Klimawandel lässt grüßen!