Donnerstag, 27. Oktober 2011

Rothenburg ob der Tauber

Kürzlich war ich mit einigen Bekannten wieder mal in Rothenburg ob der Tauber. Obwohl es von uns aus nur 45 km sind, fahren wir doch viel zu selten in dieses schöne Städtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern und der alten Stadtmauer. Die Geschichte Rothenburgs und noch mehr wissenswertes könnt ihr hier nachlesen und zusätzlich in der Überschrift auf den Link klicken




Eine bekannte Spezialität in dieser Region sind die Schneeballen und auch mein Mann und ich konnten an diesem Tag nicht widerstehen und haben uns so ein Schmalzgebäck gegönnt


Das Burgtor aus dem 12. Jahrhundert, ältester und größter Torturm mit Vorbauten aus dem 16. Jahrhundert

Wenn um 15Uhr die beiden oberen Fenster des alten Rathauses aufgehen und der Meistertrunk von Figuren nachgespielt wird, ist der Platz nicht mehr so leer wie auf dem obigen Foto


Hier haben wir lecker zu Mittag gegessen und unsere amerikanischen Freunde freuten sich dass es auch eine Speisekarte in englisch gab

Die alte Schmiede hatte ich bei meinen bisherigen Besuchen noch nie entdeckt. Was das Wappen zu bedeuten hat war uns allerdings nicht ganz klar, denn was hat denn eine Schlange in einer Schmiede verloren?


Würde dieser alte Brunnen nicht wunderbar in einen romantischen Garten oder Park passen?

Leere Bocksbeutel, ein etwas anderer Türschmuck!


Leider reichte die Zeit nicht mehr für einen Rundgang auf der alten Stadtmauer, denn ein Teil unserer Bekannten hatte noch einen anderen Termin. Doch wir kommen wieder und dann steht auch ein Besuch im Weihnachtsdorf auf dem Programm, selbst bei 30° im Schatten! :-)

Samstag, 22. Oktober 2011

Herbstliche Türkränze

Lange genug hatte ich mir vorgenommen wieder einige Kränze zu werkeln, aber immer wieder kam etwas dazwischen und ich schob dieses Vorhaben endlos vor mir her. Schon vor ca. vier Wochen hatte ich angefangen Material zu sammeln, doch dieses Jahr suchte ich leider vergebens nach Hagebutten. Es gab einfach keine und somit fehlte mir eine ganz wichtige Zutat zum kränzeln. Dafür kam ich irgendwann mal mit einer großen Tüte voll blühendem Efeu nach Hause und konnte somit endlich loslegen

Hier habe ich eine ganz neue Kombination probiert: Heidekraut zusammen mit einer Stacheldrahtpflanze. Letztes Jahr hatte ich einen Kranz nur aus Heidekraut gemacht, aber so gefällt er mir fast noch besser.

Verwendetes Material: Ein Styroporring, Eibe, zwei Töpfchen der Stacheldrahtpflanze und ein Töpfchen Heidekraut. Wenn man es farbiger haben möchte, kann man den Kranz ja andersherum machen. Ich werde natürlich diese Zusammensetzung testen, vielleicht aber auch erst im nächsten Jahr

Von meinen getrockneten Hortensien bin ich dieses Jahr sehr enttäuscht. Ich hatte sie in unser Gartenhäuschen gehängt, aber nicht bedacht dass sie dort zu viel hell hängen. So sind sie diesmal total ausgebleicht und man kann überhaupt nicht mehr erkennen ob sie ursprünglich rosa, blau, oder weiß waren.

Der einzige Farbtupfer kommt von den Blüten des Sedums, aber schließlich ist er ja auch nicht für die Ewigkeit gemacht

So einen Kranz hatte ich letztes Jahr schon gebastelt und er war auch der Erste den ich fertig hatte. Das Efeu habe ich auf einen Strohkranz gebunden, doch es hält halt leider nicht sehr lange. Spätestens zur Adventszeit wird er dann durch einen Kranz aus Tanne oder Fichte ersetzt

Für diesen Kranz hab ich meine eben erst erblühten Hortensien geopfert, aber beim nächsten Frost wären sie eh erfroren. Als Grundgerüst diente wieder ein Strohkranz, auf den ich die Blüten diesmal nicht gebunden, sondern gesteckt habe. Dann umschlang ich die Zwischenräume mit getrockneter Mühlenbeckia, dann noch mit Efeu, ebenfalls alles festgesteckt und ganz zum Schluss band ich noch das braune Band um den Kranz

Montag, 17. Oktober 2011

♥ Meine neuen Lavendelherzchen ♥

Eigentlich hatte ich das Kapitel "Herzchen" irgendwie schon abgeschlossen, aber wenn man dann von einer lieben Gartenfreundin gebeten wird wieder welche zu machen, ja dann kann man einfach nicht nein sagen! Und so habe ich meine Nähutensilien wieder ausgegraben und wieder zu sticheln begonnen. Drei Jahre Pause machen sich dann aber doch bemerkbar und ich musste erst mal gründlich überlegen wie ich das damals alles gemacht hatte. Aber wozu habe ich denn meinen Blog? Er ist für mich das beste Nachschlagewerk das ich mir denken kann und hat mir auch in diesem Falle geholfen verschüttetes Wissen wieder ans Tageslicht zu holen :-)

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Besonders bei den Bildchen bin ich ins schleudern gekommen und stand dann wirklich auf dem Schlauch! Ich wusste absolut nicht mehr wie das Material zum aufbügeln heißt, hab dann unsern Kurzwarenladen gestürmt und wortreich erklärt was ich eigentlich haben möchte. Ich hatte wirklich keine Ahnung mehr, doch als dann die Verkäuferin das Wort "Vliesofix" erwähnte machte es klick! Zu Hause kam mir die Sache dann aber doch spanisch vor und ich fing an zu grübeln warum das Zeug so dünn ist! Nachdem ich mir im www ein paar Motive rausgesucht und in Word gespeichert hatte, jagte ich das Teil also durch den Drucker! Aber oh je, da kamen nur noch Fetzen raus und ich wusste gar nicht mehr was los war. Doch dann fiel mir ein dass ich das ja erst auf Stoff drauf bügeln muss und DANN erst drucken! Kann man in drei Jahren wirklich so viel vergessen, oder macht sich tatsächlich schon das Alter bemerkbar? Letztendlich habe ich es dann aber doch geschafft und falls ich es wieder mal vergessen sollte, kann ich jetzt ja hier nachlesen wie es geht :-)

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P. S. Ich habe mir schon wieder neue Stoffe gekauft und zum Teil auch schon verarbeitet, lach!

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Sohnemanns Hochzeitstaubenservice

Seit einigen Jahren züchtet mein ältester Sohn Brieftauben, die man auf Nachfrage auch bei Hochzeiten "mieten" kann. Dieser Service ist ganz gut angelaufen, auch wenn es jetzt in der kühleren Jahreszeit wettermäßig etwas schwieriger wird die Tauben längere Strecken fliegen zu lassen. Die Anzahl der Tauben ist beliebig hoch, nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt. Meist werden zwei Tauben gebucht, die dann dem Brautpaar in die Hand gedrückt werden und die es dann in die Lüfte fliegen lassen


Hier ist die Anzahl dann etwas größer, Sohnemann könnte wahrscheinlich auch 20 oder mehr Tauben in die Lüfte lassen. Hauptsache ist doch, sie kommen alle wieder in den heimischen Schlag zurück




Ja wo will sie denn hin?








Wer sagt denn dass Brieftauben immer weiß sein müssen?


In der Klinik in der er arbeitet, durfte er kürzlich seine Tauben interessierten Kindern und Jugendlichen präsentieren

So etwa sieht das aus, wenn ein Brautpaar die Tauben fliegen lässt. Die Gardemädchen gehören allerdings nicht zum Service :-)
Falls jetzt jemand Interesse daran hat, Email an mich genügt, ich werde es dann weiterleiten

Samstag, 1. Oktober 2011

Endless Summer

So heißt nicht nur eine Hortensie, sondern auch das Wetter scheint im Moment ein endloser Sommer zu sein. Nur die frühe Dunkelheit am Abend und auch die zum Teil zähen Nebel am Morgen holen mich jeden Tag in die Realität zurück. Dafür läuft der Garten nochmal zur Höchstform auf und ich verbringe jede freie Minute draußen im Grünen

Aber nicht nur die Endless Summer (großes Foto), nein auch die ganz normalen Bauernhortensien blühen nach einer kleinen Pause wieder auf's Neue

Im Gartenhäuschen warten schon getrocknete Blüten auf ihre Verarbeitung. Irgendwann nächste Woche werde ich dann zu kränzeln beginnen, falls nicht wieder was dazwischenkommt

Aster dum. "Rosenwichtel". Das ist einige der wenigen Astern in unserm Garten von der ich den Namen kenne. Sie bleibt schön klein und kompakt und ich verwende sie gerne als Betteinfassung

Nicht alle Phloxe blühen nochmal so fleißig wie dieser hier, die meisten sind voller Mehltau und wahrlich kein schöner Anblick mehr

Eine meiner Neuerwerbungen vom letzten Samstag: Echinacea "Green Jewel"

So schön die Waldaster auch ist, bei ihr muss ich muss immer aufpassen dass sie nicht alles überwuchert


Sommer trifft Herbst, in diesem Falle ist es die Rose "Newn Dawn" die direkt neben einem Diamantgras steht

Sogar eine Astrantie hat nochmal Blüten angesetzt und die Clematis "Vanessa" blüht eh jedes Jahr bis weit in den Herbst hinein

Von einer meiner Gartenfreundinnen habe ich im Frühsommer diesen Klee als kleinen Ableger erhalten. Er hat sich prima gemacht und schmückt mit seinem gemusterten Laub die ausgediente Badewanne

Auch die Fuchsien genießen das herrliche Wetter. Meine kleine Sammlung hat sich seit Samstag um zwei Exemplare vergrößert und links oben ist eine davon zu sehen. White Joy ist ihr Name und ich bin mal gespannt ob ich wirklich Freude an ihr haben werde

Fuchsien und Hortensien im morgendlichen Sonnenschein

Eine der vielen Astern die unseren Herbstgarten zu einer wahren Augenweide werden lassen

Dieses Jahr scheinen auch die letzten Tomaten noch rot zu werden, das kam in den vergangenen Jahren äußerst selten vor

Grünweiß panaschiertes Laub mit einem Tupfer Herbst. An buntes Laub werden wir uns jetzt gewöhnen müssen, aber immer nur Sommer wäre doch auch langweilig, oder?