Sonntag, 26. Februar 2012

Garten de Houtstek / NL

Da es draußen noch nicht viel zu sehen gibt, zeige ich euch nun einen weiteren Garten den wir letzten Sommer besichtigt haben. Er ist ca. 4000 qm groß, hat ebenfalls ein kleines Wäldchen und wie könnte es anders sein, natürlich auch einen Teich! Mir hat er sehr gut gefallen, besonders die vielen Geraniumsorten sind mir gut in Erinnerung geblieben.





















Freitag, 17. Februar 2012

Garten Jan Nauta / NL

Nachdem Deutschland so langsam wieder auftaut, passt es ja ganz gut wenn ich euch wieder einen der Gärten unserer letzten Reise vorstellen möchte. Wir hatten etwas Mühe ihn überhaupt zu finden und fuhren einmal sogar daran vorbei! Aber das Schild war so versteckt, dass wir es erst auf der Rückfahrt entdeckt haben und somit stand der Eroberung nichts mehr im Wege


Wenn man den Garten betritt, befindet sich gleich rechts ein kleines Wäldchen dessen Boden von Farnen und Elfenblumen bedeckt ist. Die Elfenblumen waren allerdings noch recht klein und es wird wohl noch ein paar Jahre dauern bis der gewünschte Effekt entstehen dürfte

Ups, jetzt bin ich schon wieder am Ende unseres Rundganges angelangt, nämlich dort wo einmal ein Schwimmbecken für die nötige Erfrischung gesorgt hat. Nachdem es undicht wurde, hat es der Besitzer quasi als Senkgarten umfunktioniert und nun blühen dort Iris, Geranium und auch der wunderschöne blaue Scheinmohn



Zurück zum Wäldchen, das von allerlei Getier und sonderbaren Wesen bevölkert wird




Fast könnte man die beiden Elfen übersehen, stehen sie doch mitten in einem Reisighaufen!

Grelle Farben konnte ich in diesem Garten nicht entdecken, oder es hat gerade nichts derartiges geblüht



Wie in jedem größeren Garten in den NL, darf ein Teich natürlich auch hier nicht fehlen.

Was mich immer verwundert ist die Größe der Gärten die auch meistens mitten in der Pampa zu finden sind. Vielleicht kommen sie mir ja auch nur größer vor, weil einfach alles eben ist und kein Berg oder Hügel die Sicht versperrt.



Das war's mal wieder, ich hoffe ich konnte mit den Fotos die Vorfreude auf den Frühling ein wenig steigern

Samstag, 11. Februar 2012

Muscat/Oman

Der erste Ausflug den wir auf arabischem Boden machten, war nicht das was wir uns eigentlich vorgestellt hatten, sondern mehr oder weniger nur eine Notlösung. Eigentlich wollten wir einen Bade- und Schnorcheltag einlegen, aber dieser Ausflug wurde abgesagt da die Wellen zu hoch waren. Auf dem Schiff wollten wir aber auch nicht bleiben und so haben wir halt das nächstbeste Angebot als Ersatz angenommen das uns einigermaßen zugesagt hat.

Wir haben uns dann für diese Fahrt entschieden: Busfahrt vom Hafen Mina Qaboos durch den modernen Teil Muscats zur Al-Zawawi-Moschee. Danach zum Souk von Mutrah mit Möglichkeit zum Einkaufen, weiter zum Al-Alam-Palast, Fotostopp mit Blick auf die Festungen Mirani und Jalali, dann wieder zurück zum Schiff. Der erste Stop war somit an der Moschee, aber die konnten wir leider nur von außen besichtigen. Ansonsten fuhren wir endlose Straßen entlang an Häusern vorbei die zum Teil so gar kein orientalisches Flair hatten

Muscat ist eine sehr moderne Stadt, wird haben jedenfalls nur neu gebaute Häuser gesehen die auch irgendwo bei uns stehen könnten

Dann ging es in den Stadtteil Mutrah und dort in den Souk! Er ist sternförmig angelegt und man sollte sich Zeit dafür nehmen, auch wenn es sehr lästig ist wenn man von allen Seiten angequatscht wird. Sehr günstig ist hier der Weihrauch einzukaufen, aber es gibt eigentlich nichts, was hier nicht gibt. Wir haben allerdings nichts gekauft und Weihrauchgeruch kann ich allenfalls noch in der Kirche riechen, aber daheim? Never!

Hier eine kleine Auswahl des Angebotes. Der weiß gekleidete Mann war unser Reiseführer, der aber in Wirklichkeit nicht so dunkelhäutig war wie es jetzt im Foto scheint. Er ist direkt aus Muscat, hat ein paar Jahre in München studiert und konnte uns somit in gutem Deutsch einiges über Land und Leute erzählen. Er war sogar so frei uns zu zeigen was er unter seinem Gewand anhat. :-) Natürlich hat er sich nicht ganz ausgezogen, aber einen Teil seines Unterkleides durften wir schon "bewundern", lach.



Danach fuhren wir über den alten Riyam-Pass von Mutrah nach Old Muscat um dort den Sultanspalast zu besichtigen. Muscat wird übrigens nicht mit u, sondern wie Masket ausgesprochen und hat auch überhaupt nichts mit der Muskatnuss zu tun

Diese Festung grüßt schon von weitem, sie steht ja auch hoch oben auf einem Felsen umgeben von Wasser

Hier kann man alles noch besser erkennen


Das hier ist die Rückseite des Palastes.Leider kann man nicht rein und wir konnten das Anwesen nur von außen bewundern


Das hier ist die andere Festung, aber welche nun welche ist, das hab ich leider schon wieder vergessen

Das in den 1970ern errichtete Palast-Ensemble nimmt zwar einen beträchtlichen Teil der Altstadt ein und glänzt blitzsauber, drum herum bestimmen eher bescheidene Häuser das Bild. Drei kleine Moscheen und ein Dutzend adrette Sträßchen gehören noch dazu, man kommt sich vor wie in einer Filmkulisse.

Das hier ist der vordere Eingang und überall an den Gittern blitzt das Wappen des Sultans. Er soll ein sehr moderner Herrscher sein und ist beim Volk äußerst beliebt




Das ist einer der Moscheen, nur war sie leider geschlossen. Dann ging es in der Dämmerung wieder zum Schiff zurück, denn am selben Abend ging die Reise weiter nach Abu Dhabi
Für einen Ersatzausflug war das jetzt ganz nett, aber eigentlich haben wir von der grandiosen Landschaft des Omans überhaupt nichts gesehen. Ein Jeepsafari wäre da wohl besser gewesen, aber halt auch um einiges teurer. Egal, dieses Erlebnis kann uns keiner mehr nehmen, da werden wir noch lange davon zehren!