Samstag, 31. März 2012

Schönes aus der Kieferndiele

Gibt es was verlockenderes als in alten Gemäuern zu stöbern wo herrliche Dinge für drinnen und draußen zum Verkauf angeboten werden? Dazu gehört auch die Kieferndiele, der wir anlässlich unserer letztjährigen Gartenreise einen Besuch abstatteten und dort regelrecht Schnappatmung bekamen. Auf zwei Etagen sind Wohnaccessoires und auch alte Gebrauchsgegenstände arrangiert und ich kann mir nicht vorstellen dass dort wieder jemand raus geht ohne wenigstens eine Kleinigkeit gekauft zu haben


Das Hauptangebot besteht aus Gegenständen für die Küche, wie man auf den folgenden Fotos auch gut erkennen kann


Doch auch die Ästhetik kommt nicht zu kurz, vor allem Kerzenleuchter und allerlei schöne Glasgefäße warten darauf ihren Besitzer zu wechseln. Auch ich bin ständig um die ganzen Tische rumgeschlichen und habe mir überlegt was am besten bei uns reinpassen würde.

Eine Büste vielleicht..................

..................... oder etwas aus Glas?

Hach, ich komme immer noch ins schwärmen wenn ich an all die tollen Dinge denke, aber ich habe nun mal keinen Goldesel im Keller stehen der alle meine Wünsche hätte erfüllen können


Das Vogelhäuschen rechts hängt nun bei uns, doch bis jetzt haben die Meisen es leider noch nicht als Nistmöglichkeit entdeckt

Selbst an den Decken gibt es viel zu bestaunen. Auf dem Foto links oben hängen jede Menge alte Gegenstände aus Emaille, wie Siebe, Kannen und noch vieles mehr. In einem anderen Raum sind es dann alte Kaffeemühlen, doch dieses Foto ist leider nichts geworden

Auch vor dem Gebäude kann man allerlei alte Dinge entdecken, ob die aber alle zum kaufen sind entzieht sich leider meiner Kenntnis

Gleich gegenüber befindet sich ein Freigehege mit allerlei Getier, das bei unserer Anwesenheit glücklicherweise nah genug am Zaun stand um es fotografieren zu können

P.S. Ich habe die Wortbestätigung der Kommentarfunktion ab sofort wieder eingeschalten. In letzter Zeit komme ich kaum noch mit dem löschen der Mails nach die ich zwecks Spam bekomme und manchmal übersteigt ihre Zahl sogar noch die der echten Kommentare die eh immer weniger werden. Vielleicht schalte ich sie irgendwann sogar ganz ab , schaun mer mal.....

Sonntag, 25. März 2012

Bahrain

Was wäre eine Schiffsreise, wenn man nicht auch Landausflüge machen würde. So hatten wir für diesen Tag "Bahrain komplett" gebucht und waren schon gespannt was uns dort so alles erwarten würde

Das Königreich Bahrain ist ein aus 33 Inseln bestehender Staat in einer Bucht im persischen Golf östlich von Saudi -Arabien und westlich von Katar. Mit einer Fläche von rund 750 km² (nach künstlichen Aufspülungen) ist das Land nicht einmal so groß wie das Hamburger Stadtgebiet. Der Name Bahrain bedeutet im Arabischen "zwei Meere“. Die Insel besitzt buchstäblich zwei Meere: Das Meer, welches die Insel umgibt und ein Meer von Grundwasser.

Der erste Stopp unserer Rundreise begann mit einem Besuch des National Museums und wir konnten dort einen Rückblick auf 6000 Jahre Geschichte machen

Lebensgroße Puppen zeigen wie die Mensch dort früher gelebt haben



Das Bahrain World Trade Center ist ein Gebäude in der Hauptstadt Manama. Es besteht aus zwei Haupttürmen, die mittels drei Querstreben miteinander verbunden sind. Jedes der beiden segelförmigen Gebäude erreicht eine Höhe von 240 Metern bei 50 Stockwerken (davon 34 für Büros). Unter dem Gebäude befindet sich eine Einkaufshalle. Eine Besonderheit des Wolkenkratzers sind drei an den Querstreben montierte Windkraftanlage, die aber anscheinend eine Fehlkonstruktion ist. Jedenfalls stehen die Rotoren die meiste Zeit des Jahres still und werden nur zu Repräsentationszwecken angeschalten. Ansonsten möchte ich euch heute mit Fotos von Hochhäusern verschonen, aber dass es genug davon gibt kann man auf dem unteren Foto sehen

An der Nordküste von Bahrain liegt auf einem Hügel das Qalat al Bahrain, das Fort Bahrain. Seine Anfänge reichen vermutlich bis in die Bronze- und Kupferzeit zurück. Hier muss einst auch das antike Dilmun gelegen haben. Ausgrabungen brachten Reste der Baracken, in denen die Söldner untergebracht waren, Pferdeställe, ein Waffendepot, einen Geheimgang neben Gebrauchsgegenständen aus Keramik und arabische und chinesische Münzen zu Tage. Das Fort wurde 1521 auf den Resten früherer Festungsanlagen von den Portugiesen errichtet und mehrmals umgebaut und erweitert. Die Anlage in ihrer jetzigen Form existiert seit dem 17.Jahrhundert. Teile des Forts wurden restauriert und ein Museum integriert. Im Jahre 2005 wurde das Bahrain Fort in die Liste der UNESCO – Weltkulturerbe aufgenommen.


Bahrain ist durch den 25 km langen King-Fahad-Damm über die Insel Um Nasan mit Saudi-Arabien verbunden. Auf halber Strecke wurde eine künstliche, 66 Hektar große Insel aufgeschüttet, die je zur Hälfte Bahrain und Saudi-Arabien gehört. Auf ihr verläuft jetzt die einzige Landgrenze Bahrains.

Am 4. April 2004 feierte die Formel 1 ihr Debüt auf der arabischen Halbinsel. Im Wüstenstaat Bahrain fand der erste Grand Prix im Mittleren Osten statt. Um sich an die Gepflogenheiten des Islam zu halten, verzichtet die Formel 1 in Bahrain bei der Siegerehrung auf die obligatorische Champagner-Dusche, die Fahrer versprühen stattdessen Warrd, ein extra für das Formel-1-Rennen entwickeltes Getränk.

Um die Strecke von oben sehen zu können, durften wir mit dem Aufzug sogar bis in die Königsloge hochfahren. Das war schon ein besonderes Erlebnis, auch wenn gar kein Rennen war und nur ein einziges Auto seine einsamen Runden dort drehte

Ein Jahr ist es nun her, dass der Grand Prix vom Veranstalter abgesagt wurde. Die politische Lage ist alles andere als sicher, denn es kommt immer wieder zu Protesten der Bevölkerung. Ein Jahr später nun sind erneut Tausende Menschen auf die Straßen gegangen - und teils heftig mit der Polizei aneinandergeraten. Inspiriert vom Arabischen Frühling fordert die schiitische Mehrheit des Landes demokratische Reformen. Das Königshaus lässt sich davon kaum beeindrucken. Auch wir haben solche Demonstrationen hautnah miterlebt, denn einige Straßen waren gesperrt und man sollte diese Gegend weiträumig umfahren. Leider haben das auch die Andern gemacht und somit waren die Fahrbahnen total überfüllt und wir kamen nur im Schritttempo vorwärts. Zu allem Übel steckten noch mehrere unserer Busse im Stau fest und so konnte die Aida erst mit einstündiger Verspätung wieder auslaufen

Zum Schluss durften wir noch einen Blick in das Kontrollzentrum der Rennstrecke werfen, dann ging es wieder zurück und wir waren heilfroh als wir unser schwimmendes Hotel endlich erreicht hatten


In unserer Kabine angekommen, wartete eine Überraschung in Form einer Glückwunschkarte und einer kleinen Tasche von Aida auf mich. Ich hatte nämlich an diesem Tag Geburtstag, aber den Rosenstrauß habe ich schon einen Tag vorher zum Hochzeitstag von meinem Mann bekommen. Die einzelne Rose ist von meinem Sohn und da sie irgendwie behandelt ist, kann man sie laut der Verkäuferin des Shops jahrelang aufheben. Sie steht auch jetzt in meiner Nähe und erinnert mich immer an diese tolle Reise

Samstag, 17. März 2012

Es regt sich was

Endlich ist es richtig warm geworden und die Sonne hat mich in den Garten und natürlich auch an den Pflanztisch gezogen. Überall in den Gartencentern und auf den Wochenmärkten werden nun die Frühjahrsblüher angeboten, wer kann nach all den tristen Monaten da schon widerstehen?! Auch ich habe mir heute ein paar Töpfchen gekauft, hauptsächlich Stiefmütterchen und Hornveilchen, aber auch ein paar Bellis sorgen nun für etwas Farbe rings ums Haus



Wie man bei einem Blick in unsere Laube sehen kann, ist dort noch die ganze Deko verstaut. Bis jetzt konnte ich mich noch nicht aufraffen sie zu verteilen, aber das werde ich nächste Woche in Angriff nehmen.
Die Strauchpaeonie hat schon jede Menge Knospen angesetzt, mal schauen wie viele Blüten es dieses Jahr werden

Jedes Jahr stehe ich vor der gleichen Entscheidung: Nehme ich nun die prächtigen Stiefmütterchen, oder doch lieber die kleinen Hornveilchen. Meist kaufe ich dann von jeder Sorte etwas, es kommt halt auch immer auf die Größe des Pflanzgefäßes an in das ich sie dann setzen werde

Ganz stolz bin ich, dass ich das erste Mal geschafft habe den Rosmarin über den Winter zu bringen! Was hab ich in den letzten Jahren nicht schon alles versucht, doch erst der Platz am Waschküchenfenster schien ihm zu gefallen. Er hat sogar schon neue Triebe gebildet und bald schon werde ich die ersten Zweige für ein leckeres Lammgericht verwenden können

In letzter Minute sah ich in dem Blumengeschäft dieses nette Schäfchen und es war Liebe auf den ersten Blick. Aber kann man sich denn eigentlich in Schafe verlieben??????????????

Und sie blühen dennoch! Was hab ich um meine Helleborus gezittert als es neulich ein paar Nächte um die -20° hatte! Fast alle sahen aus als ob sie erfroren wären und zum Teil muss ich auch bei einigen dieses Jahr auf die Blüte verzichten. Doch siehe da, bei etwa der Hälfte meines Bestandes regt sich doch noch etwas, wenn auch nicht so üppig wie in den vergangenen Jahren. Sie sehen halt etwas zerzaust aus, aber Hauptsache sie leben noch!


Die Leberblümchen blühen auch wieder zuverlässig, nur die Krokusse lassen sehr zu wünschen übrig. Das sind die beiden einzigen Tuffs die nach etwas aussehen, der Rest steht auf sehr wackeligen Beinen. Ob die noch blühen werden? Ich kann es nur hoffen, denn wozu habe ich schließlich vor zwei Jahren jede Menge Zwiebelchen verbuddelt.

Sonntag, 11. März 2012

Gärtnerei Jacobs/NL

Auf unserer Gartenreise durch die Niederlande besuchten wir unter anderem die Kwekerij Jacobs mit ihrem wunderschönen Schaugarten. Eine kleine, aber feine Pflanzenauswahl wartet dort auf ihre Käufer und man wird von den Inhabern wirklich gut beraten. Der- eigentlich die Schaugärten liegen rechts und links vom Pflanzenquartier und während auf der linken Seite der große Teich dominiert, wandelt man auf der anderen Seite durch eine märchenhafte Gartenanlage mit jeder Menge Paeonien die im Moment gerade blühten