Dienstag, 26. Februar 2013

Südwärts

Winter und kein Ende, da bleibt nur noch die Flucht in den sonnigen Süden übrig! Und so setzten wir uns am 15. Februar in den Flieger der uns nach Gran Canaria brachte wo schon die Aidacara auf uns wartete. Von dort aus ging es nach La Gomera, dann zu den Kapverden wo wir zwei Inseln besuchten. Dann ging es zurück nach Teneriffa, Lanzarote und wieder zum Ausgangspunkt der Kreuzfahrt, nach Gran Canaria. Heute möchte ich euch nur mal einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Reise geben, ausführliche Berichte folgen dann demnächst

Am ersten Tag war das Sonnendeck noch ziemlich leer, aber das sollte sich bald ändern. Wir hatten nämlich wunderbares Wetter und nur wenn der Wind mal gar zu heftig blies, konnte man mit ganz viel Glück noch eine Liege ergattern

La Gomera ist ideal zum wandern, nur müsste man da etwas mehr Zeit haben




Hier besuchten wir unter anderem den bot. Garten der eine Vielzahl an exotischem Blumen zu bieten hat



Als wir von unserm Ausflug wieder in die Kabine kamen, wartete diese Überraschung auf uns! Wie ihr ja sicher alle wisst arbeitet  einer meiner Söhne auf der Aida und er lies es sich nicht lumpen uns mit einer Flasche Champagner und etwas Konfekt einen schönen Urlaub zu wünschen. Leider war er nicht auf "unserem" Schiff, aber man kann halt nun mal nicht alles haben


Dann folgten zwei Tage auf See bevor wir die Kapverdischen Inseln erreichten. Unser erstes Ziel war die Insel Sao Vincente und dort die Hafenstadt Mindelo

Die Insel ist sehr trocken und deshalb auch sehr kahl, was man hier gut sehen kann


Die zweite Insel war Santiago mit der Hauptstadt Praia. Dort war das Leben schon etwas vielfältiger und die Landschaft auch etwas bunter


Blick von oben auf eine kleine Ansiedlung am Meer die früher der Hauptumschlagspunkt für afrikanische Sklaven war die von dort aus nach Übersee verschifft wurden



Dann ging die Fahrt wieder zurück zu den kanarischen Inseln und dort liefen wir Teneriffa an. Ein Ausflug auf den Teide stand dort natürlich ganz oben auf unser Liste und der Anblick des 3718 Meter hohen Berges war wirklich ein gigantischer Anblick


Ringsum kam man sich vor wie in einer Mondlandschaft mit Kratern, getrockneten Lavaströmen und Steinen ohne Ende

Am nächsten Tag war Lanzarote unser Ziel, doch dort war es an diesem Tag sehr windig und so waren wir froh dass wir keinen Ausflug gebucht hatten. Außerdem hatten wir nun schon genug Vulkane gesehen und so machten wir nur einen kleinen Abstecher nach Arrecive. Außer der Strandpromenade und dem kleinen Hafen gab es aber nicht viel zu sehen, außerdem war Sonntag und die meisten Geschäfte hatten leider geschlossen.

So, das war jetzt eine kleine Zusammenfassung unserer Reise, aber ich denke dass sie bei dem nicht enden wollenden Winter ein kleiner Lichtblick ist

Mittwoch, 20. Februar 2013

Tee oder Kaffee?

So hieß eine interessante Ausstellung die man bis vor kurzem in unserm Museum besichtigen konnte. Von einfachem Frühstücksgeschirr, bis zum edlen Moccatäschen war alles vorhanden was mit Kaffee oder Tee zu tun hatte, nur dass die Tassen leider alle leer waren.

Auch Puppengeschirr konnte man bewundern und die Verantwortlichen schreckten auch nicht zurück altertümliche Schnabeltassen auszustellen

Ich hab jede Menge Fotos gemacht und da ja jeder weiß um was es sich handelt, kann ich mir somit auch lange Erklärungen sparen



Diese tolle Hochzeitstorte ist leider nicht zum essen gedacht, sonst würde sie bestimmt auch nicht mehr so unversehrt dastehen



Von der frisch geernteten Bohne zum fertigen Kaffee ist es ein langer Weg, wobei es früher noch wesentlich mühsamer war bis er fertig gebrüht auf dem Tisch stand. Kaffee konnten sich auch nur die "besseren" Herrschaften leisten, das Fußvolk musste sich mit Ersatzstoffen wie Zichorie und ähnlichem zufrieden geben. Selbst mit Kartoffeln und Möhren wurde in der Vergangenheit bereits Ersatzkaffee produziert, wie der wohl geschmeckt haben mag?

Solche Herde hatten unsere Mütter und Großmütter in ihren Küchen stehen, aber es war schon sehr umständlich immer erst Feuer anmachen zu müssen um warmes Wasser zu haben





Hier werden die 50er Jahre wach, denn auch ich hatte so einen Clubsessel mit passendem Tisch in meinem Jugendzimmer stehen


Lecker Frühstück gefällig?



Moccatäschen von anno dazumal, in meiner Vitrine stehen auch einige Exemplare, die hätte ich glatt auch ausstellen können


Überall an den Wänden waren Sprüche angebracht die etwas mit dem köstlichen Gebräu zu tun hatten, nur musste man sich teilweise sehr verbiegen um alles fotografieren zu können. Schief ist es trotzdem geworden, aber Hauptsache man kann es lesen

Mittwoch, 13. Februar 2013

Im Zeichen des Rittersporns

Einer der Gärten die wir letztes Jahr in Holland besuchten, ist ein wahres Eldorado für Fans des Rittersporns. In allen Farben blüht er dort und wird zum Großteil jedes Jahr selber aus Samen gezogen. Aber auch der Rest des Garten braucht sich nicht zu verstecken, denn er ist einfach perfekt angelegt und bepflanzt

Wir hatten auch genau den richtigen  Zeitpunkt erwischt, denn der Rittersporn stand in voller Blüte und der Anblick war einfach umwerfend schön

Vor ein paar Jahren habe ich diesen Garten schon einmal besucht, allerdings sah der Vorgarten damals ganz anders aus. Wo früher ein Steingarten angelegt war, plätschert nun Wasser und Stauden schmücken das Ufer eines kleinen Teiches. Im Rest des Gartens hat sich nicht viel verändert, sogar die kleinen Zwerghühner wuseln noch zwischen den Stauden herum und sorgen dafür dass sich der Schneckenbefall in Grenzen hält






Falls irgend jemand weiss wo es so ein Gestell zu kaufen gibt, bitte sofort bei mir melden! Leider hab ich kein Foto gemacht wo es ganz drauf ist, aber ich denke man kann es auch so einigermaßen erkennen




Überall im Garten sind solche Kunstwerke platziert die aus der eigenen Werkstatt stammen, ich weiß jetzt allerdings nicht ob die überhaupt käuflich sind. Wohl eher nicht!






Viele immergrüne und auch laubabwerfende Gehölze bringen eine gewisse Ruhe und Abwechslung in den Garten. Dazwischen schlängeln sich grüne Rasenwege durch das Gelände und plötzlich sieht ein Beet von der einen Seite ganz anders aus als man es eben von der anderen Seite aus betrachtet hat


Hier sieht man dass die Rittersporne zwischen Baustahlmatten hindurchwachsen, so sind sie gut gegen Windbruch geschützt und man muss sie nicht alle einzeln anbinden. Geniale Idee finde ich und da die Matten grün angestrichen sind, stört es auch nicht im geringsten. Ganz hohe Exemplare sind dennoch zusätzlich an Stäbe angebunden, man gibt sich hier sehr viel Mühe um alles Top aussehen zu lassen