Freitag, 30. August 2013

Langenburger Gartentage - ein Fest für die Sinne

Es war wieder mal so weit, die fürstlichen Gartentage in Langenburg standen an und ratet mal wer gleich am ersten Tag dort war????? :-)  Ist ja auch nur ein Katzensprung von mir weg und gehört auch schon fast zur Tradition dass ich mich dort mit meinen Gartenfreundinnen treffe

Doch das schöne Wetter lockte nicht nur uns dort hin, nein, es war fast schon ein richtiger Massenandrang und die Schlange vor den Kassen war ganz schön lang

Doch drinnen verteilte es sich zum Glück etwas, aber so voll war es Freitags wirklich noch nie. Ich zeige euch jetzt ein paar Fotos die ich aber unkommentiert lasse, denn große Erklärungen muss ich dazu ja nicht abgeben
















Schade dass wir uns dort nicht reinsetzen und nach Hause fahren konnten! Aber wozu gibt es Shuttlebusse zu den Parkplätzen, auch wenn das dann immer ein ziemliches Gedränge ist. Aber alles hat geklappt und nächstes Jahr werden wir sicher wieder kommen.

Donnerstag, 22. August 2013

Abschied vom Sommer

 Man merkt es ganz deutlich, die lauen Abende und zum Teil auch tropischen Nächte gehören der Vergangenheit an und gestern morgen lag sogar dichter Nebel über der Landschaft. Auch der Garten verändert sich ganz langsam, den sibirischen Hartriegel ziert schon rotes Laub, die ersten Astern blühen und um neun Uhr ist es schon stockfinster! Doch ich liebe diese Jahreszeit, sie ist mir zehnmal lieber als 35° im Schatten und grillende Nachbarn bis weit nach Mitternacht.

 Auch die Stauden nehmen zusehends ihre Herbstfärbung an, ich finde diese Farbspiele einfach wunderschön

 Die Rispenhortensien, hier die Sorte Limelight, laufen nun zur Höchstform auf und sogar die normalen Bauernhortensien haben jede Menge Blüten angesetzt. Allerdings nur diejenigen die im Topf sitzen, die anderen im Beet haben doch sehr unter der wochenlangen Trockenheit gelitten

 Meine Ernte von heute die ich in den nächsten Tagen zu Kränzen verarbeiten werde


 Gibt es was schöneres im Spätsommergarten als die ersten Sedumblüten? Ich weiß gar nicht mehr wie viele Sorten ich eigentlich habe, aber ehrlich gesagt ist mir das auch egal

 Auch im Herbstgarten überwiegt meine Lieblingsfarbe rosa, wie man hier gut erkennen kann

 Trotz üppiger Blüte im Frühjahr hängen doch relativ wenig Zieräpfelchen am Strauch, ich schiebe das mal auf die Wetterkapriolen der vergangenen Monate

 Gräser im milden Licht der Augustsonne, garniert mit Phlox dessen Blütezeit sich nun so langsam dem Ende zuneigt. Ich werde sie demnächst zurückschneiden und auf eine zweit Blüte hoffen, bis jetzt hat das immer geklappt


 Dieses Sedum blüht immer als allererste Sorte und wird von den Bienen geradezu umschwärmt. Oder sind es Wespen? Würde mich nicht wundern, denn am Nachbarhaus hängt unter dem Dach ein Wespennest und als wir letzten Sonntag gegrillt habe, wurden wir regelrecht von ihnen attackiert. Na ja, sie hatten es wohl eher auf unser Essen abgesehen als auf uns, doch irgendwann wurde es uns zu viel und wir haben uns mit den Tellern ins Haus verzogen

Sonntag, 18. August 2013

Bautzen, Stadt der Türme

Unser diesjähriger Ausflug mit dem Sportverein führte uns im Frühjahr in die Oberlausitz und auf der Fahrt dorthin schauen wir uns im Vogtland die Göltzschtalbrücke an. Noch heute ist sie als größte Ziegelbrücke der Welt ein herausragendes Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst und wurde  wurde zum Touristenmagnet Nr. 1 im Vogtland.

Gegen Abend erreichten wir dann unser eigentliches Ziel, nämlich Bautzen! Ich hatte keinerlei Vorstellung was uns erwartete, war aber von dieser schmucken Stadt sehr angetan und angenehm überrascht

In Bautzen - auch Stadt der Türme genannt - blieben zahlreiche Türme und Basteien aus früheren Jahrhunderten erhalten.

Der Bekannteste ist der Reichenturm, der auch „Schiefer Turm von Bautzen“ genannt wird. Denn er ist etliche Zentimeter aus dem Lot geraten, wie man auch unschwer auf diesem Foto erkennen kann

Das Rathaus mit seiner Sonnenuhr



Bei einer Stadtführung erfuhren wir so alles Wissenwerte über Bautzen, doch wer kann sich das schon alles merken.....




Die meisten Bäume waren um diese Jahreszeit noch kahl, doch dieser hier überraschte uns mit einer tollen Blütenpracht


 Mitten in dem historischen Ensemble des Ortenburghofes fügt sich das Burgtheater modern in die bestehende Architektur ein und setzt dennoch eigene Aspekte. Die Figurengruppe hinter Glas, die "Allegorie der Tragödie“, zierte bereits das von Gottfried Semper 1841 erbaute Dresdener Hoftheater, später dann das bis 1969 genutzte Gebäude des Bautzener Stadttheaters. Schaut man auf das untere Glasfeld, dann sieht man mich ganz rechts außen beim fotografieren, lach!


Bautzen ist auch bekannt für seinen guten Senf und wir taten uns schwer von den vielen Sorten die wir verköstigt haben den richtigen Geschmack für uns zu treffen. Wie man sieht gibt es auch Senfblütenhonig, ich denke aber dass er nicht viel anders als jeder andere Blütenhonig schmeckt



Blick vom Hotelzimmer auf die beleuchtete  Stadt, schade dass meine Kamera das nicht besser hinbekommen hat

Montag, 12. August 2013

Spätsommertage

 Die große Hitzewelle ist zum Glück wohl vorbei und ich kann endlich wieder durchatmen. Die letzten Wochen waren echt schlimm und ich habe mich tagsüber regelrecht in der Wohnung vergraben. Am liebsten wäre ich in den Kühlschrank gezogen, aber das wäre auf Dauer doch ein wenig ungemütlich geworden :-)

 Der Regen der letzten Woche hat auch dafür gesorgt dass die Phloxe nicht mehr so schlapp in der Gegend rumhängen. Auch wenn die Hauptblütezeit sich schon dem Ende zuneigt, zeigen doch noch ein paar Exemplare die im Halbschatten stehen warum ich so ein Fan von ihnen geworden bin

 Thalictrum rochebrunianum. Fast hätte ich es im Frühjahr rausgerissen, denn der Austrieb ähnelt doch sehr dem der Akeleien  und davon hab ich wahrlich genug


Leider kenne ich nicht von allen Phloxen die Namen, denn einige stammen noch von meinen Eltern und sehr viele sind auch namenlose Gaben aus anderen Gärten. Nur die neuen Sorten werden jetzt beschildert, sonst verliere ich irgendwann den Überblick

 Die Gräser verfärben sich so langsam Richtung Herbst, warum geht das alles immer so schnell?

 Der Garten ist im Moment ziemlich rosalastig, doch ab und zu schmuggelt sich doch eine andere Farbe dazwischen


Im Hintergrund kann man sehen dass noch nicht mal alle Buchse geschnitten sind. Aber bis vor kurzem war es uns einfach zu heiß für diese Arbeit, jetzt ist das ideale Wetter dafür und ich denke auch dass wir diese Woche noch fertig werden

Jedes Jahr kaufe ich neue Phloxe dazu und jedes Jahr ärgere ich mich dann wenn ich mit dem gießen nicht hinterher komme. Doch spätestens nach dem ersten Regenguss, ist alles schnell vergessen und ich halte schon wieder nach neuen Sorten Ausschau

 Meine Fuchsien blühen dieses Jahr sehr spät, da hab ich wohl am Anfang der Saison das Düngen etwas vernachlässigt und das rächt sich nun

Zeitgleich mit dem Phlox blühen auch die Echninaceen, ein schöner Anblick wie ich finde


Die Hortensie pinky winky verfärbt sich so langsam von weiß nach rosa, auch ein Zeichen dass sich der Sommer so ganz allmählich dem Ende zuneigt