Mittwoch, 25. September 2013

Ernestines Leidenschaft für Beton

 Eine gute halbe Stunde Fahrzeit mit dem Auto und ich bin in einem wahren Betonwunderland wo Sempervivum aus Kuchen wächst und ein umgebauter Bauwagen mitten im Garten steht. Dort verwandelt Ernestine ganz gewöhnlichen Beton zu wahren Kunstwerken und immer wieder kommen neue Formen und Figuren dazu

 Was mal alles mit diesem grauen Pulver gestalten kann, wird hier rings ums Haus und im Garten in höchster Perfektion angeboten. Weihnachten letztes Jahr hatte ich schon mal davon berichtet, wer möchte kann sich den Beitrag hier nochmal anschauen: * klick*

 Schwergewichte wie dieser Tisch haben natürlich auch ihren Preis, aber ansonsten sind die Sachen nicht all zu teuer und die Miniteile kann man sogar schon für 50 Cent erwerben

 Wer jetzt denkt dass Beton nicht in den Garten passt hat sich getäuscht, denn mit der Zeit bekommt er eine schöne Patina und wem es nicht schnell genug geht, de kann ja mit Joghurt oder Buttermilch ein wenig nachhelfen

 Weihnachten wirft seine Schatten voraus, wie man bei diesen Teilen unschwer erkennen kann

 All die Gefäße, und Formen jetzt aufzuzählen übersteigt meine Möglichkeiten, auf alle Fälle gibt es fast nichts was es nicht gibt

 An einem so schönen Tag wie heute konnte man sogar noch im Garten Kaffee trinken und das haben wir dann auch noch gemacht


 Ernestine hat eine Vorliebe für Gartenteiche und hat gleich mehrere davon. Doch nur der hier ist für die Kunden einsehbar, die anderen liegen im ganz privaten Gartenteil, aber ich durfte bei meinem ersten Besuch einen Blick darauf erhaschen

 Im Bauwagen werden dann viele Kleinigkeiten hauptsächlich für den Wohnbereich angeboten


 Die meisten Vorgärten die ich kenne sind ganz normal, Ernestines Vorgarten dagegen entspricht so gar nicht der Norm und hat schon so manches Auto das vorbeifuhr zu einer Vollbremsung veranlasst

 Die kleinen Teile eignen sich wunderbar um damit Blumentöpfe ein wenig aufzupeppen, aber sind einfach auch nur eine nette Kleinigkeit zum verschenken


 Ernestines Kuchen  gibt es auf Wunsch auch schon bepflanzt, man kann aber auch einfach nur ein kleines Glas mit einem Teelicht in die Öffnung stellen


 So ein Dreier-Set hab ich mir mitgenommen, allerdings nur in der etwas kleineren Ausführung wie sie rechts zu sehen ist


 Wer von euch im Hohenloher Land wohnt und dort in der Nähe von Rot am See, der sollte nicht versäumen mal bei Ernestines vorbeizuschauen, es lohnt sich. Näheres erfährt man hier *klick*

 Am schönsten sind die Betonsachen ja wenn sie schon Moos angesetzt haben, dann passen sie sich dem Garten an und sehen nicht mehr so neu aus


Und jetzt wollt ihr sicher wissen was ich gekauft habe! Also erst mal diese drei Kugeln, einen mittleren und einen kleinen Kuchen und drei von den kleinen Rosenornamenten wie sie auf dem Foto oben zu sehen sind. Alles in allem war ich doch sehr bescheiden, aber wie schon erwähnt, ich hab ja nur eine halbe Stunde Fahrzeit.......*lach*

Samstag, 21. September 2013

Höchste Zeit für Kränze

Der Herbst hält Einzug und somit wird es höchste Zeit um endlich wieder zu kränzeln. Den oberen Kranz hab ich jedoch schon vor ein paar Wochen gefertigt, der Rest der Hortensienblüten wird in den nächsten Tagen verarbeitet. Das Wetter  verspricht ja Besserung, denn ich kränzel nun mal viel lieber im Garten als in der Wohnung


 Ganz ohne Blüten ist dieser Kranz, dafür mit Sedum, Rindenstücken, Topfscherben und natürlich dürfen bei so einem Werk aus Naturmaterialien ein paar Schneckenhäuser nicht fehlen. Ein Hauch von Weihnachtsstimmung ist auch schon dabei, aber ich finde dass die Sterne super gut dazu passen



Den Rohling habe ich mir kürzlich in Langenburg gekauft, hatte damals aber schon eine genaue Vorstellung was daraus einmal werden soll. Vielleicht stecke ich bei Gelegenheit noch ein paar Hagebuttenranken rein, kommt ganz darauf an ob wir bei unserm nächsten Spaziergang schon fündig werden. 

Freitag, 13. September 2013

Auf dem Weg ins Münsterland......

.......und ein Stück hinter Frankfurt in Richtung Gießen, lag auch schon der erste Garten den wir auf unserer Gartenreise besuchen wollten. Er gehört einer Userin vom MsG Forum und wir hatten einfach gefragt ob wir sie überfallen dürfen. Wir durften und waren auch sehr neugierig, kannten wir doch schon einige Fotos die sie im Forum gezeigt hatte. 

Zur Straße hin versperrt ein großes Hoftor jeglichen Zutritt in dieses Paradies, so kann man sich wenigstens ungebetene Gäste vom Leib halten. Aber für uns öffnete sich natürlich das Tor und sofort ertönten lauter ah's und oh's, ist doch gleich links vom Eingang ein kleiner aber feiner Laden in dem man Deko kaufen kann

Aber jetzt geht es erst mal durch den Innenhof die Treppen hoch in den eigentlichen Garten und der ist einfach traumhaft schön

Er wird dominiert von diagonal angelegten Beeten die mit Buchs eingefasst sind und in denen hauptsächlich Rosen blühen, aber auch Stauden werden hier gehegt und gepflegt

Die etwas schattigeren Stellen sind dann den Hostas vorbehalten und zwischendrin steht immer mal wieder ein Häuschen und natürlich Deko ohne Ende





Man kann nur hoffen dass diese tollen Buchseinfassungen und Kegel nicht vom Buchsbaumpilz oder vom Zünsler heimgesucht werden, das wäre ewig schade



In einem der Häuschen lockt ein Sofa zum relaxen, aber wir wollten ja schauen und nicht schlafen!

Die Blütezeit der historischen Rosen war schon fast vorbei, aber ein paar Blüten waren noch an den Sträuchern vorhanden


Und dann wurden wir mit einem kleinen Imbiss überrascht, denn damit hatten wir ja überhaupt nicht gerechnet. Sogar Sekt wurde aufgetischt, nur unsere Fahrerin musste sich mit Saft begnügen. So ein Pech aber auch!

So ganz allmählich mussten wir ans weiterfahren denken, aber natürlich nicht ohne vorher noch einen Abstecher in den Laden zu machen. Ich glaube Mira hat einen ganz guten Umsatz mit uns erwirtschaftet, denn fast jeder trug irgendwas in der Hand oder unterm Arm zum Auto zurück


Wir wussten ja dass unser Bus jede Menge Ladefläche hat, somit brauchten wir uns beim shoppen auch nicht zu beschränken




Dann folgte ein letzter Blick zurück in den Innenhof, bevor wir uns auf den Weg nach Solingen machten. Diesen Garten hatte ich euch schon letztes Jahr gezeigt, denn da waren wir schon einmal zu Gast. Das ist aber eine etwas längere Geschichte und somit überspringe ich sie lieber 

Samstag, 7. September 2013

Spätzünder

 Lange hat es dieses Jahr gedauert bis meine Fuchsien endlich zu blühen begannen und ich frage mich die ganze Zeit: Lag es an mir, oder lag es am Wetter? Wahrscheinlich sind wir beide schuld, denn im kalten Mai und Juni ging so gar nichts vorwärts und dann hab ich erst recht spät mit düngen angefangen. Asche über mein Haupt!

 Aber jetzt blühen sie prächtig, wenn auch nicht so üppig wie in den Jahren zuvor. Die großen Exemplare sind bestimmt schon 30 Jahre alt, wenn nicht noch älter und wurden schon von meiner Mutter gehegt und gepflegt

 Mir haben sie schon immer gefallen, doch erst in den letzten Jahren hab ich mir ein paar neue Sorten dazu gekauft. Die Fuchsienliebe scheint wohl etwas mit dem Alter der Gärtnerinnen zu tun haben, lach!




 Wenn dann die ersten Fröste angesagt sind, beginnt der Umzug in den Keller. Zuvor werden alle Blüten und Blätter entfernt, da blutet mir immer richtig das Herz.


 Vor unserm Haus fühlen sich die Fuchsien am wohlsten. Dort haben sie Morgensonne und den Rest des Tages dürfen sie im kühlen Schatten verbringen. Allzu schattig sollte es aber auch nicht sein, denn dann lässt die Blüte doch sehr zu wünschen übrig. Das ist halt meine Erfahrung, sollte es anders sein, kann man es mich wissen lassen :-)

 Kürzlich staunte ich nicht schlecht als ich an meiner Choisya eine Blüte entdeckte, der Platz den ich ihr zugedacht habe scheint ihr wohl zu gefallen. Auch die Staudenwicke blüht unermüdlich, obwohl ich sie nicht gerade zimperlich behandle

 Eine meiner Lieblingsfuchsien und es muss ja auch nicht immer rosa sein.