Mittwoch, 18. Juni 2014

Monaco - wo das Geld zu Hause ist

Um in Monaco leben zu können, muss man entweder hier geboren sein, oder ganz viel Geld haben. Beides trifft auf mich nicht zu, aber ganz ehrlich? Ich möchte dort auch gar nicht leben wollen! Häuser, nichts als Häuser und die wenigen grünen Flächen sind auf den Dächern der Gebäude oder wie der Exotengarten an die Felsen geklebt!

Natürlich waren wir auch im weltberühmten Spielcasino von Monte Carlo, nur gespielt haben wir nicht. Drinnen durfte man auch nicht fotografieren, so kann ich euch also die Pracht leider nicht zeigen. Wahrscheinlich wollen die Reichen und Schönen sich auch nicht in jedem Fotoalbum wiederfinden, die Touristen die aber dort ein- und ausgingen waren Leute wie du und ich, Durchschnittsbürger halt!

Der Exotengarten befindet sich hoch oben am Berg über der Stadt, ist aber mit dem Bus bequem zu erreichen und klettern muss man auch nicht können


Im Eingangsbereich steht das Wahrzeichen des Gartens, ein Baum mit fassförmigem, dornenbedecktem Stamm, den Namen dieses Exoten kenne ich leider nicht


Es wachsen hier auch fast nur Kakteen und Sukkulenten, Blumen und  dergleichen wird man hier vergeblich suchen



Blick von oben auf das Häusermeer von Monaco, bzw. Monte Carlo! Letzteres ist ja eigentlich nur ein Stadtteil von Monaco und wird fälschlicherweise oft als Hauptstadt von Monaco ausgegeben. Da es aber ein Stadtstaat ist, hat es gar keine Hauptstadt und man sieht auch nicht wo Monte Carlo eigentlich anfängt und wo es aufhört. Ist schon ganz schön verwirrend für Nichtmonegassen, darum hör ich auch lieber auf!



Da Monaco ja am Meer liegt, gibt es dort nicht nur einen Hafen sondern gleich mehrere und obwohl es erst April war, waren die Liegeplätze schon ganz schön belegt


Ganz hinten ist nochmal ein Hafen, aber da kamen wir gar nicht hin. Uns reichte schon der Blick von oben auf das Häusermeer, das war uns me(e)hr genug




Man staune, zwischen all den Straßen gibt es sogar einen kleinen Park in dem gerade die Kamelien blühten


Das Schloss des Fürsten ist auf einem Felsen gebaut, die Aussicht von einem der Fenster muss wirklich grandios sein. Leider wehte keine Fahne am Mast, das bedeutet dass der Fürst nicht anwesend ist. Später haben wir ihn aber doch in seiner Staatskarosse vorbeifahren sehen, allerdings ohne seine Charlene


Der Justizpalast

Sehenswert ist die tägliche Wachablösung im Hof des Palastes um 11:55 Uhr, bei der die Palastwache nach einem festen Zeremoniell vor Kanonen Ludwigs XIV. auf und ab schreitet. Das militärische Zeremoniell ist streng festgelegt. Es ist die Aufgabe der Fürstengarde, für die Sicherheit des Fürsten zu sorgen. Sie dient ebenfalls als Ehrenwache und Eskorte.



Wenn man schon mal in Monaco ist, dann darf ein Besuch im ozeanografischem Museum nicht fehlen


Man kann riesige Aquarium-Becken mit vielen verschiedenen Tierarten (z.B. Piranhas, Haie, Rochen oder Meeresschildkröten) bestaunen, die aus allen Meeren des Erdballs stammen und auf direktem Wege mit Meerwasser versorgt werden, da das Museum an einem ins Mittelmeer reichenden Felshang in Monaco-Ville errichtet wurde.



Ebenfalls zahlreich vorhanden sind präparierte Meerestiere und Skelette (darunter ein 20 m langer Wal), Modelle verschiedener Schiffe und deren Handwerkszeug. Insgesamt kann man über 3000 km lebende Korallenriffe der warmen Gewässer bestaunen!


Leider hatten wir bei unseren Besuch nicht das beste Wetter erwischt. Es war windig und auch ziemlich kalt, darum haben auch die Fotos zum Teil keine so gute Qualität. 

Kommentare:

  1. Moin,

    sehr erhellende Einblicke, Lis. Ich schließe mich dir an, ich möchte dort nicht leben, auch wenn ich Geld hätte - das ist mir alles viel zu decadent.Die arme Charlene tut mir in der Seele leid, aber es hat sie ja niemand gezwungen.
    Die Fotos aus der Unterwasserwelt sind genial - das hat mir jetzt sehr gefallen.

    Al

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  2. Liebe Lis,
    danke für die schönen Eindrücke von Monaco,
    da möchte ich auch gerne einmal hin! Aber nur für einen Tag, erstens bin ich nicht reich und zweitens ist es mir dort viel zu eng und verbaut!
    Schön, dass Du auch den Exotengarten
    und das Aquarium besuchen konntest.
    Beim grossen Baum tippe ich auf einen Ceiba
    oder Wollbaum, habe ich bei einem
    Besuch in Marbella und Casablanca gehört, dass diese Stachelbäume dort so heissen.

    Mir ist das Leben in meinem Haus und Garten in einer Kleinstadt lieber.

    Liebe Grüsse
    Ingrid

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  3. Trotz der Scheußlichkeit der Architektur dort sehenswerte Fotos von kleinen Oasen im Betondschungel...beeindruckend.
    HG
    Birgit

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  4. Liebe Lis, ach, hinfahren würde ich auch gerne mal - sieht schon toll aus. Aber zum dort Wohnen wäre es mir persönlich zu wenig grün *lach*. Danke fürs Zeigen! Liebe Grüße
    Anja

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  5. Hallo Lis,
    da gebe ich dir recht, ich möchte auch nicht dort wohnen. Aber sehr interessant, es einfach mal auf Bildern gesehen zu haben. Dafür würde ich mich auch bei der Unterwasserwelt stundenlang aufhalten. Das war sicher ein einmaliges Erlebnis, wenn man wie ich, nicht schnorcheln kann, sieht man sowas ja sonst nie! Liebe Grüße, Rafaela

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  6. Ich war diese Tage auch an einem Ort, wo man viele "Reiche und Schöne" antreffen kann. Aber dort ists schöner als in Monaco. Ich war in Kitzbühel. Sogar der Bürgermeister von Moskau hat dort ein Haus. Und "normalsterbliche" Kitzbüheker können sich nichtmal gescheit eine Wohnung leisten, weil die Promis die Preise so hoch treiben. Verkehrte Welt...............

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