Donnerstag, 26. Juni 2014

Lieblingsplätze

Habt ihr eigentlich auch einen Lieblingsplatz im Garten? Wir haben gleich mehrere davon, sozusagen für jede Gelegenheit eine passende Sitzgelegenheit. Als ich neulich dann noch bei Biene dieses tolle Schild gesehen habe (das ich natürlich sofort haben musste), da musste ich erst mal überlegen wo ich mich am liebsten aufhalte und wo ich das Schild dann aufhängen würde.

Das auf dem Foto oben ist mein Abendsonnenbänkchen, das liegt so versteckt dass man es fast übersieht. Mein Undergardener sitzt natürlich am liebsten vor der Glotze und jetzt während der WM natürlich erst recht. So bin ich oft alleine im Garten und je nach Tageszeit wechseln dann auch meine Sitzplätze.

Von dort aus habe ich dann diesen Anblick, schön gell? Leider haben einige Hostas schon wieder Sonnenbrand, aber der dazugehörige Baum spendet einfach noch nicht genug Schatten. Den Weg habe ich übrigens vor ein paar Wochen eigenhändig neu gepflastert, aber ich war heilfroh als er endlich fertig war


In diese lauschige Ecke verziehe ich mich abends gerne mit einem Glas Wein und etwas zum lesen, allerdings hatten wir diesen Sommer noch nicht so viel laue Abende um ewig draußen sitzen zu können


Das Pendant zum Abendsonnenbänkchen ist diese Sitzgelegenheit und hier trinke ich sehr oft meinen Morgenkaffee. Leider fehlt immer noch ein kleines Tischchen zu abstellen der Tasse, aber dort halte ich mich auch nie lange auf. Man kann hier allerdings auch Pfirsiche essen, was mein Undergardener gerade macht :-)


Auf dem Rasen, quasi in der Mitte des Garten steht unsere Besucherbank mit Tisch und drei Stühlen. Hier können auch mal mehrere Personen Platz nehmen und zur Not wird eben ein etwas größerer Tisch dazugestellt. Normalerweise sind da weder Sitzkissen noch Tischdecke drauf, denn ob drüber im Baum sitzen Vögel und die lassen auch gerne was fallen........ So habe ich jetzt nur für das Fotoshooting ein bisschen dekoriert und in Ermangelung eines richtigen Kuchens, musste halt einer meiner Betonkuchen herhalten



Sollte ich einmal von einem Regenschauer überrascht werden, dann flüchte ich in das alte Gartenhäuschen das schon von meinem Großvater gebaut wurde. Vor ein paar Jahren haben wir es allerdings gründlich renoviert und vor allem nach hinten zu den unmittelbaren Nachbarn ganz geschlossen. Mehr wie zwei Stühle und ein kleines Tischchen passen da aber nicht rein und die Stühle sind auch nicht sonderlich bequem um stundenlang auf ihnen sitzen zu können


Trotzdem halte ich mich ab und zu gerne darin auf, vor allem weil es hier drin immer ein wenig kuscheliger ist als draußen und man hat ein Dach überm Kopf.
Das ist übrigens der Blick von drinnen nach draußen. Der Gartenschlauch der auf dem Rasen liegt wird im Moment dringend benötigt, darum habe ich ihn auch nicht weggeräumt!

Sonntag, 22. Juni 2014

Rosenblüten-und Lichterfest in Creglingen

Nun schon zum neunten Mal fand am Wochenende in Creglingen das Fest bei dem sich alles um die Rose dreht statt. Angeschlossen ist ein Markt bei dem es allerlei dekoratives zu kaufen gibt, aber in erster Lilien natürlich Rosen. Zwei Mal habe ich dort selber schon meine Lavendelherzchen und Karten verkauft, aber so richtig gelohnt hat sich das für mich nicht. Jetzt gehe ich lieber wieder als Besucher hin, da hab ich mehr davon


An diesem Stand bin ich mit meiner Freundin ganz lange stehen geblieben, aber gekauft haben wir dann nur ein Geschenk für einen Schulfreund bei dem wir demnächst wieder zum grillen eingeladen sind



Hoheiten lassen grüßen 


Tischdeko auf der Kaffeetafel, dazu gab es ein Stück Erdbeertorte mit Rosengeschmack, echt lecker!

Dem Romschlössle ist ein Rosengarten angeschlossen, dort konnte man sich köstliche Rosenbowle oder ein Glas Rosensekt gönnen

Auch dekomäßig dreht sich fast alles um das Thema Rosen

Blick auf das Romschlössle mit Garten

Ein paar Sächelchen hab ich mir dann doch gegönnt, zwei Semperviven, ein Kränzchen aus Stoffblüten und ein rosiges Kissen für mein Abendsonnenbänkchen. Beim Anblick der linken Semps mit den roten Spitzen konnte ich mich nicht mehr beherrschen, die musste sofort mit! Das rechte Teil war eine Empfehlung vom Verkäufer, mal sehen ob ich in ein paar Monaten auch so begeistert bin wie er :-)

Mittwoch, 18. Juni 2014

Monaco - wo das Geld zu Hause ist

Um in Monaco leben zu können, muss man entweder hier geboren sein, oder ganz viel Geld haben. Beides trifft auf mich nicht zu, aber ganz ehrlich? Ich möchte dort auch gar nicht leben wollen! Häuser, nichts als Häuser und die wenigen grünen Flächen sind auf den Dächern der Gebäude oder wie der Exotengarten an die Felsen geklebt!

Natürlich waren wir auch im weltberühmten Spielcasino von Monte Carlo, nur gespielt haben wir nicht. Drinnen durfte man auch nicht fotografieren, so kann ich euch also die Pracht leider nicht zeigen. Wahrscheinlich wollen die Reichen und Schönen sich auch nicht in jedem Fotoalbum wiederfinden, die Touristen die aber dort ein- und ausgingen waren Leute wie du und ich, Durchschnittsbürger halt!

Der Exotengarten befindet sich hoch oben am Berg über der Stadt, ist aber mit dem Bus bequem zu erreichen und klettern muss man auch nicht können


Im Eingangsbereich steht das Wahrzeichen des Gartens, ein Baum mit fassförmigem, dornenbedecktem Stamm, den Namen dieses Exoten kenne ich leider nicht


Es wachsen hier auch fast nur Kakteen und Sukkulenten, Blumen und  dergleichen wird man hier vergeblich suchen



Blick von oben auf das Häusermeer von Monaco, bzw. Monte Carlo! Letzteres ist ja eigentlich nur ein Stadtteil von Monaco und wird fälschlicherweise oft als Hauptstadt von Monaco ausgegeben. Da es aber ein Stadtstaat ist, hat es gar keine Hauptstadt und man sieht auch nicht wo Monte Carlo eigentlich anfängt und wo es aufhört. Ist schon ganz schön verwirrend für Nichtmonegassen, darum hör ich auch lieber auf!



Da Monaco ja am Meer liegt, gibt es dort nicht nur einen Hafen sondern gleich mehrere und obwohl es erst April war, waren die Liegeplätze schon ganz schön belegt


Ganz hinten ist nochmal ein Hafen, aber da kamen wir gar nicht hin. Uns reichte schon der Blick von oben auf das Häusermeer, das war uns me(e)hr genug




Man staune, zwischen all den Straßen gibt es sogar einen kleinen Park in dem gerade die Kamelien blühten


Das Schloss des Fürsten ist auf einem Felsen gebaut, die Aussicht von einem der Fenster muss wirklich grandios sein. Leider wehte keine Fahne am Mast, das bedeutet dass der Fürst nicht anwesend ist. Später haben wir ihn aber doch in seiner Staatskarosse vorbeifahren sehen, allerdings ohne seine Charlene


Der Justizpalast

Sehenswert ist die tägliche Wachablösung im Hof des Palastes um 11:55 Uhr, bei der die Palastwache nach einem festen Zeremoniell vor Kanonen Ludwigs XIV. auf und ab schreitet. Das militärische Zeremoniell ist streng festgelegt. Es ist die Aufgabe der Fürstengarde, für die Sicherheit des Fürsten zu sorgen. Sie dient ebenfalls als Ehrenwache und Eskorte.



Wenn man schon mal in Monaco ist, dann darf ein Besuch im ozeanografischem Museum nicht fehlen


Man kann riesige Aquarium-Becken mit vielen verschiedenen Tierarten (z.B. Piranhas, Haie, Rochen oder Meeresschildkröten) bestaunen, die aus allen Meeren des Erdballs stammen und auf direktem Wege mit Meerwasser versorgt werden, da das Museum an einem ins Mittelmeer reichenden Felshang in Monaco-Ville errichtet wurde.



Ebenfalls zahlreich vorhanden sind präparierte Meerestiere und Skelette (darunter ein 20 m langer Wal), Modelle verschiedener Schiffe und deren Handwerkszeug. Insgesamt kann man über 3000 km lebende Korallenriffe der warmen Gewässer bestaunen!


Leider hatten wir bei unseren Besuch nicht das beste Wetter erwischt. Es war windig und auch ziemlich kalt, darum haben auch die Fotos zum Teil keine so gute Qualität.