Samstag, 26. September 2015

Aller Anfang ist schwer!

 Man nehme: (sofern man hat) Ein leeres Grundstück, einen Mann der fast alles kann und schon kann es losgehen! Doch halt, als erstes muss natürlich für ein Dach über dem Kopf gesorgt werden und wenn das fast erledigt ist, dann kommt erst der Garten dran!

 So geschehen bei einer Gartenfreundin die zusammen mit ihrem Lebensgefährten in der Nähe vom Ammersee an ihrem Traum basteln, bzw. ihn zum Teil schon verwirklicht haben

 Natürlich ist vieles im Haus noch nicht fertig, aber man kann drin wohnen und der Garten macht ebenfalls Fortschritte

 Wo findet man schon sowas: Tomaten mit einer Luxusabdeckung und gemauerte Hochbeete. Hier sieht man die handwerkliche Geschicklichkeit des Hausherrn der fast alles selber macht. Sogar die ganzen Pflastersteine hat er selber verlegt, dabei ist er nicht mal Maurer sondern Schreiner!



 Zwischen den einzelnen Stauden ist zwar noch jede Menge Platz, aber das wird sich in ein bis zwei Jahren mit Sicherheit geändert haben


 Hier ist ebenfalls noch viel Luft dazwischen, aber dann entdeckt man auch die Schnecken schneller deren Leibspeise nun mal Hostas sind



 Die Böschung zur Straße hin ist noch nicht ganz fertig bepflanzt, wenigstens nicht als wir Ende Juli dort waren


Fast könnte man meinen dass auf dem Rittersporn ein Vogel sitzt

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, denn so viel schauen macht hungrig und vor allem der heiße Kaffee hat an diesem doch recht kühlen Sommertag echt gut getan.
Liebe Val! Weiterhin gutes Gelingen und viel Energie für all eure Pläne und nochmals vielen Dank für eure Gastfreundschft

Samstag, 19. September 2015

Der Herbst klopft an die Tür

 Jetzt hab ich es doch tatsächlich geschafft und die Wohnung schneller auf den Herbst eingestimmt als den Garten! Sonst ist es eher umgekehrt, aber da die Sommerblumen teilweise noch so wunderbar blühen, möchte ich sie noch gar nicht wegräumen

 Im Flur überwiegen Rot und Orange, garniert mit etwas Braun von Kiefernzapfen und Eicheln. Zusammen mit allen möglichen Gräsern die ich aus dem Garten geholt habe, ist das eine sehr natürliche Dekoration, auch wenn die Pilze nicht echt sind


 Der Mann einer Schulfreundin ist Jäger und von ihm habe ich ein paar Rehgeweihe bekommen und ebenfalls in die flache Holzschale gelegt

 Gräser in allen Variationen in einem alten Glas das aus einer Apotheke stammt die geschlossen wurde

 Fast die gesamte Deko stammt vom De*ot, angefangen von der Schale, den Kerzen und Pilzen, sogar die Eicheln hab ich dort gekauft. Einmal in der Woche MUSS ich da durchschlendern, sonst fehlt mir was! Überhaupt ist das mein Lieblingsladen, der zum Leidwesen meines Mannes nur ein paar Gehminuten von uns entfernt ist.....

 Vor lauter Hortensien sieht man nicht mal die alte Suppenschüssel in die ich sie gesteckt habe. Einen Teil davon werde ich zu Kränzen verarbeiten, mal sehen ob ich das nächste Woche in Angriff nehme

 Im Esszimmer überwiegt wie immer Silber und Weiß mit einem Tupfer Rot. Die beiden Hirsche habe ich ebenfalls im De*ot gekauft, ich konnte sie einfach nicht stehen lassen, ebenso wenig wie den weißen Filzkürbis


 Alte Backförmchen dienen hier als Untersetzer für die beiden Kerzen

  Den kleinen Couchtisch im Wohnzimmer ziert ebenfalls ein Gräserstrauß, da werde ich vielleicht noch ein paar Zweige mit Hagebutten dazustecken. Dazu müsste ich aber erst mal einen Spaziergang in die Natur machen, im Garten habe ich nämlich keine Wildrosen und somit auch keine Hagebutten 


Mittwoch, 16. September 2015

Willkommen in Tallinn

 Wenn man vom Hafen in Tallin Richtung Stadt läuft, kommt man an diesem Plakat vorbei und man kann schon mal ein bisschen schauen und sich orientieren wohin man laufen will

 Tallinn hat ca. 500 000 Einwohner, ist also für eine Hauptstadt relativ klein. Die mittelalterliche Altstadt  ist weltweit wegen ihrer authentischen hanseatischen Architektur bekannt und man kann sie wunderbar zu Fuß erkunden



 Tallinn ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen europäischen Städte mit einem Netz von gewundenen Kopfsteinpflasterstrassen und Grundstücken aus dem 11. bis 15. Jahrhundert, die beinahe vollständig erhalten sind.


 Zeitweise war der Himmel wirklich so schwarz wie auf den Fotos und irgendwann fing es dann auch noch zu regnen an



 Hinter diesen interessanten Schaufensterscheiben befindet sich ein Cafe, dessen Fensterdeko wirklich außergewöhnlich ist


 Ich vermute mal dass hier die schwedische Botschaft ihre Büros hat


 Hier kann man die Stadt von oben sehen, denn dieses Foto war auf einer riesigen Plastikplane aufgedruckt die seitlich an einer Bühne angebracht war. Leider sahen wir es erst als wir schon wieder Richtung Schiff marschierten, aber das Wetter wurde immer gruseliger und so zogen wir es vor unseren Stadtspaziergang abzubrechen. Die nächste Station unserer Reise war St. Petersburg und dort schien dann auch wieder die Sonne

Mittwoch, 9. September 2015

Jetzt kommt Farbe ins Beet

Das Gartenjahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen und irgendwie bin ich ganz froh darüber. Auch wenn jetzt der September nochmal zur Höchstform aufläuft und meint wieder etwas gutmachen zu müssen, mir reicht es so langsam! So viel gießen wie in den letzten Monaten hab ich noch nie müssen und auch jetzt ist immer noch alles trocken und ich bin täglich am Kannen schleppen

Beonders die Phloxe haben unter der Trockenheit gelitten, einzig die Sorte "Lilac Flame" auf dem Fotos rechts zeigt nochmal eine wunderbare Nachblüte. Den Rest hab ich zum größten Teil schon abgeschnitten, sie waren überwiegend nur noch ein Bild des Jammers

Die Fuchsien sehen dieses Jahr noch super gut aus, aber ich habe sie auch regelmäßig und reichlich gedüngt

Um die Beiden hier muss man sich nicht groß kümmern, wenn nur alle so genügsam wären :-) Das Huhn ist übrigens von meiner Blogfreundin Rafaela die ich kürzlich besucht habe und von deren Garten ich irgendwann noch berichten werde

Seit ich gärtnere, hab ich mich immer gegen die Farbe Gelb gewehrt, nur im Frühling durften die Osterglocken diese Farbe zeigen. Doch nun merke ich dass mir im Herbst genau diese Farbe fehlt und so habe ich letzten Freitag in Langenburg Stauden gekauft die ich früher nie und nimmer gekauft hätte.

So hab ich mir ein paar Helenium gegönnt und da hatte es mir besonders die Sorte " Rauchtopas" angetan die ich schon in Sigruns Blog bewunderte. Dann wurde ich noch bei einer Rudbeckia schwach und zwar bei "fulgida var. deamii".  Die habe ich natürlich so gepflanzt, dass sie nicht genau neben rosa steht, ich will ja nicht gleich übertreiben




Letztes Jahr wurde ja die hässliche Thujahecke an der Gartengrenze entfernt und im Laufe des Jahres habe ich dort immer mehr "aufgeforstet". Unter anderem steht dort jetzt ein ungewöhnlicher Hibiscus, nämlich ein panaschiertes Exemplar dessen rote Blüten allerdings nicht aufgehen sondern Knospen bleiben. Der genaue Name lautet: Hibiscus syriacus variegata. Hoffentlich ist er auch winterhart, aber wenn der nächste Winter so mild wird wie die letzten Beiden, dann dürfte eigentlich nichts passieren 

Bei den Astern blühen erst wenige Sorten, überhaupt habe ich das Gefühl dass es immer weniger werden. Da werde ich im Frühjahr mal ein wenig Nachschub ordern müssen, jetzt hab ich keine Lust mehr dazu

Löwenmäulchen und Borretsch, beides ist im Gemüsebeet von alleine aufgegangen

Bei den Rosen fällt die Nachblüte dieses Jahr sehr spärlich aus, ich hab sie allerdings trotz der Trockenheit auch nie gegossen

Novalis

Sedum, immer wieder schön und vor allem pflegeleicht

Natürlich gibt es nach wie vor rosa Stauden im Herbstgarten und die Anemone jap. "Pamina" ist sogar ganz neu in den Garten eingezogen. Ich hatte sie in den letzten Tagen öfters in diversen Blogs gesehen und zufälligerweise entdeckte ich sie dann im hiesigen Raiffeisenmarkt, freu! Ich hab dann auch noch gleich eine Weiße mitgenommen, wenn schon - denn schon!