Donnerstag, 29. Oktober 2015

Klein, aber fein

Wo steht denn geschrieben dass kleine Gärten nicht auch schön sein können? Man findet sie oft versteckt hinterm Haus und es können so richtige Wohlfühloasen sein. Noch besser ist es,  wenn man nur einen Schritt vom Wohnzimmer rausgehen muss oder bei schlechtem Wetter den Garten von drinnen betrachten kann

So einen Garten haben wir im Sommer beim Hanglertreffen quasi als Hauptquartier nutzen können, nur geschlafen haben wir natürlich nicht im Garten, sondern im Haus. Von hier aus unternahmen wir unsere Streifzüge in andere Gärten und Gärtnereien, davon habe ich hier und hier schon berichtet

In unmittelbarer Nachbarschaft sind gleich die nächsten Gärten, da sollte man sich schon gut verstehen und auch akzeptieren dass dort auch mal gerillt und gefeiert wird


Hostas ohne Schneckenlöcher, aber die hier sitzen ja ganz nah am Haus wo man die gefräßigen Viecher dann auch gleich entdeckt und Gegenmaßnahmen ergreifen kann



Der gepflegte Rasen ist der ganze Stolz des Hausbesitzers und verleitet richtig dazu die Schuhe auszuziehen und barfuß darüber zu laufen. Ein Teppich könnte nicht weicher sein, von so einem Rasen kann ich nur träumen

Irgendwie hab ich es vor lauter quasseln  versäumt mehr Fotos zu machen als die paar die ich hier zeigen kann......
 

Samstag, 24. Oktober 2015

♥ Abschied ♥

Vor ein paar Tagen mussten wir uns von unserm lieben Kater Leo verabschieden und haben ihn schweren Herzens einschläfern lassen. 15 lange Jahre lang hat er uns tagaus und tagein begleitet und ich habe selten so eine liebenswerte Katze erlebt. Er machte nichts kaputt, kratzte und biss auch nicht, er war einfach ein Musterexemplar von Kater. Leider erkrankte er dann im Sommer und zum Schluss war er blind und taub und irrte völlig orientierungslos in der Wohnung herum. Er fraß auch nichts mehr und wurde dadurch zusehends schwächer. Wir vermuten dass er einen Tumor im Kopf hatte und auch unsere Tochter die bei einem Tierarzt arbeitet meinte, dass es das beste wäre ihn von seinem Leid zu erlösen. Er fehlt uns jetzt ganz schrecklich, aber wir haben trotzdem beschlossen uns keine Katze mehr zulegen zu wollen


Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben.
So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz gross! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. Es hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst du ihn in Deine Arme und hälst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange aus Deinem Leben verschwunden war....aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein...... nie wieder.


Wir haben Leo im Garten begraben, denn wir wollten nicht dass er erst in der Tiefkühltruhe und später in der Tierverwertungsanstalt landet.

Ich hab mir lange überlegt ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll, aber warum soll man immer nur über erfreuliche Dinge berichten!

Dienstag, 20. Oktober 2015

Herbst - so mag ich ihn!

 Auch wenn die letzten Tage nur grau und nass waren, zähle ich doch den Herbst (und ganz besonders den Oktober) zu meiner Lieblingsjahreszeit. Denn wenn sich die Sonne blicken lässt, leuchtet der Garten in allen Farben, wobei Rot und Gelb gerade überwiegen

 Die Aster "Snowflurry" ist wie jedes Jahr sehr spät dran, aber da sie unter einer Hortensie sitzt bekommt sie halt auch nur wenig Sonne ab


 Leider hab ich keine Ahnung was das für ein Ahorn ist. Ich hatte ihn mal als kleines Bäumchen in einer Gärtnerei gekauft und als er für den Topf zu groß war in den Garten gepflanzt. Jetzt wird er groß und größer und zusehends breiter. Zum umsetzen ist es jetzt jedoch zu spät und so schneide ich halt immer ein paar Zweige die im Weg hängen ab

 Hamamelis mollis, Cyclamen hederifolium und eine namenlose Aster die ich einmal von einer Gartenfreundin geschenkt bekommen habe

Die Hostas werden zusehends gelber und bald werden sie vollends zusammenfallen. Demnächst werde ich ein paar Stauden wie Phlox, Paeonien und die hohen Astern zurückschneiden, letztere aber erst wenn sie vollends verblüht sind. Der Rest bleibt stehen bis zum Frühjahr, dann fängt der Kreislauf wieder von vorne an und ich freue mich schon jetzt auf die Blüte meiner neuen Schneeglöckchen

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Ein kleines Rosenparadies in Rheinhessen

 Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag vom Juli, als wir in der größten Hitze des Jahres unsere Gartenreise nach Hessen machten? Hier hatte ich euch eine kleine Vorschau gezeigt und jetzt kommt der erste Garten den wir besucht haben. Der liegt allerdings nicht in Hessen sondern in Rheinhessen, aber warum soll man nicht mal einen kleinen Schlenker machen?!


 Auf nur 300qm hat Frau Rehker ein kleines Paradies geschaffen das seinesgleichen sucht!

 Leider war die Hauptblütezeit der Rosen schon vorüber, sonst wäre es noch schöner gewesen


 Dieses Fotos hatte ich ja schon in meiner Vorschau gezeigt und heute hätte ich gerne ein paar Grad der damaligen Hitze gehabt

 Doch zum Glück gab es auch schattige Plätzchen und besonders dieser Pavillon hatte es uns angetan.






 Noch so ein kuscheliges Plätzchen in dem man es sich so richtig gemütlich machen kann








 Ebenfalls schon verblüht war dieses rosige Herz, da hätten wir wohl zwei Wochen früher kommen müssen

 Dieser Garten ist einfach traumhaft schön und mit viel Liebe eingerichtet und wir haben ihn echt schweren Herzens wieder verlassen müssen

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Flußfahrt auf der Newa / Sankt Petersburg

 Achtung, jetzt wird es nass! Wir waren nämlich auf der Newa in St. Petersburg unterwegs, wo wir  mit der Aida im Juni zwei Tage vor Anker lagen. Da es im Sommer ja dort sehr lange hell ist, bzw. in den "weißen Nächten" gar nicht richtig dunkel wird, hatten wir uns für diese abendliche Bootstour entschieden und es auch nicht bereut

 Das hier sind die Boote in denen die Touristen übers Wasser geschippert werden und warum die so niedrig sind, werdet ihr gleich sehen. Aber um zu unserem Boot das ganz hinten lag zu gelangen, mussten wir erst mal über die andern beiden Boote drübersteigen, was einigen Reisenden doch einige Schwierigkeiten bereitete. Aber keiner fiel ins Wasser und so ging es irgendwann dann auch los

 Für Unterhaltung an Bord war gesorgt, ebenfalls für Häppchen mit Lachs und Kaviar, die aber entsprechend klein gehalten waren. Auch der russische Sekt schmeckte etwas gewöhnungsbedürftig.... Na ja, für meinen Geschmack war er einfach viel zu süß!

 Egal, die Kulisse war beeindruckend, nur das Geschaukel sorgte dafür dass das eine oder andere Foto dann leider etwas verwackelt ist


 Am Anfang waren wir noch auf einem der vielen Kanäle unterwegs und hier hielten die Wellen sich auch noch in Grenzen. Allerdings musste man wegen die niederen Brücken in die Hocke gehen, es sei denn man blieb im Innern des Bootes wo es auch wesentlich wärmer war

 Doch ich wollte ja was sehen, nur konnte ich mir die Namen der vielen Gebäude, Kirchen und Kulturdenkmäler leider nicht merken

 Auf der Newa selber waren die Wellen ganz schön hoch, denn wir hatten leider einen ziemlich windigen Tag erwischt


Auf der Newa sind dann die Brücken schon etwas gigantischer als auf den Kanälen






 Hier sieht man im Hintergrund die Blutskirche, eine der bekanntesten Kirchen in St. Petersburg


 So langsam neigte sich unsere Tour dem Ende entgegen und wir wurden wieder mit dem Bus zu unserm Schiff zurückgebracht. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zum Katharinenpalast, aber davon werde ich ein anderes Mal berichten