Freitag, 17. Juni 2016

Lanzarote - Insel der Vulkane

 Nachdem es die letzten Tage und Wochen nur noch am regnen ist, möchte ich euch mit ein paar Fotos unserer letzten Kreuzfahrt in eine ganze andere Welt entführen und zwar dahin wo es wirklich sehr selten regnet, nach Lanzarote.

Lanzarote ist die östlichste der kanarischen Inseln und liegt im Atlantischen Ozean nur etwa 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Zu den Dingen, die man auf der 800 qkm großen Insel gesehen haben muss, gehört der Nationalpark Timanfaya. Das zusammenhängende Lavagebiet der Feuerberge von Lanzarote im Südwesten der Insel mit einer Ausdehnung von ca. 200 qkm  Insel  ist ein beeindruckendes Naturerlebnis.




Kamelsafaris auf den Kanarischen Inseln sind sehr beliebt und vor allem hier auf Lanzarote gibt es eine fantastische Tour. Die Tiere wurden früher hier als Last- und Transporttiere eingesetzt und aufgrund der hervorragenden Bedingungen auf den Inseln fanden sie hier einen perfekten Lebensraum. Vor allem auf Lanzarote hatte die Zucht eine große Tradition und in Uga, einem kleinen Ort auf der Insel, befindet sich noch heute die größte Kamelzucht der Kanarischen Inseln. Sehr lustig ist hierbei das Zulassungssystem für ein Dromedar um Touristen befördern zu dürfen. Ähnlich wie in Deutschland das Taxisystem funktioniert, so geschieht das auf Lanzarote mit den Dromedaren. So gibt es derzeit auf Lanzarote 288 zugelassene Dromedare, die für den Touristentransport und die Verwendung für Kamelsafaris zugelassen sind.

 Am Abend kehren die Kamelkarawanen dann in langer Reihe wieder in ihre Unterkünfte zurück und haben uns Touristen einen unvergesslich schönen Ausritt in die einmalige Natur der Insel beschert bei dem natürlich auch viel gelacht wurde


 Lanzarote besitzt zwei Gebirgszüge, im Norden befindet sich das Famara-Massiv mit seinem höchsten, 671 Meter hohen Gipfel, dem Penas del Chache. An diesem Teil der Westküste fallen die Berge steil ins Meer hinab. Manche Fotos hab ich vom Bus aus gemacht, daher die Spiegelungen und teilweise etwas seltsamen Farben

 Ein paar Meter unter der Erdoberfläche herrschen hier Temperaturen von über 400 Grad und die Mitarbeiter des Nationalparks demonstrieren den Besuchern, wie schnell hier alles Feuer fangen kann.


 Oben am Aussichtspunkt befindet sich auch ein Ausflugslokal, das noch vom berühmtesten Künstler der Insel, von Cesar Manrique entworfen wurde und ganz unauffällig in die Landschaft integriert wurde. Gleich daneben wird noch einmal demonstriert wie heiß es hier ist. Hier wird ein Eimer kaltes Wasser in ein Loch geschüttet und nach ein paar Sekunden schießt eine kochend heiße Fontäne in die Luft


 Moderne Kunst am Kreisverkehr



 Der Weinanbau auf Lanzarote ist so ganz anders als bei uns auf dem Festland, doch anscheinend gedeiht er trotz des kargen Bodens ganz gut

 Hier konnten wir ihn auch probieren und er schmeckte nicht einmal schlecht.

Damit neigte sich der Ausflug auf Lanzarote auch schon wieder dem Ende entgegen, aber der Kamelritt wird mir wohl noch ewig in Erinnerung bleiben! :-) 

Kommentare:

  1. Danke für den Ausflug nach Lanzarote, Lis! Schöne Erinnerungen für mich.
    Ist schon ein paar Jahre her, daß ich das letzte Mal da war, meist sind woran auf Fuerteventura und in den letzten Jahren haben wir zwischendurch mal Teneriffa und Gran Canaria besucht.
    Ich glaub wir fassen für den nächsten Kanaren-Urlaub mal wieder Lanzarote ins Auge!
    LG Andrea

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  2. Danke, liebe Lis, für diesen kleinen Urlaub. Ja, zu solch einer Kamelsafari hätte ich auch Lust. Danke auch für die schönen Fotos. Ich denke, Du hast das Wichtigste über Lanzarote erzählt. Meine Tochter war schon mal dort. Es gibt noch ein paar Steine in meinem Garten als Erinnerung daran. Erzählt hat sie allerdings nicht so viel. Sie war damals Studentin, hat sich 2 Wochen von Nudeln aus dem Koffer ernährt und konnte sich eine Safari nicht leisten.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Edith

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  3. Sehr schöne Fotos. Dort ist es ja wohl wirklich so karg, wie immer gesagt wird. Aber die Landschaft sieht auch interessant aus. Ich glaube, auf so einem Dromedar würde ich seekrank werden.

    Schönes Wochenende
    Margrit

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  4. Hallo Lis. Sehr schöne Fotos. Obwohl so gar kein grün gibt ist die Insel doch sehenswert. Toll der Kamelausritt mal ganz was anderes.
    Schönes WE und liebe GRüße Jana.

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  5. Hallo Lis,
    ein wares Komntrastprogramm zu unserem jetzigen Wetter.
    War leider noch nie dort, vielen Dank fürs Mitnehmen.
    LG Dagmar

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  6. Schöööön - wir haben den Teufel als Schlüsselanhänger. War diese Tour sehr anstrengend?

    Al

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    1. Überhaupt nicht! Die meiste Zeit saßen wir im Bus, oder eben auf dem Kamel! Man musste aber nicht reiten, es gab auch Leute die Schiss hatten und die warteten eben bis wir wieder zurück waren.

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  7. Hallo liebe Lis,

    es ist als würde ich meine eigenen Lanzarote Urlaubsbilder betrachten. Meine Familie und ich sind große Lanzarote, nein überhaupt Kanaren Fans und waren viele Male dort. Die Kameltour haben meine Kinder, als sie klein waren geliebt und wir mussten sie immer wieder machen. Lanzarotefotos sehen ja fast ganzjährig gleich aus - bis auf eine Ausnahme im Sommer sind die Weinstöcke grün und füllen fast die ganze Mulde aus.
    Ach bei deinen schönen Bildern bekomme ich gleich Sehnsucht nach der Insel!

    Liebe Grüße
    Ingrid

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  8. Hallo Lis,
    sehr beeindruckende Bilder. So eine karge Landschaft hat auch ihren Reiz.
    Mit einer Kamelkarawande wäre ich auch gern mitgeritten. Das ist doch mal was anderes.

    Ich war zwar schon öfter auf den Kanaren, aber noch nie auf Lanzarote. Danke für die kleine Inselführung.
    LG Anette

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  9. Ein Kamelritt ist wirklich ein Erlebnis. Aber man stinkt danach ganz gehörig nach Kamel :) Lanzarote muss wirklich toll sein. Leider war ich da noch nie. Vielleicht passt es irgendwann einmal. Hoffentlich!

    lg kathrin

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  10. Liebe Lis,
    erst jetzt endeckt, aber auch im Herbst ein wunderbarer Ausflug Richtung Lanzarote. Großartig auch die in die Fundacion Cesar Manrique einströmende Lava. Auf dieser Insel einen Garten anzulegen ist wahrscheinlich der Gärtner-Olymp!:)
    Vielen Dank für die herrlichen Bilder.
    Liebe Grüße
    Dani

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