Dienstag, 29. März 2016

Danzig und Zoppot

 Danzig war das vorletzte Ziel unserer Ostseekreuzfahrt und wir waren neugierig was uns erwarten würde. Wir hatten gleich noch einen Ausflug zum Seebad Zoppot mitgebucht, denn immer nur Häuser und Gebäude anschauen wird auf Dauer doch ermüdend, für mich wenigstens......

Danzig wird auch „Königin der Ostsee“ genannt. Rund 460.000 Menschen wohnen direkt in der Großstadt im Nordwesten von Polen. Zusammen mit Zoppot und der modernen Hafenstadt Gdynia, die nördlich an Danzig anschließen, bilden sie ein großes zusammenhängendes Stadtgebiet an der Westseite der Danziger Bucht.

Das "grüne Tor" ist ein Stadttor zwischen dem "langen Markt und der Mottlau.







Zentraler Treffpunkt von Danzig und gleichzeitig die gute Stube ist der Lange Markt mit Neptunbrunnen. Hier "erwischten" wir ein Brautpaar das mitten in der Fußgängerzone tanzte.





Der Lange Markt bzw. die Langgasse sind das Schmuckstück von Danzig. Die Häuser kommen herrschaftlich und prächtig daher und das, obwohl diese nach der kompletten Zerstörung im Zeiten Weltkrieg nur vereinfacht wieder aufgebaut wurden.






Zur Ostsee gehört auch einfach Bernstein und den bekommt man hier an allen Ecken und Enden angeboten. Die malerische Frauengasse in der wir uns hier befinden diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" vom Originalschauplatz Lübeck hierher. Schmuck hab ich mir dann aber trotzdem keinen gekauft, obwohl mir das eine oder andere Stück schon gefallen hätte......


Gleich anschließend an die Stadtführung fuhren wir nach Zoppot und das haben wir nicht bereut

Denn während das Wetter in Danzig noch etwas unterkühlt war, lachte hier die Sonne und man kam fast in Versuchung ein Bad in der Ostsee zu nehmen. Es war aber niemand so mutig, jedenfalls haben wir keinen entdeckt und Badesachen hatten wir auch keine dabei :-)







In das prächtige Grandhotel hätte ich gerne mal eine Blick rein geworfen, aber ich glaube nicht dass es so gerne gesehen wird wenn neugierige Touristen ihre Köpfe durch die Tür strecken


Die Mohle ist mit 512 m die längste hölzerne Seebrücke Europas. Auf dem Kurplatz, dem Festlandteil der Seebrücke, befinden sich ein wunderschöner historischer Brunnen, ein Leuchtturm mit Aussichtsplattform, eine Konzertmuschel, gastronomische Einrichtungen und viele Grünflächen


Dann hieß es Abschied nehmen von Danzig und Zoppot, unser nächstes Ziel wartete nämlich schon auf uns und das hieß Kopenhagen 

Donnerstag, 24. März 2016

Rund um Ostern

Obwohl Ostern dieses Jahr schon so früh und es an manchen Tagen gefühlt noch Winter ist, lässt sich die Natur nicht mehr aufhalten und legt ordentlich los. Die Gärtnereien und Gartencenter haben jetzt Hochkonjunktur, denn im Frühling sehnt man sich richtig nach Farbe

In den letzten Tagen habe ich alle möglichen Schalen und Töpfe mit Primelchen, Stiefmütterchen und Hornveilchen gefüllt, sogar eine Hortensie schmückt schon mein altes Nähmaschinengestell. Nachdem sie die ersten Nächte wegen Frostgefahr noch im Treppenhaus zugebracht hat, steht sie jetzt dauerhaft draußen.


Diese beiden Styroporeier wurden von mir im Vintage Stil gestaltet. Erst habe ich sie mit Japanpapier beklebt, darauf kam dann ein Bildchen aus dem www  das ich mir ebenfalls auf Papier ausgedruckt hatte und zum Schluss wurden sie mit Spitze umwickelt. Dazu passen die alten Formen mit denen man früher Schokoladeneier hergestellt hat. Mit denen werde ich demnächst einen Versuch starten und sie mit Beton füllen, mal sehen ob das was wird


Wenn sich jetzt jemand über das blaue Messer wundert, mit dem gehe ich immer auf Schneckenjagd und hier in diesem Topf hat es seinen Stammplatz. Das Häschen aus Beton und noch ein paar andere Sächelchen hab ich mir wieder bei meiner Gartenfreundin Ernestine geholt, nur Betoneier so wie ich sie wollte, die hatte sie leider nicht

Ostern ohne Osterglocken - undenkbar! Auch wenn sie gelb sind und das ist so gar nicht meine Farbe gehören sie einfach dazu


Mein bisher einziges Leberblümchen wird wohl auch mein einziges Exemplar bleiben. So richtig wohl scheinen sich diese kleinen Stauden bei mir nämlich nicht zu fühlen.....

Das Huhn ist ebenfalls aus Ernestines Werkstatt und darf auch noch nach Ostern im Garten bleiben

Die ersten Helleborus haben schon im November angefangen zu blühen und blühen immer noch! Gibt es eine Staude die dankbarer ist? Ich glaube nicht!


Der alte Schleifstein der noch von meinem Vater stammt, lag bis jetzt völlig unbeachtet im Garten herum. Doch dann hab ich ihn auf einen Sockel gewuchtet und schon hatte ich wieder ein Plätzchen für dekorativen Schnickschnack


Samstag, 19. März 2016

Rosiges aus Steinfurth / Teil 2

Wenn wir schon in Steinfurth sind, dann gehört auch ein Besuch der Rosenschule Ruf unbedingt mit dazu. Nicht nur dass die ganze Anlage ein Augenschmaus ist, auch den dazugehörigen Laden sollte man sich nicht entgehen lassen

Hier kommen Rosenfans voll auf ihre Kosten, aber auch für draußen gibt es sehenswerte Objekte im Angebot

Rost ist IN und das freut mich! Ordnen sich diese Dinge dem Garten doch ein wenig unter, denn so bling-bling Zeug mag ich gar nicht


Vor einigen Jahren war ich schon einmal im Laden und auch da war ich ganz begeistert. Die Tasse die ich mir damals gekauft habe gibt es heute noch. Also nicht im Laden, aber in meinem Geschirrschrank!




Es ist hier nicht nur alles schön anzusehen, nein es duftet auch noch herrlich. Das liegt zumeist an den vielen Seifen, oder auch an den Duftsäckchen die überall verteilt sind


Insgeheim hab ich ständig Ausschau gehalten nach irgend etwas mit einem Schneeglöckchenmotiv, aber da war ich wohl zur falschen Jahreszeit dort. Die meisten Tassen waren mit Rosen oder mit Lavendel verziert, es war halt Sommer.


Der alte Herd hat mir besonders gut gefallen, obwohl er eigentlich gar nichts mit Rosen zu tun hat. Aber es gab noch jede Menge andere schöne Dinge die gerne mitgewollt hätten, aber ich blieb tapfer und hab mir nur ein kleines Topfröschen gegönnt


Wenn man durch die Wege im Verkaufsgelände schlendert, muss man immer aufpassen wo man hin tritt. Hier laufen nämlich die Gänse frei herum und ihre Hinterlassenschaften trifft man überall. Aber es ist nun mal eine Biorosenschule und Mist ist ja schließlich auch Biomasse