Mittwoch, 29. Juni 2016

☼ Sonnentage ☼

 Es gibt sie also doch noch: Tage an denen die Sonne scheint und die einfach nur schön sind. So hab ich den letzten Sonntag genutzt und seit längerer Zeit wieder einmal einen Streifzug durch den Garten gemacht um ein wenig zu knipsen.
Falls es jemand interessiert, die Rose hört auf den schönen Namen "Novalis" und ich habe sie nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen dem Namen gekauft :-)

 Die Gartenschere und der Spaten blieben an diesem Tag im Schuppen, auch wenn es genug  zum abschneiden gegeben hätte. Doch als Rentnerin muss ich ja nicht unbedingt Sonntags im Garten rumwursteln und wenn ich es schon mal mache, dann nur wenn es unbedingt nötig ist

 Fragt mich jetzt bitte nicht nach den Namen, ich kann sie mir einfach nicht mehr merken. Zum Glück hab ich fast überall Stecker im Boden, sonst wäre ich manchmal echt aufgeschmissen

 Die ersten Hemerocallis blühen schon, das bedeutet nun wieder jeden Tag verblühtes zu zupfen, von wegen "Staude für faule Gärtner"!

 Alleine dieser Horst hat über 40 Blütenstiele, da bin ich echt eine Weile beschäftigt. Mir gefällt es einfach nicht wenn die Blüten vom Vortag so schrumpelig am Stängel hängen, also muss ich eben in den sauren Apfel beißen und sie einsammeln. Zur Hauptblüte ist das jeden Tag ein kleiner Eimer voll und wehe man zieht keine Handschuhe an......


 "Sidonie" hat wie jedes Jahr vertrocknete Knospen, egal ob nun die Sonne scheint oder es regnet. Ich würde sie nicht mehr kaufen, aber jetzt ist sie halt mal da!

 Links die Rose "Robusta", rechts oben "White Meidiland" und darunter "Little white Pet"

 Campanula "Loddon Anne" blüht endlich auch in meinem Garten! Etliche Versuche sie anzusiedeln sind bisher fehlgeschlagen, doch dieses Jahr blüht sie nun zum ersten mal und ich bin richtig happy!


 Mit Clematis hab ich dieses Jahr kein Glück. Etliche Exemplare sind erst gar nicht erschienen und die andern Sorten blühen erst sehr spärlich. Aber so ist das nun mal, ich bin schon froh dass wir hier von den ganzen schrecklichen Unwettern verschont geblieben sind, was bedeuten da schon ein paar Blüten mehr oder weniger

Donnerstag, 23. Juni 2016

Der Schrozberger Rosenmarkt

Kürzlich war ich beim Schrozberger Rosenmarkt und muss zu meiner Schande gestehen dass es mein erster Besuch dort war. Nun ist Schrozberg nicht einmal 30 km von mir weg, aber bis jetzt glaubte ich nichts versäumt zu haben wenn ich nicht dort gewesen bin. Das war jedoch ein Irrtum, denn obwohl dieser Markt nicht sehr groß ist, gibt es doch alles was Rosenfreunden das Herz höher schlagen lässt

Und wie bei jeder Gartenmesse, kommen auch hier die Freunde von dekorativen Dingen nicht zu kurz. Kitsch hab ich jedoch sehr wenig gesehen und dann auch gar nicht fotografiert



Immer wieder zogen während unseres Besuches dunkle Wolken am Himmel herum, aber letztendlich blieb es zum Glück trocken. Das wäre auch schade gewesen für die Händler die mit viel Liebe und Geschmack ihre Waren präsentiert hatten


Hier hätte man am liebsten Platz genommen um eine Tasse Kaffee zu trinken, doch der wurde zusammen mit leckeren Kuchen und Torten in der daneben liegenden Scheune angeboten. Wir sind hier ja auf dem Lande und da geht es eben  ein wenig rustikaler zu



Schönes Geschirr aus Großmutters Zeiten, doch damit könnte ich bald selber einen Stand aufmachen


Natürlich gab es pflanzenmäßig nicht nur Rosen zu kaufen, dafür sorgte schon das ortsansässige Blumengeschäft mit seiner großen Auswahl an Sommerblumen und Gehölzen


Meine Gartenfreundin Ernestine war auch mit ihren Betonsachen vertreten, sie wohnt ja gar nicht weit weg und hatte somit fast Heimvorteil



An diesem Strauß kam fast keiner vorbei ohne seine Nase reinzustecken

Hab ich schon mal erwähnt dass ich solche Märkte liebe? Allerdings kaufe ich nicht immer etwas, ich will ja meinen Garten nicht nur mit Deko vollknallen. Er ist eh schon voll genug, dafür hat das warme Wetter und der viele Regen der letzten Wochen gesorgt

Und nun wollt ihr sicher wissen ob ich was gekauft habe?! Ja, hab ich! Allerdings nur zwei kleine Betonteile die ganz bequem in meine Handtasche gepasst haben 

Freitag, 17. Juni 2016

Lanzarote - Insel der Vulkane

 Nachdem es die letzten Tage und Wochen nur noch am regnen ist, möchte ich euch mit ein paar Fotos unserer letzten Kreuzfahrt in eine ganze andere Welt entführen und zwar dahin wo es wirklich sehr selten regnet, nach Lanzarote.

Lanzarote ist die östlichste der kanarischen Inseln und liegt im Atlantischen Ozean nur etwa 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Zu den Dingen, die man auf der 800 qkm großen Insel gesehen haben muss, gehört der Nationalpark Timanfaya. Das zusammenhängende Lavagebiet der Feuerberge von Lanzarote im Südwesten der Insel mit einer Ausdehnung von ca. 200 qkm  Insel  ist ein beeindruckendes Naturerlebnis.




Kamelsafaris auf den Kanarischen Inseln sind sehr beliebt und vor allem hier auf Lanzarote gibt es eine fantastische Tour. Die Tiere wurden früher hier als Last- und Transporttiere eingesetzt und aufgrund der hervorragenden Bedingungen auf den Inseln fanden sie hier einen perfekten Lebensraum. Vor allem auf Lanzarote hatte die Zucht eine große Tradition und in Uga, einem kleinen Ort auf der Insel, befindet sich noch heute die größte Kamelzucht der Kanarischen Inseln. Sehr lustig ist hierbei das Zulassungssystem für ein Dromedar um Touristen befördern zu dürfen. Ähnlich wie in Deutschland das Taxisystem funktioniert, so geschieht das auf Lanzarote mit den Dromedaren. So gibt es derzeit auf Lanzarote 288 zugelassene Dromedare, die für den Touristentransport und die Verwendung für Kamelsafaris zugelassen sind.

 Am Abend kehren die Kamelkarawanen dann in langer Reihe wieder in ihre Unterkünfte zurück und haben uns Touristen einen unvergesslich schönen Ausritt in die einmalige Natur der Insel beschert bei dem natürlich auch viel gelacht wurde


 Lanzarote besitzt zwei Gebirgszüge, im Norden befindet sich das Famara-Massiv mit seinem höchsten, 671 Meter hohen Gipfel, dem Penas del Chache. An diesem Teil der Westküste fallen die Berge steil ins Meer hinab. Manche Fotos hab ich vom Bus aus gemacht, daher die Spiegelungen und teilweise etwas seltsamen Farben

 Ein paar Meter unter der Erdoberfläche herrschen hier Temperaturen von über 400 Grad und die Mitarbeiter des Nationalparks demonstrieren den Besuchern, wie schnell hier alles Feuer fangen kann.


 Oben am Aussichtspunkt befindet sich auch ein Ausflugslokal, das noch vom berühmtesten Künstler der Insel, von Cesar Manrique entworfen wurde und ganz unauffällig in die Landschaft integriert wurde. Gleich daneben wird noch einmal demonstriert wie heiß es hier ist. Hier wird ein Eimer kaltes Wasser in ein Loch geschüttet und nach ein paar Sekunden schießt eine kochend heiße Fontäne in die Luft


 Moderne Kunst am Kreisverkehr



 Der Weinanbau auf Lanzarote ist so ganz anders als bei uns auf dem Festland, doch anscheinend gedeiht er trotz des kargen Bodens ganz gut

 Hier konnten wir ihn auch probieren und er schmeckte nicht einmal schlecht.

Damit neigte sich der Ausflug auf Lanzarote auch schon wieder dem Ende entgegen, aber der Kamelritt wird mir wohl noch ewig in Erinnerung bleiben! :-)