Mittwoch, 19. April 2017

Oh, wie schön ist Panama

Panama, sagte der kleine Bär, ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen.  
Oh, wie schön ist Panama ist eine mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnete illustrierte Kindergeschichte von Janosch.

Als wir uns entschlossen hatten dass wir auf unserer nächsten Kreuzfahrt wieder in die Karibik und nach Mittelamerika zu reisen, da stand von vornherein fest, dass wir unbedingt den Panamakanal besichtigen wollen. Der interessierte uns nämlich mehr als Bananen und auch mehr als die Stadt Panama. Aber ob nun Panama tatsächlich so schön ist und auch noch nach Bananen riecht, das liegt wohl eher im Auge des Betrachters

Ich hatte mir eigentlich nie große Gedanken gemacht wie dieser Kanal und seine Schleusen funktionieren, von daher war ich mächtig neugierig was uns erwarten würde. Vom Besucherzentrum aus hat man einen tollen Blick auf die Schleuse und bekommt auch wunderbar alles erklärt, sogar auf Deutsch!

Der Panamakanal ist 82 km lang und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1914 sind mehr als eine Million Schiffe aus der ganzen Welt durch den Kanal gefahren

Die Wasserstraße wird mittels des Systems dreier Schleusenkomplexe. jede auf zwei Strecken betrieben. Sie dienen als Wasseraufzüge, welche die Schiffe auf den Wasserpegel des Gatun-Sees, 26 Meter über dem Meeresspiegel hochheben, um die Überquerung der Cordillera Central zu ermöglichen um sie dann auf der anderen Seite wieder auf Meeresspiegelhöhe zu senken

Da die neuen Schiffe immer größer werden, wurde vor einiger Zeit ein neues Schleusensystem gebaut. In der alten Schleuse fahren sechs Lokomotiven parallel die mit dem Schiff  über Kabelwinden verbunden sind. 





Das ist noch eine der alten Loks, quasi ein Museumsstück

Die neuen Schleusen, in denen leider grad kein Schiff zu sehen war

Nach dieser interessanten Besichtigung hatten wir uns ein wenig Erholung verdient. Dazu machten wir eine Fahrt über ein Teilstück des Gatun-Sees, wo wir an den Ufern in den Bäumen, Faultiere, Affen und anderes Getier entdecken konnten


Freitag, 14. April 2017

Österliches - bunt und fröhlich


 Selbst wenn ich die Eier schon letztes Jahr gebastelt habe, sind sie es doch wert nochmal gezeigt zu werden. Dieses Jahr bin ich nicht dazu gekommen ein paar neue Exemplare zu fertigen, dazu hat mich der Garten in den letzten Wochen zu sehr in Anspruch genommen

 Auch die restliche Osterdeko ist eher minimal als üppig, aber die Hasenparade war ja schnell aufgestellt

 Pünktlich zu Ostern blühen nun fast alle Tulpen, das ist wirklich ein toller Anblick. Sogar die Sonne lässt sich heute wieder mal blicken, doch für die restlichen Ostertage sieht es eher trübe aus

 Die ersten Iris haben ihre Knospen geöffnet, ein Osternest könnte nicht bunter sein als die ganzen Farben die momentan im Garten vorherrschen

 Neben den Schneeglöckchen hab ich seit einiger Zeit auch eine Vorliebe für Epimedium, hier die Sorte "Frohnleiten". Sie steht sogar in praller Sonne, das scheint ihr aber gar nichts auszumachen



 Hahn oder Henne? So genau kann man das hier nicht definieren 

Wie ein großer Osterstrauß wirkt der Zierapfelstrauch von dem ich leider den Namen nicht kenne. Es könnte aber  "Rudolphus" sein, doch weil man in der Baumschule nicht wusste was es für eine Sorte ist, hab ich ihn halt für wenig Geld bekommen


 Die Weinbergtulpen sind mit einer Erdlieferung angekommen und wuchern allmählich mein ganzes weißes Beet zu. Irgendwann werde ich sie wohl mal dezimieren müssen, doch im Moment ist der Boden einfach zu trocken und ich würde nur das Laub abreißen


 Das war mein diesjähriges Osterpotpourri und selbst wenn das Wetter nicht so richtig mitmacht, wünsche ich euch trotzdem, bzw. dennoch schöne Feiertage

Samstag, 8. April 2017

Aprilwetter, leider ohne Regen

Nachdem mein letzter Beitrag doch ziemlich gelblastig war,  wird es heute ein wenig dezenter, aber nicht weniger bunt.

Die Hauptblütezeit der Narzissen ist schon fast vorüber, doch nun kommen täglich mehr Tulpen zum Vorschein

Leider ist es heute noch nicht so schön wie es uns versprochen wurde, daher bin ich gar nicht böse drum dass wenigstens der Garten "leuchtet". Manchmal ist es mir fast schon zu bunt, aber mit fortschreitendem Alter wird man wohl etwas großzügiger und sieht das alles nicht mehr so eng

Besonders freue ich mich dass ich keinerlei Ausfälle bei meinen Hostas habe. Nur muss ich hier schon wieder die Töpfe gießen, denn was es hier die letzten Wochen geregnet hat ist ein Witz! Überhaupt ist das Wetter grad sehr launisch! Einen Tag fast schon sommerlich warm, am nächsten Tag so kalt dass man ohne dicke Jacke gleich wieder friert


Küchenschellen ((Pulsatilla) hab ich nun in drei verschiedenen Farben, nur blüht das dritte Exemplar leider noch nicht. Es ist lila, so viel schon mal zur Information




Die gefleckten Blätter der Brunneras sind auch ohne Blüten ein Hingucker.

Kleine Blüten lassen sich immer ein wenig schwer fotografieren, aber vielleicht hab ich auch einfach nicht die beste Kamera um gute Fotos zu schießen

Manchmal gelingt es ganz gut, aber meistens eben nicht!

Die Schachbrettblume erfreut mich jedes Jahr mit zweierlei Farben und wird später vom Laub einer Hemerocallis und einer Hosta verdeckt.

Und jetzt warte ich auf die Sonne, doch die lässt sich leider immer noch nicht blicken! 

Samstag, 1. April 2017

Mit Sonnenschein ins Wochenende

Die Sonne lacht und das Gelb der Narzissen und Stiefmütterchen bringt den ganzen Garten zusätzlich zum strahlen

Ein bisschen Osterdeko darf natürlich auch dabei sein, in zwei Wochen ist es schließlich schon wieder so weit


So schön das Wetter auch ist, der Teich bräuchte schon wieder dringend Wasser. Doch noch geht es und irgendwann wird es wohl auch wieder regnen

Im Frühling kaufe ich gerne blühende Osterglocken und wenn sie verblüht sind, wandern sie in den Garten. Manchmal kommen sie im nächsten Jahr wieder, manchmal auch nicht.....




Eigentlich bin ich kein so großer Fan von kunterbunten Beeten, aber im Frühling drücke ich auch mal ein Auge zu

Im weißen Beet haben sich rosafarbene Bergenien breit gemacht, doch nebenan blüht auch bald ein rosa Zierapfel und dann passt es wieder



Das Huhn stammt aus der Töpferwerkstatt von Rafaela, von deren Garten ich hier schon einmal berichtet habe