Freitag, 28. April 2017

Ein Rundgang durch den Aprilgarten

 Endlich scheint der Frühling ernst zu machen und schickt uns fürs kommende Wochenende wieder zweistellige Temperaturen. Diesen April werden die Gärtner aber nicht so schnell vergessen, denn so ein Auf und Ab hat es schon lange nicht mehr gegeben.

 Den Tulpen scheinen diese Kapriolen aber nichts auszumachen, denn sie stehen da wie eine Eins!


 Auch diese frühe Pfingstrose zeigt sich unbeeindruckt vom Wetter, es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich manche Stauden auf Frost reagieren

 Ein Farbtupfer der ganz besonderen Art ist das Blauglöckchen (Mertensia virginica) das nach der Blüte aber einzieht. So muss man immer aufpassen dass man nicht aus Versehen was anderes dort hinpflanzt, aber inzwischen kenne ich die Stelle und merke sie mir auch



Eine extravagante Schönheit die die Viridiflora-Tulpe 'Springgreen' die auch mit Halbschatten ganz gut zurechtkommt

Meine neue Liebe neben den Schneeglöckchen sind Epimedium, sie sehen auch nach der Blüte durch ihr hübsches Laub das ganze Jahr dekorativ aus


Dieses kleine Gitter ist schuld daran dass ich mir Anfang Februar den Fuß gebrochen habe. Ich bin mit dem Schuh dran hängen geblieben und schon war es passiert!

Das Hostas erfrieren können war mir bisher neu, aber dieser April hat jedoch gezeigt dass auch das passieren kann. Auch die neuen Triebe vom Buchs hat es erwischt und noch einiges mehr, aber das wird bei euch nicht viel anders sein

Meine "Shabby-Ecke" mit all den Dingen an denen schon der Zahn der Zeit genagt hat.

Dienstag, 25. April 2017

Wenn jemand eine Reise tut.....

....so kann er was erzählen

Diesmal war es aber keine Kreuzfahrt, sondern nur ein verlängertes Wochenende welches wir mit unserem Sportverein in Aachen und Umgebung verbracht haben. Unseren ersten Halt machten wir in Bad Neuenahr-Ahrweiler und hier schien auch noch die Sonne.




Dann ging die Fahrt weiter zum Indemann, ein Aussichtsturm der auf einer Abraumhalde im Kreis Düren steht. Er ist 36 m hoch und man hat von oben einen Rundblick über das Umland und den in direkter Nähe liegenden Tagebau Inden. Man kann ihn zu Fuß besteigen, man kann aber auch mit dem Aufzug bis fast ganz nach oben fahren. Ich bin gefahren, denn ich wollte meinen Fuß nicht übermäßig beanspruchen, denn ich ahnte schon dass wir noch viel laufen würden


Ja und dann waren wir in Aachen und das herrliche Wetter hatte sich verabschiedet. Auch die gute Laune war weg, denn unser Bus hatte einen Defekt und so geriet das ganze Tagesprogramm ziemlich durcheinander. Doch damit möchte ich euch nicht langweilen, aber ich war so gefrustet dass ich vom ganzen Ausflug nur wenige Fotos gemacht habe





Das Aachener Rathaus und wer mehr Fotos von Aachen anschauen möchte kann dies auf dem Blog von Margrit machen. Sie hat kürzlich wesentlich ausführlicher davon berichtet als ich und das lag nicht nur an unserm schlechten Wetter


Der Dom, und hier hatten wir letztendlich nur eine Stunde Zeit für die Besichtigung. Bei so einem Bauwerk ist das natürlich viel zu wenig und auch in die Schatzkammer konnten wir nur einen kurzen Blick hineinwerfen. Dafür brauchten wir um so mehr Zeit, bis wir endlich die Printenbäckerei gefunden hatten in der wir angemeldet waren. Das lag aber an der falschen Adresse die uns mitgeteilt wurde und so hetzten wir zu Fuß einmal quer durch die Aachener Innenstadt bis wir endlich am Ziel waren

Am Samstag fuhren wir (nachdem der Bus wieder lief) nach Lüttich und anschließend nach Maastricht. Von beiden Städten hab ich überhaupt keine Fotos gemacht, denn es regnete, es war windig, es war kalt und meine Laune war auf dem Gefrierpunkt angelangt. Zudem muss man Lüttich nicht unbedingt gesehen haben, doch ausgerechnet hier dauerte die Führung über zwei Stunden bis wir endlich wieder an unserer Ausgangstation angekommen waren. In Maastricht benutzten wir wenigstens ein Bähnchen, aber sonderlich interessant war diese Tour auch nicht

Und schon war es wieder Sonntag und wir befanden uns auf der Heimreise die einen Stop in Andernach/Rhein beinhaltete. Nach dem Besuch des Geysirzentrums Zentrums ging es mit dem Schiff über den Rhein zur Halbinsel „Namedyer Werth“

Etwa alle zwei Stunden steigt eine beeindruckende Wasserfontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel, angetrieben durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid.

Es ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt und bis dahin wusste ich nicht einmal dass es sowas überhaupt gibt und das auch noch in Deutschland!

Den Geysir kann man nur in Verbindung mit einer Schiffahrt besichtigen, denn  er liegt auf einer Halbinsel in einem Naturschutzgebiet. Ganz schön clever gemacht, denn so hat man eine zuverlässige Einnahmequelle die genau so zuverlässig sprudelt wie der Geysir selber


Wieder daheim angekommen reichte das letzte Tageslicht gerade noch um einen Blick in meinen "tiefgefrorenen" Garten zu erhaschen. Na ja, ganz so schlimm war es dann doch nicht wie ich befürchtet hatte, aber ein paar Ausfälle muss ich doch beklagen. Vor allem die Hortensien hat es böse erwischt, da bin ich mal gespannt ob die sich bis zum Sommer erholen werden. Viel schlimmer sind die Obstbauern und Winzer dran, die leben ja schließlich davon. Was sind da schon ein paar Blümchen die wir zu beklagen haben........

Mittwoch, 19. April 2017

Oh, wie schön ist Panama

Panama, sagte der kleine Bär, ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen.  
Oh, wie schön ist Panama ist eine mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnete illustrierte Kindergeschichte von Janosch.

Als wir uns entschlossen hatten dass wir auf unserer nächsten Kreuzfahrt wieder in die Karibik und nach Mittelamerika zu reisen, da stand von vornherein fest, dass wir unbedingt den Panamakanal besichtigen wollen. Der interessierte uns nämlich mehr als Bananen und auch mehr als die Stadt Panama. Aber ob nun Panama tatsächlich so schön ist und auch noch nach Bananen riecht, das liegt wohl eher im Auge des Betrachters

Ich hatte mir eigentlich nie große Gedanken gemacht wie dieser Kanal und seine Schleusen funktionieren, von daher war ich mächtig neugierig was uns erwarten würde. Vom Besucherzentrum aus hat man einen tollen Blick auf die Schleuse und bekommt auch wunderbar alles erklärt, sogar auf Deutsch!

Der Panamakanal ist 82 km lang und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1914 sind mehr als eine Million Schiffe aus der ganzen Welt durch den Kanal gefahren

Die Wasserstraße wird mittels des Systems dreier Schleusenkomplexe. jede auf zwei Strecken betrieben. Sie dienen als Wasseraufzüge, welche die Schiffe auf den Wasserpegel des Gatun-Sees, 26 Meter über dem Meeresspiegel hochheben, um die Überquerung der Cordillera Central zu ermöglichen um sie dann auf der anderen Seite wieder auf Meeresspiegelhöhe zu senken

Da die neuen Schiffe immer größer werden, wurde vor einiger Zeit ein neues Schleusensystem gebaut. In der alten Schleuse fahren sechs Lokomotiven parallel die mit dem Schiff  über Kabelwinden verbunden sind. 





Das ist noch eine der alten Loks, quasi ein Museumsstück

Die neuen Schleusen, in denen leider grad kein Schiff zu sehen war

Nach dieser interessanten Besichtigung hatten wir uns ein wenig Erholung verdient. Dazu machten wir eine Fahrt über ein Teilstück des Gatun-Sees, wo wir an den Ufern in den Bäumen, Faultiere, Affen und anderes Getier entdecken konnten


Freitag, 14. April 2017

Österliches - bunt und fröhlich


 Selbst wenn ich die Eier schon letztes Jahr gebastelt habe, sind sie es doch wert nochmal gezeigt zu werden. Dieses Jahr bin ich nicht dazu gekommen ein paar neue Exemplare zu fertigen, dazu hat mich der Garten in den letzten Wochen zu sehr in Anspruch genommen

 Auch die restliche Osterdeko ist eher minimal als üppig, aber die Hasenparade war ja schnell aufgestellt

 Pünktlich zu Ostern blühen nun fast alle Tulpen, das ist wirklich ein toller Anblick. Sogar die Sonne lässt sich heute wieder mal blicken, doch für die restlichen Ostertage sieht es eher trübe aus

 Die ersten Iris haben ihre Knospen geöffnet, ein Osternest könnte nicht bunter sein als die ganzen Farben die momentan im Garten vorherrschen

 Neben den Schneeglöckchen hab ich seit einiger Zeit auch eine Vorliebe für Epimedium, hier die Sorte "Frohnleiten". Sie steht sogar in praller Sonne, das scheint ihr aber gar nichts auszumachen



 Hahn oder Henne? So genau kann man das hier nicht definieren 

Wie ein großer Osterstrauß wirkt der Zierapfelstrauch von dem ich leider den Namen nicht kenne. Es könnte aber  "Rudolphus" sein, doch weil man in der Baumschule nicht wusste was es für eine Sorte ist, hab ich ihn halt für wenig Geld bekommen


 Die Weinbergtulpen sind mit einer Erdlieferung angekommen und wuchern allmählich mein ganzes weißes Beet zu. Irgendwann werde ich sie wohl mal dezimieren müssen, doch im Moment ist der Boden einfach zu trocken und ich würde nur das Laub abreißen


 Das war mein diesjähriges Osterpotpourri und selbst wenn das Wetter nicht so richtig mitmacht, wünsche ich euch trotzdem, bzw. dennoch schöne Feiertage