Donnerstag, 26. Januar 2017

Es ist weiterhin eisig!

 Nachdem Väterchen Frost uns nach wie vor im Griff hat, hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und seit längerer Zeit wieder mal Eiskuchen "gebacken"

 Bei denen hier kann man leider kein Teelicht reinstellen, aber sie sehen auch so interessant aus

 Doch so eine Gugelhupfform eigent sich einfach besser dafür und da es hier nachts teilweise -16° bis -17° hatte, genügte es die Formen einfach draußen stehen zu lassen. Am nächsten morgen war das Wasser dann schon gefroren, nur das Teelicht hab ich nach den Fotos gleich wieder ausgeblasen 😉

 Drinnen funktioniert sowas natürlich nicht, doch da gibt es einen anderen Trick um Gläser wie gefrostet aussehen zu lassen

 Man nimmt einfach grobes Salz, füllt es etwa fingerdick in ein Glas, gibt Wasser dazu bis das Salz bedeckt ist und stellt es warm. Dann heisst es warten und irgendwann bilden sich Salzkristalle die langsam am Glasrand hochwachsen

 Ich hab beim ersten Versuch grobes Meersalz genommen, doch das dauerte ziemlich lange bis sich da was tat. Den zweiten Versuch startete ich mit Badesalz und ruckzuck war das Glas milchig. Wenn man dann ein Teelicht reinstellt, ist die Wirkung echt verblüffend. Um es nicht gar so eisig aussehen zu lassen, hab ich ein paar (natürlich künstliche) Schneeglöcken und Tassen mit dem passenden Motiv dazugestellt.

Aber jetzt warte ich ungeduldig dass es endlich wieder wärmer wird und die richtigen Schneeglöckchen zu blühen beginnen. Textilblumen sind halt doch nicht so schön wie echte Blumen......

Freitag, 20. Januar 2017

Lucenz und Bender - Ein Garten für's Leben

 Welcher Gartenfan kennt nicht diese beiden Namen: Manfred Lucenz und Klaus Bender! Ihre Bücher, Kolumnen in verschiedenen Gartenzeitschriften und Fernsehbeiträge sind schon seit vielen Jahren aus der Gartenszene nicht mehr wegzudenken

 Auch ich habe mir damals das Buch: Ein Garten für's Leben" gekauft und es regelrecht verschlungen. Nun stand ich nach vielen Jahren leibhaftig in diesem Garten und suchte erst mal nach einer Ecke oder einem Fleck den ich wiedererkennen würde. Doch seitdem hat sich einiges verändert, die Bäume und Sträucher sind größer geworden und irgendwie sieht ein Garten in der Realität immer anders aus als auf Fotos. Davon hab ich gar nicht viele gemacht, denn Manfred Lucenz sorgte bei seiner Führung dafür dass ich das fotografieren fast vergaß


 Natürlich blühten auch nicht die vielen Narzissen und Tulpen für die der Garten ja bekannt ist, denn wir schrieben ja Juli und nicht April!





 Das Wohnhaus der beiden Gärtner, da würde ich sofort einziehen

 Wer jetzt mehr über den Garten erfahren will, hier ist der Link dazu: Klick







Sonntag, 15. Januar 2017

Winterliches Intermezzo

 Es hat wieder mal ein bisschen geschneit! Doch mehr als hier zu sehen ist, kam den ganzen Winter noch nicht zusammen. Komischerweise bekommen wir nie viel Schnee ab, genau so wenig wie Regen im Sommer

Und wenn es schon mal ein bisschen schneit, dann ist zwei Tage später nichts mehr davon zu sehen. Wir wohnen nun mal in einer Weinbaugegend, doch komischerweise sausen in klaren Nächten die Temperaturen schlagartig in den Keller. Diesen Winter hatten wir schon ein paar Nächte mit Minus 16 - 17° und wenn dann kein Schnee liegt.......😖

Aus Rafaelas Töpferwerkstatt stammt dieser Hut, in den man sehr gut Holzwolle für die Ohrwürmer stecken kann


 Gut dass ich die Hortensie Annabell im Herbst schon gut festgezurrt hatte, sonst wäre sie beim letzten Sturm im ganzen Garten verstreut gewesen




 Die Blätter der Elfenblume sehen auch mit Schnee bedeckt noch ganz zauberhaft aus, elfengleich halt!

Hier spitzen die ersten Schneeglöckchen und Christrosen hervor, doch letztes Jahr war schon alles viel weiter ausgetrieben. Aber die letzten Winter waren auch wesentlich milder wie dieses Jahr und man darf halt einfach nicht vergessen dass wir ja erst Januar haben

 Ein letzter Hauch von Weihnachten, doch ich bin am überlegen ob man solche Kerzen nicht das ganze Jahr über stehen lassen kann. Könnte man doch, oder?

 Immer wieder schön: Sedum mit Schneehaube und wohl das beliebteste Motiv in sämtlichen verschneiten Gärten

So dekorativ hätte ich die Gießkannen nie hingelegt, aber das war "Egon" der dafür gesorgt hat dass etliche Sachen durch den ganzen Garten geflogen sind. Zum Glück sind größere Schäden bei uns ausgeblieben, nur bei meinem ältesten Sohn hat der Sturm ein paar Dachziegel herausgerissen. Mit vereinten Kräften konnte das Loch in Eigenregie wieder repariert werden, somit ist er nochmal mit einem blauen Auge davongekommen 

Samstag, 7. Januar 2017

Willkommen in der Gartenzeit

 Wer sehnt sich bei dieser Kälte nicht nach Sonne, Wärme und vor allem Farbe und so werde ich euch heute einen Garten am Niederrhein vorstellen

In dem dazugehörigen kleinen Lädchen kann man auch wunderschöne Deko für drinnen und draußen erwerben, überhaupt hab ich festgestellt dass das in vielen Gärten im Norden Deutschlands möglich ist

Hier im Süden hab ich das noch nie erlebt, aber auch die offenen Gartenpforte ist dort oben viel weiter verbreitet als in Süddeutschland

Aber nun zum Garten: Er wurde vor ein paar Jahren völlig umgestaltet und nur ein paar größere Bäume durften bleiben. Viel hab ich von der Führung aber nicht mehr in Erinnerung, man sollte sich doch tatsächlich immer ein paar Notizen machen!

Es gibt auch eine HP und wer einmal schauen möchte: Klick



Obwohl in dem Lädchen genug Deko vorhanden ist, so wird im Garten dennoch recht sparsam damit umgegangen. Die Pflanzen sind ja Dekoration genug und da geb ich der Besitzerin vollkommen recht




Leider hatte es in der Nacht und auch in den Tagen zuvor ordentlich geregnet, so dass unsere Schuhe ganz schön nass wurden. Für solche Fälle sollte man eigentlich Gummistiefel dabei haben, daheim im Schuppen nützen sie nämlich nichts


P.S. Die Besitzer haben sich per Mail mit ein paar netten Worten für meinen Blogbericht bedankt, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Jetzt weiß ich auch den Namen der Hortensie auf dem Foto weiter oben, es ist "Dark Angel"