Sonntag, 2. Dezember 2018

Adventliche Betrachtungen


Und wieder ist ein Jahr vergangen und der letzte Monat ist angebrochen. Von der Hektik der Vorweihnachtszeit hab ich dieses Jahr jedoch noch nicht viel gemerkt, allerdings wird man mit zunehmendem Alter vielleicht auch etwas gelassener. Es mag aber auch daran liegen, dass wir schon sehr früh angefangen haben Plätzchen zu backen und können diesen Punkt somit schon mal abhaken. Nun warten 17 Sorten darauf vertilgt zu werden, aber bei drei Kindern mit Anhang dürfte das kein Problem sein. Mit der Dekoration bin ich noch nicht ganz fertig, aber das sind nur noch Kleinigkeiten. Nur der Hof lässt noch zu wünschen übrig, da komme ich einfach nicht weiter. Da stehen nämlich immer noch die Oleander und so lange es so mild ist, dürfen sie auch noch draußen bleiben. Die Kombination Winterdeko mit Sommerbepflanzung mag vielleicht ein wenig schräg aussehen, aber das eine oder andere Eckchen für ein paar Holzsterne und einen Schlitten wird sich schon finden lassen. 
In diesem Sinne wünsche ich euch eine geruhsame Zeit und einen schönen 1. Advent

Samstag, 24. November 2018

Das antike Olympia

Wenn man schon mal mit dem Schiff in Katakolon/Griechenland anlegt, dann sollte man auch die 40 km auf sich nehmen und sich die antiken olympischen Stätten anschauen.
Ich hatte keine Ahnung was mich dort erwarten würde, aber so groß hatte ich mir das ganze Areal dann doch nicht vorgestellt.

Die erste Olympiade fand  im Jahre 776 vor Chr. statt und damals waren noch alle Sportler nackt! Sie dachten sie würden dann weniger schwitzen, Multifunktionskleidung kannte man zu der Zeit halt noch nicht.

Was müssen die Arbeiter damals geschuftet haben um ohne größere technische Hilfsmittel solche Bauwerke zu errichten. 

Für die wenigen Sportarten die zu dieser Zeit ausgetragen wurden, war die Anlage echt gigantisch. Dort wurden Ringkämpfe ausgetragen, man übte sich im Diskuswerfen, Speerwurf war angesagt, es wurde natürlich gelaufen und dann gab es noch Pferderennen. Die Spiele dauerten damals auch nur vier Tage und fanden wie heute regelmäßig alle vier Jahre statt


Die Spiele wurde zu Ehren des Göttervaters Zeus ausgetragen und der Sieger bekam nichts anderes als einen Olivenkranz auf's Haupt gedrückt. Was für ein Unterschied zu heute...…Zuhause wurden sie dann wie Helden gefeiert und bekamen wertvolle Geschenke. Also hat sich die ganze Schufterei irgendwie doch gelohnt


Mein Mann in Startposition, nur gegen wen läuft er denn eigentlich? Gegen seinen Schatten vielleicht? :-)



Hier an dieser Stelle wird immer das olympische Feuer entzündet. Wenn diese Zeremonie wieder mal im Fernsehen übertragen wird, dann werde ich ganz genau hinschauen

Nach 393 nach Chr. verbot der römische Kaiser Theodosius alle Feste die nichts mit dem christlichen Glauben zu tun hatten und so gerieten die Spiele in Vergessenheit und wurde erst viele Jahre später wieder entdeckt

Und das hier  ist das Olympiastadion in Athen. Dort waren wir am nächsten Tag, aber es reichte nur für eine kurze Stippvisite und ein Foto, dann ging es weiter Richtung Akropolis.

Sonntag, 18. November 2018

Hier wird durchgeblüht

 Auch wenn die meisten Blüten schon verschwunden sind, ein paar Nachzügler bzw. vorwitzige Exemplare gibt es immer (noch)!

Mit Winterastern hatte ich noch nie Glück, bis ich von einer Gartenfreundin einen Ableger geschenkt bekommen habe. An dem hab ich jetzt meine helle Freude, aber das ist ja auch eine tolle Farbe, oder?

 Jedes Jahr um diese Zeit kaufe ich mir ein Töpfchen mit Christrosen, die nachdem sie verblüht sind in den Garten umziehen dürfen. So werden es immer mehr und die Ersten stecken auch schon ihre Köpfchen in die Sonne

 Ein paar Rosen zeigen sich noch, allerdings kann man die an einer Hand abzählen. Die Sorte "Little white Pet" ist jedoch ein Dauerblüher und erfreut mich von Mai bis weit in den Dezember hinein

 Die stinkende Nieswurz hätte wahrlich einen schöneren Namen verdient, aber der Lateinische: "Helleborus foetidus" ist auch nicht viel besser

 Irgendwo im Garten gehen bei mir immer Löwenmäulchen auf, doch dieses Exemplar hat sich mit Sicherheit in der Jahreszeit geirrt

 Schneewittchen mit leichtem Anflug von Mehltau. Wenn man aber so unverwüstlich blüht wie diese Rose, dann darf man zum Ende der Saison auch mal schwächeln

 Letzte Woche sind zwei Sträucher als Buchsersatz neu eingezogen, einmal die Amethystbeere  (Symphorycarpos doorenbosii) "Magic Berry" (Foto oben) und dann noch ein Sternchenstrauch (Deutzia elegantissima) "Rosealind" von dem man im Moment aber nur die kahlen Zweige sieht. Ich bin schon gespannt wie sie sich nächstes Jahr präsentieren werden, auf alle Fälle sind es klein bleibende Sträucher an den ich nicht andauernd herumschnippeln muss


 Helleborus niger  mit unglaublich vielen Blütenknospen. Die Blätter hab ich teilweise schon abgeschnitten, als Frostschutz taugen sie eh nicht! 

 Nein, das Schneeglöckchen hat sich nicht in der Jahreszeit vertan! Es ist: Galanthus elwesii "Barnes" und diese Sorte blüht halt schon im Herbst

Ob die wohl noch aufgehen werden? Warten wir es ab!



Dienstag, 13. November 2018

Ein Garten im Weinviertel / Österreich

Kürzlich ist mir aufgefallen dass ich ja noch gar nicht alle Gärten unseres letztjährigen Treffens in Wien und Umgebung gezeigt habe. Sowas aber auch, jetzt hätte ich euch doch glatt ein paar wunderschöne Gärten unterschlagen!

Hier waren wir im Garten von Familie Hackl und waren von der liebevoll gestalteten Anlage ganz begeistert. Hier gibt es noch mehr Informationen über den Garten: Klick

Und nun lasse ich die Fotos sprechen, denn die sagen mehr als tausend Worte













Mittwoch, 7. November 2018

Morgenstund hat Gold im Mund

Auch wenn es heute eine Weile gedauert hat bis sich die Sonne durch den Nebel gekämpft hat, gegen 10 Uhr hat sie es dann aber doch geschafft! Theoretisch wäre ich jetzt am frühen Nachmittag im Garten am werkeln, aber meine Erkältung lies es grad noch zu ein paar Fotos zu machen und selbst das hat mich schon ins schwitzen gebracht.  Aber die Arbeit läuft mir ja nicht davon und zur Not bleiben die Stauden halt über den Winter stehen.

Schade ist nur, dass wir fast nur noch am frühen Morgen ein paar sonnige Stellen haben, dann verschwindet sie hinter dem Nachbarhaus und der Garten liegt weitgehendst im Schatten


Die Heuchera sollte unbedingt in die Erde, aber da ich noch auf einige Sträucher warte die ich bestellt habe, wird das dann in einem Aufwasch erledigt. 

Eine Blüte der Hortensie Annabelle hat sich wohl in der Jahreszeit vertan, aber dieses Jahr spielt die Natur ja überall ein wenig verrückt



Eupatorium rugosum Chocolate wächst hier zusammen mit Plattährengras


Es gibt auch noch Grün im Garten, hier sind es zum Beispiel die Blätter der winterharten Alpenveilchen

Acer palmatum Butterfly. Es sieht aus als ob er unser Haus überragen würde, dabei ist er grad mal zwei Meter hoch

Mal schauen wie lange diese Pracht noch anhält, aber die längste Zeit wird es wohl gedauert haben und dann begibt sich der Garten in den Winterschlaf