Montag, 31. Dezember 2018

Neujahrswünsche



Rezept für das neue Jahr 

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeden Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit. 

Katharina Elisabeth Goethe

 In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute für 2019 ♥ 

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Ab morgen wird gefastet

 Die Feiertage sind vorüber und somit auch die Schlemmerei! Die Waage hat mir gezeigt dass ich unbedingt kürzer treten muss und das mach ich auch sofort, bzw. ab morgen. Denn wer kann  schon nein sagen wenn lauter leckere Sachen auf dem Tisch stehen? Ich nicht!

 Am 1. Feiertag hatte nämlich Sohnemann die ganze Familie zum Essen eingeladen und ein edles fünf Gänge Menü gekocht. Als Vorspeise gab es ein rote Beete Tatar auf Quinoa. Dessen Ursprungsland sind die Anden, bei uns kennt man es allerdings so gut wie gar nicht. Auf alle Fälle schmeckte es oberlecker und ich war eigentlich schon nach der Vorspeise satt.

 Dann kam ein kleiner Salat mit Scampis und Avocadocreme, garniert mit Granatapfelkernen. Oben rechts ist Sohnemann mit seinem "Küchenhelfer" am köcheln und da wir kurzerhand das Essen in seiner Wohnung serviert bekamen und der Küchentisch bis kurz vorher in Beschlag genommen war, fehlte es leider an der passenden Tischdeko. Schade eigentlich, so ein edles Menü hätte auch einen edlen Rahmen verdient gehabt, aber es wäre echt zu umständlich gewesen das alles zu uns hochzuschleppen

 Selbstgemachte Pasta mit geraspeltem Trüffel, ein echter Hochgenuss!

So sah das Teil vorher aus, danach war nichts mehr davon übrig.

 Das hier war der Hauptgang: Steinbuttfilet auf Morchelrisotto, Karotten und gegrillten Tomaten, doch von diesem Gericht hab ich echt nur noch die Hälfte geschafft. Aber es saßen genug Abnehmer am Tisch, es ist also nichts übrig geblieben. Den Nachtisch in Form von Creme Brûlée hab ich mir dann wieder gegönnt, was Süßes geht bei mir immer!
Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, aber im ganzen Menü gab es kein einziges Stück Fleisch, Vegetarier wären also begeistert gewesen. Es gibt ja welche die  kein Fleisch essen, jedoch Fisch. Das muss ich jetzt aber nicht verstehen......
Heute gibt es bei uns die Reste vom gestrigen Hirschbraten, man möchte ja nichts verkommen lassen.

Nur kurz: Das Christkind hat mir ein Buch über Hortensiengärten gebracht, jetzt kann ich nur hoffen dass die nächsten Sommer nicht wieder so trocken werden wir der in diesem Jahr. 

Sonntag, 23. Dezember 2018

Ein frohes Fest!

 Morgen ist Weihnachten, aber wettermäßig könnte es auch bald Frühlingsanfang sein! Seit Tagen regnet es fast ununterbrochen und wir mussten den Christbaum schon in den Schuppen zum trocknen stellen. Gestern haben wir ihn dann reingeholt und auch gleich geschmückt. Früher wurde das bei uns erst an hl. Abend gemacht, da mussten die Kinder draußen bleiben und durften das Zimmer erst betreten wenn das Christkind (in diesem Falle ich) mit dem Glöckchen geläutet hat. Das Glöckchen gibt es immer noch, von manchen Dingen kann ich mich einfach nicht trennen

Letztes Jahr hab ich mir wieder ein paar neue Kugeln gekauft, allerdings erst als sie kurz nach Weihnachten reduziert wurden, hi, hi! Rosa ist ja zur Zeit IN und besonders Altrosa ist ganz aktuell. Vor vielen Jahren hatte ich schon mal einen rosa Baum, aber das war dann doch ein ganz anderes Farbton als er jetzt aktuell ist. Mit ein paar Kugeln in mattem Gold aus meinem Fundus gefällt er mir so ganz gut. Am Mittwoch ist dann großes Familientreffen bei uns, aber zum Glück muss ich nicht selber kochen. Das wird dann Sohnemann übernehmen, der kann das auch viel besser als ich! 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest 

Sonntag, 16. Dezember 2018

Besinnliche Vorweihnachtszeit - oder doch nicht?

Es geht mit riesen Schritten auf Weihnachten zu und ich hab immer noch nicht alle Geschenke beisammen. Jedes Jahr mache ich meiner Familie den Vorschlag dass wir uns nichts mehr schenken und jedes Jahr werde ich gnadenlos überstimmt. Es ist nicht so dass ich Weihnachten nicht mag, ganz im Gegenteil! Jeder Winkel des Hauses na ja, fast jeder Winkel wird geschmückt und  auch der Backofen hat in den letzten Wochen schon fast geglüht so viel haben wir gebacken. Das Ende vom Lied ist, ich habe jetzt schon ein Kilo zugenommen und wir haben grad erst Mitte Dezember!

Egal, wer kann bei so einer Auswahl schon widerstehen, also ich nicht. Ich lade mir auch gerne Freunde zu einem gemütlichen Adventskaffee ein, das gehört für mich um diese Jahreszeit einfach dazu. Gefastet wird dann wieder ab Januar, da hab ich es dann aber bitter nötig!

Bei solchen Gelegenheiten hole ich dann gerne meine alten Sammeltassen aus der Vitrine und ich bin stolz dass mir in all den Jahren in denen ich sie nun schon habe noch nie ein Teil davon zerbrochen ist. Dabei sind sie nun schon über 60 Jahre!!! in meinem Besitz, sie waren damals ein beliebtes Geschenk das man als Kind zur Kommunion bekommen hat


Mein Engelorchester ist nun schon 16 Mann (in diesem Fall Frau) stark und dieses Jahr kam der Dirigent bzw. die Dirigentin (soviel zur Emanzipation) samt Notenpult dazu









Meine alten Christbaumspitzen dürfen in der Weihnachtszeit nie fehlen und sie werden von mir in der Zwischenzeit auch  behandelt wie rohe Eier. Bei einer ist mir nämlich schon einmal die Spitze abgebrochen und bei einer anderen das untere Teil zum aufstecken auf den Baum. Als Halterung dienen Karaffen oder auch mal ein Kerzenständer
Hier ist nichts davon echt, aber das ist noch nie jemand aufgefallen

Meine "Dekowut" macht nicht einmal vor der Lampe halt, allerdings bietet sich der Leuchter auch prima zum schmücken an


Mein ganzer Stolz ist die alte Schublade gefüllt mit nostalgischen, aber auch modernen Dingen. So ist das Pferdchen schon wirklich uralt, während der kleine Baum aus Plastik ist und man bei der Kerze nur in die Hände klatschen muss um sie zum leuchten zu bringen. 
In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine geruhsame Vorweihnachtszeit!

Montag, 10. Dezember 2018

Adventsstimmung rings ums Haus

 Es ist kühler geworden und der Wind pfeift immer noch ganz ordentlich ums Haus. Doch trotz einiger stürmischer Böen in den letzten Tagen ist meine Deko an Ort und Stelle geblieben, ich musste sie also nicht mühsam wieder zusammen suchen

 Eigentlich hab ich dieses Jahr nicht viel anders dekoriert in als in den Jahren zuvor, man kann sich ja nicht immer was Neues kaufen

 Der Kranz ist eher noch herbstlich, aber er darf trotzdem bis nach den Feiertagen hängen bleiben

 Für meine Engel ist die alte Badewanne der beste Platz, hier stehen sie wenigstens im Trockenen


 Wie jedes Jahr überwiegen auch heuer wieder Rost, Beton und natürlich jede Menge Sterne aus Holz

 Das Futterhäuschen ist neu, nur den Vogel den ich zuerst reingesetzt hatte, den hab ich wieder entfernt. Ich habe nämlich festgestellt dass sich die Vögel gar nicht ans Futter trauten, wahrscheinlich hatten sie Angst vor dem unbekannten Gesellen. Und bevor jetzt jemand fragt was das für Futter ist: Es sind geschälte Sonnenblumenkerne, bei denen bleibt wenigstens der Boden sauber!

 Ein roter Farbkleks im Garten, also mir gefällt die Kombination ganz gut



 Ein bisschen was blüht immer, selbst im Dezember. Und da es eigentlich gar nicht richtig kalt ist, haben wir sogar unsere Oleander noch draußen stehen. Ich hab sie aber mit Absicht nicht geknipst und am Wochenende verschwinden sie eh im Keller


Doch so ganz allmählich könnte es ruhig einmal ein bisschen schneien, also ich würde mich freuen 

Sonntag, 2. Dezember 2018

Adventliche Betrachtungen


Und wieder ist ein Jahr vergangen und der letzte Monat ist angebrochen. Von der Hektik der Vorweihnachtszeit hab ich dieses Jahr jedoch noch nicht viel gemerkt, allerdings wird man mit zunehmendem Alter vielleicht auch etwas gelassener. Es mag aber auch daran liegen, dass wir schon sehr früh angefangen haben Plätzchen zu backen und können diesen Punkt somit schon mal abhaken. Nun warten 17 Sorten darauf vertilgt zu werden, aber bei drei Kindern mit Anhang dürfte das kein Problem sein. Mit der Dekoration bin ich noch nicht ganz fertig, aber das sind nur noch Kleinigkeiten. Nur der Hof lässt noch zu wünschen übrig, da komme ich einfach nicht weiter. Da stehen nämlich immer noch die Oleander und so lange es so mild ist, dürfen sie auch noch draußen bleiben. Die Kombination Winterdeko mit Sommerbepflanzung mag vielleicht ein wenig schräg aussehen, aber das eine oder andere Eckchen für ein paar Holzsterne und einen Schlitten wird sich schon finden lassen. 
In diesem Sinne wünsche ich euch eine geruhsame Zeit und einen schönen 1. Advent

Samstag, 24. November 2018

Das antike Olympia

Wenn man schon mal mit dem Schiff in Katakolon/Griechenland anlegt, dann sollte man auch die 40 km auf sich nehmen und sich die antiken olympischen Stätten anschauen.
Ich hatte keine Ahnung was mich dort erwarten würde, aber so groß hatte ich mir das ganze Areal dann doch nicht vorgestellt.

Die erste Olympiade fand  im Jahre 776 vor Chr. statt und damals waren noch alle Sportler nackt! Sie dachten sie würden dann weniger schwitzen, Multifunktionskleidung kannte man zu der Zeit halt noch nicht.

Was müssen die Arbeiter damals geschuftet haben um ohne größere technische Hilfsmittel solche Bauwerke zu errichten. 

Für die wenigen Sportarten die zu dieser Zeit ausgetragen wurden, war die Anlage echt gigantisch. Dort wurden Ringkämpfe ausgetragen, man übte sich im Diskuswerfen, Speerwurf war angesagt, es wurde natürlich gelaufen und dann gab es noch Pferderennen. Die Spiele dauerten damals auch nur vier Tage und fanden wie heute regelmäßig alle vier Jahre statt


Die Spiele wurde zu Ehren des Göttervaters Zeus ausgetragen und der Sieger bekam nichts anderes als einen Olivenkranz auf's Haupt gedrückt. Was für ein Unterschied zu heute...…Zuhause wurden sie dann wie Helden gefeiert und bekamen wertvolle Geschenke. Also hat sich die ganze Schufterei irgendwie doch gelohnt


Mein Mann in Startposition, nur gegen wen läuft er denn eigentlich? Gegen seinen Schatten vielleicht? :-)



Hier an dieser Stelle wird immer das olympische Feuer entzündet. Wenn diese Zeremonie wieder mal im Fernsehen übertragen wird, dann werde ich ganz genau hinschauen

Nach 393 nach Chr. verbot der römische Kaiser Theodosius alle Feste die nichts mit dem christlichen Glauben zu tun hatten und so gerieten die Spiele in Vergessenheit und wurde erst viele Jahre später wieder entdeckt

Und das hier  ist das Olympiastadion in Athen. Dort waren wir am nächsten Tag, aber es reichte nur für eine kurze Stippvisite und ein Foto, dann ging es weiter Richtung Akropolis.